Ski-Alpin

Hessische alpine Meisterschaften und Arge-NOW-Meisterschaften 2022

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Nach zwei Jahren Pandemie bedingter Pause konnten am zweiten März-Wochenende wieder die alpinen Hessischen Meisterschaften ausgetragen werden. Als Ausrichter fungierte wie schon in den Jahren zuvor die SGKR. Mit einem erfahrenen Helferteam rund um unseren Sportwart alpin Thomas Brenzel wurden an insgesamt drei Renntagen die Hessischen sowie die Arge-NOW-Meister:innen in den Disziplinen Riesenslalom, Slalom und Parallelslalom ermittelt. Zugelassen waren bei der als DSV-Punkterennen ausgetragenen Veranstaltung ausschließlich Schüler:innen der Jahrgänge 2006 bis 2009.

Austragungsort waren die Hinterreit-Lifte im österreichischen Maria Alm. Die von Familie Hörl privat geführten Lifte und Pisten bieten perfekte Rennbedingungen, da ein Teil der Pisten ausschließlich für Rennlauf-Training und Skirennen genutzt wird. Daher nutzen auch zahlreiche Weltcup-Läufer:innen immer wieder diese Örtlichkeit zum Training.

Mit mehr als 200 Starts an drei Tagen konnte man zufrieden sein, wenn auch die Starterzahlen aus den Wettbewerben vor der Corona-Pandemie nicht erreicht werden konnten.

Bei Sonnenschein wurden nachmittags die Pokale und Medaillen bei der Siegerehrung vor dem Gasthof überreicht. Sehr erfreulich aus SGKR-Sicht, dass in diesem Jahr wieder einmal ein Hessenmeistertitel nach Rotenburg ging. Die Rotenburger Schülerin Johanna Schneider wurde hessische Meisterin im Slalom. Ihr Bruder Valentin wurde Vizemeister im Riesenslalom.

Der positive Eindruck, den das Orga-Team bereits während der Wettkampftage gewonnen hatte, wurde am Ende der Veranstaltung aus den Reihen der anderen Landesverbände bestätigt. Betreuer und Renn:läuferinnen bedankten sich für die faire und professionelle Ausrichtung der Arge-NOW-Meisterschaften.

HSV-Kids-Cup-Finale auf der Wasserkuppe

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Optimale Bedingungen boten sich den Startern der Kinder-Skirennen am vergangenen Freitagabend auf der Wasserkuppe. Zwei Läufe, die als je ein Rennen gewertet wurden und in die Gesamtwertung der hessischen Kids-Cup-Serie eingingen, mussten die 40 Kinder bewältigen. Der HSV-Kids-Cup ist eine Breitensport-Veranstaltung und soll den hessischen alpinen Renn-Nachwuchs fördern. Teilnehmen können alle jungen Rennläufer, die nicht älter als 12 Jahre sind. Eine Vereinsmitgliedschaft ist nicht verpflichtend. So waren auf der Wasserkuppe doch zahlreiche Kinder am Start, die noch keinem hessischen Skiclub angehören.

Der Rennkurs war als Vielseitigkeits-Riesenslalom gesteckt. Unser Sportwart alpin Thomas Brenzel fungierte als Kurssetzer. Thomas orientierte sich an den Vorgaben des Deutschen Skiverbandes. So bestand der Kurs aus sogenannten Kurzkippern und Kippstangen. Florian Heitmann, Leiter der Ski- und Rodelarena auf der Wasserkuppe, hatte sogar einen Starthügel aufgeschoben, so dass die Kinder mit ordentlich Schwung auf die Strecke gehen konnten. Alle meisterten den mit unterschiedlichen Radien gesetzten Kurs, so dass am Ende auch keine Disqualifikation nötig war.

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Im Sinne der Inklusion und der langjährigen gewachsenen Zusammenarbeit der SGKR mit dem Antonius-Netzwerk war es außerdem möglich, dass auch vier Special Olympics-Athleten der Fuldaer Wohngruppe auf der Wasserkuppe an den Start gingen. Sie fuhren zwar außer Konkurrenz, hatten aber genauso viel Spaß wie die Kinder.

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Die Siegerehrung gehört zum Wettbewerb und so waren auch alle Kinder, Eltern und Betreuer trotz des späten Abends noch vor Ort als die Medaillen und Pokale verteilt wurden. Zuerst wurden die beiden Läufe des Abends und im Anschluss die Gesamtsieger der Cup-Serie geehrt. Dafür musste man mindestens vier der sieben stattgefundenen Rennen gefahren sein. Mehr als 20 Kinder kamen in die Gesamtwertung, damit waren Kids-Cup-Koordinator Volker Flögel und HSV-Sportwartin alpin Antje Brenzel durchaus zufrieden, war man sich doch zu Beginn der Saison im Herbst noch gar nicht sicher, ob eine Cup-Wertung in der ersten „Nach-Corona-Saison“ überhaupt sinnvoll sein würde. Eine Verlosung von zahlreichen hochwertigen Sachpreise rundete schließlich eine gelungene Veranstaltung ab, die von der Skigemeinschaft in Zusammenarbeit mit dem Stützpunkt Ost ausgerichtet wurde.

HSV-Kids-Cup-Rennen 3 + 4 auf der Wasserkuppe

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Trotz widriger Wetterbedingungen sah man am Freitagabend bei der Siegerehrung des HSV-Kids-Cup-Rennen 3 + 4 auf der Wasserkuppe durchweg in glückliche Gesichter. Sturm und Nieselregen konnten der guten Laune der 33 rennbegeisterten Kindern aus ganz Hessen, den mitgereisten Familien und dem Helfer-Team nichts anhaben. Alle waren dankbar, dass nach langer Pause endlich wieder eine Rennveranstaltung in heimischen Gefilden stattfinden konnte.

Bei guten Schneeverhältnissen hatte Sportwart alpin Thomas Brenzel einen flüssigen Riesenslalom-Kurs auf den Hang gezaubert, den alle Kinder problemlos meistern konnten. Zahlreiche Kinder, die schon Rennerfahrung mitbrachten waren vor Ort, aber auch einige Neulinge, die zum ersten Mal ins alpine Renngeschehen rein schnuppern wollten.

Nach zwei Läufen, die für die Gesamtwertung des HSV-Kids-Cup als je ein Rennen gewertet wurden, warteten alle Kinder schließlich gespannt auf die Siegerehrung, die aufgrund der Corona-Bedingungen nicht in der warmen Märchenwiesenhütte, sondern bei Wind und Sturm draußen stattfinden musste. Nach der Begrüßung durch Antje Brenzel und einem kräftigen Applaus für alle Helfer der SGKR und des SP Ost verteilte Volker Flögel, als neuer HSV-Kids-Cup-Koordinator, die Urkunden und Medaillen an die erfolgreichen Rennkids.

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Fotoshow

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Para Snow Sports World Championships in Lillehammer 2022

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Foto: Ralf Kuckuck

Am vergangenen Montag machte sich unser paralympisches Duo Noemi Ristau und Paula Brenzel auf den Weg zur Para-Ski-WM im norwegischen Lillehammer – im Gepäck eine Orthese nach Noemi Ristaus Kreuzbandriss im September. Nach nur sechswöchiger Pause war die sehbehinderte Marburgerin wieder ins Training eingestiegen. Unser Duo sieht daher der WM ohne große Erwartungen und mit viel Gelassenheit entgegen. In erster Linie sind beide Athletinnen froh, dass Noemi überhaupt wieder starten kann. Sie sehen die WM als gute Vorbereitung für die paralympischen Winterspiele in Peking.

In Lillehammer startet das Duo im Riesenslalom und Slalom, für die Paradedisziplinen Abfahrt und Super G reicht es noch nicht ganz, denn in diesen beiden Wettbewerben sind die Geschwindigkeiten und damit die Verletzungsgefahr zu hoch.

Zum Einstand kamen Ristau/Brenzel am Donnerstag, 20.01.2022, im Riesenslalom auf Platz 6. Am Samstag wird es dann erneut spannend, wenn der Slalom auf dem Programm steht – da wollen die beiden Hessinnen nochmal angreifen und vielleicht mit etwas Glück noch etwas näher an die Podestplätze rücken.

Paralympisches Duo Ristau/Brenzel fährt bei der WM im Slalom auf Rang 5
Mit Rang 5 im Slalom beendete unser paralympisches Duo Noemi Ristau und Guidin Paula Brenzel die WM im norwegischen Lillehammer. 14 Athletinnen waren in der Klasse der sehbehinderten Frauen am Start; davon schieden insgesamt 4 nach Torfehlern oder Stürzen aus.

„Wir haben gewusst, dass wir nach dem Trainingsrückstand nach Noemis Kreuzbandriss im Herbst hier nicht vorne mitfahren können“, so Paula. Mit ihrer Leistung zufrieden seien sie trotzdem nicht, hätten sie doch die gute Trainingsleistung im Wettbewerb nicht umsetzen können. Die WM ist damit jetzt abgehakt.

Am Montag reist das Team weiter nach Are in Schweden, wo in der nächsten Woche noch einige Weltcup-Rennen stattfinden. Dann geht’s im Februar gemeinsam mit dem deutschen paralympischen alpinen Nationalteam in den Endspurt zur Vorbereitung auf die Spiele Anfang März in Peking.

Tolle Eröffnungsveranstaltung zur Einweihung des neuen Ski- und Loipenparks am Eisenberg

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v.l.n.r. stehend: Antje Brenzel, Christian Grundwald, Jenny Grunwald, Eva Ruck, Andreas Ruck
v.l.n.r. sitzend: Thomas Brenzel, Dr. Werner Weigelt (Präsident HSV)

In der vergangenen Woche waren wir beim SC Neuenstein zu Gast. Auf Schloss Neuenstein fand die Eröffnungsfeier des neuen Ski- und Loipenparks am Eisenberg statt.

Neben zahlreichen Vertretern des öffentlichen Lebens war als Stargast Ex-Biathlon-Profi Sven Fischer dabei. Im Gespräch mit HZ-Geschäftsführer Markus Pfromm ging es dabei nicht nur um die Karriere des mehrfachen Weltmeisters und Olympiasiegers, sondern auch um die Nachwuchsförderung und die enorme Bedeutung des Breitensports für die Gesellschaft.

DSV-Sommer-Skiolympiade macht Station beim alpinen Stützpunkt Ost

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Foto: teilnehmende Kinder der SGKR, SKG Gersfeld und des TSV Wüstensachsen

Kinder in Skivereinen nach dem Stillstand der Pandemie-Monate wieder in Bewegung bringen – das hatte sich der Deutsche Skiverband (DSV) in diesem Sommer auf die Fahne geschrieben. Mit einer Sommer-Skiolympiade machte der Verband nun auch in Osthessen Station.

Die Stationen heißen Ski Langlauf, Ski Alpin, Ski Cross, Nordische Kombination und Biathlon. Skiolympiade bei diesem Wetter ohne Schnee? Ja, das geht: Denn die Übungen bilden zwar nicht die Sportarten eins zu eins ab, wohl aber das worauf es bei ihnen ankommt: Koordination, Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Geschicklichkeit.

Beispiel Biathlon: Wer hat nicht schon im Fernsehen die Profis bewundert, die Runde um Runde hetzen, und die es dann doch am Schießstand irgendwie hinbekommen, das Gewehr ruhig zu halten und auf die Scheibe zu schießen. Ähnlich funktioniert das auch bei der Sommer-Skiolympiade. Die teilnehmenden Kinder, eingeteilt in Fünferteams und nach Altersklasse sortiert, müssen neun Minuten lang im Kreis laufen. Nach jeder Runde gilt es, einen Ball in einen Korb in der Mitte des Kreises zu werfen. Anfangs mag sich das noch einfach anhören, doch nach neun Minuten Lauf hat keiner mehr einen ruhigen Puls. „Es macht Spaß, aber es ist auch ganz schön anstrengend“ erzählt die zwölfjährige Maya Roth.

Die veranstaltenden Vereine des Stützpunktes Ost, die Rotenburger Skigemeinschaft (SGKR), die SKG Gersfeld und der TSV Wüstensachsen waren hoch zufrieden und haben das Ziel erreicht. „Im vergangenen Winter stand trotz sehr guter Schneeverhältnisse Corona bedingt alles still,“ so Antje Brenzel, zweite Vorsitzende der SGKR und Sportwartin alpin im Hessischen Skiverband. „Wir hoffen nun auf ähnlich gute Bedingungen und freuen uns, wenn wir gemeinsam mit den Rhöner Skivereinen wieder etwas anbieten können“. Aus diesem Grund holte man auch in einer gemeinsamen Veranstaltung die Sommer-Skiolympiade nach Osthessen. Diese wurde vom DSV erstmalig ins Leben gerufen. Mit großem Erfolg: „Wir haben in diesem Sommer mehr als 3.000 Kinder bewegt“, berichtet Katharina Neumann vom DSV. Den ganzen Sommer über war das DSV-Mobil in der gesamten Bundesrepublik unterwegs. Die Idee kommt also gut an und der DSV denkt über eine Fortsetzung im kommenden Sommer nach. Da sind dann ganz sicher auch die osthessischen Skivereine mit ihren Kids wieder mit von der Partie.

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Noemi Ristau und Guidin Paula Brenzel erfolgreich bei den alpinen paralympischen Europa- und Weltcup-Rennen in Leogang

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Foto: Benedikt Lex

Sechs Rennen in zwei Wochen mit vier Plätzen auf dem Stockerl, das ist die Bilanz des paralympischen alpinen Duos Noemi Ristau und ihrer Guidin Paula Brenzel, aus den Wettkämpfen, die kürzlich im österreichischen Leogang ausgetragen wurden.

Nach zwei Tagen Training wurden in der ersten Rennwoche je ein Riesenslalom und ein Slalom-Wettbewerb in der Europacup-Wertung gefahren. Hier standen die beiden gleich zweimal auf dem Podium. Im Riesenslalom fuhren sie auf Rang eins; im Spezialslalom holten sie Silber.

Hochmotiviert und nach drei Tagen freiem Training gut vorbereitet startet das deutsche paralympische Skiteam dann auch in die zweite Rennwoche. Hervorragende Pisten- und Wetterverhältnisse waren die Grundlage für hochkarätige und faire Weltcup-Wettbewerbe. So stiegen Noemi und Paula auch im ersten Riesenslalom-Rennen mit einer souveränen Leistung und der Goldmedaille in die Rennwoche ein. An Tag zwei lief es leider nicht nach Wunsch. Paula wurde, als sie sich nach ihrer Partnerin umschauen wollte, von einer Welle ausgehoben und stürzte.

Zwei Slalom-Wettbewerbe standen anschließend noch auf dem Programm. Auch hier konnten Noemi und Paula ganz nach vorne fahren; mit einem knappen Vorsprung von 0,04 Sekunden auf die Zweitplatzierte Barbara Aigner holten sie auch im Spezial-Slalom Gold. Im zweiten Slalom-Wettbewerb erging es dem Duo ähnlich wie an Tag zwei im Riesenslalom. Dieses Mal fädelte Noemi schon in Durchgang eins im oberen Streckenteil ein. Sie schieden aus und erreichten die Ziellinie nicht.

Die Weltcup-Wertung der Saison 2020/21 ist nach den Rennen in Leogang bereits beendet. „Wir sind mit unserem Abschneiden und unseren Leistungen durchaus zufrieden“, so die beiden Athletinnen nach den Wettbewerben. „Aber natürlich ist da auch noch Luft nach oben, ganz besonders im Hinblick auf die Paralympics im kommenden Winter“.

Den Abschluss der Rennsaison dieses Winters bilden in der nächsten Woche für das alpine Duo noch die Europacup-Rennen in Malbun/ Liechtenstein.

Alpines paralympisches Duo Ristau/Brenzel beim Weltcup in Veysonnaz erfolgreich

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Foto: DPS

Schon zum vierten Mal machte der paralympische Weltcup-Zirkus kürzlich in Veysonnaz in der Schweiz halt. Auf der legendären Bären-Piste wurden insgesamt drei Riesenslalom- und zwei Slalom-Wettbewerbe ausgetragen.

Gemeinsam mit dem deutschen paralympischen Skiteam vor Ort waren auch die hessische sehbehinderte Noemi Ristau und ihre Guidin Paula Brenzel. Durch intensives Training auf der anspruchsvollen und welligen Piste gut vorbereitet ging das Duo ins erste Riesenslalom-Rennen. Nach einem guten ersten Lauf lagen Ristau/Brenzel auf Rang zwei. Ristau wurde jedoch im zweiten Lauf in einer Senke ausgehoben und stürzte schwer. Dabei verletzte sie sich an der nach einem Trainingssturz bereits lädierten Schulter, so dass das Duo am darauffolgenden Tag pausieren musste.

Nach dem Tag Zwangspause ging es am dritten Tag mit dem letzten Weltcup-Riesenslalom weiter. Hier konnte das Duo den schon am ersten Renntag angepeilten zweiten Platz in der Klasse VI der sehbehinderten Damen einfahren. In den darauffolgenden beiden Slalom-Wettbewerben sicherten sie sich Rang drei und somit jeweils die Bronze-Medaille. Denkbar knapp verpassten sie im letzten Wettbewerb Rang zwei, denn sie lagen nur zwei Hundertstel hinter der Zweitplatzierten Menna Fitzpatrick aus Großbritannien.

Paralympisches alpines Duo Ristau/Brenzel fährt aufs Stockerl

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Foto: Noemi Ristau und Paula Brenzel (Foto: DPS-Skiteam)

Nach einer Vorbereitungszeit, die sich aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen unterschiedlichen Einreise- und Quarantäne-Bestimmungen der Alpenländer schwierig gestaltete, konnte das alpine paralympische Duo Noemi Ristau und Paula Brenzel Ende November erfolgreich in die alpine Rennsaison des Winters 2020/21 starten.

Zweimal Gold, einmal Silber; das war die Bilanz des Duos aus den insgesamt vier Slalom-Rennen, die auf der Resterhöhe am Pass Thurn in Österreich ausgetragen wurden. Dankbar und erleichtert waren die beiden Athletinnen darüber, dass auch in dieser herausfordernden Zeit die Möglichkeit geschaffen wurde, alpine Rennen durchzuführen. Mit einem strengen Hygienekonzept überzeugte der österreichische Veranstalter; das Skigebiet wird aktuell nur von Profi-Skirennläufern und für Skirennen genutzt.

Im Anschluss an die Rennen in Pass Thurn ging es für das Skiteam weiter nach Tirol ins Kaunertal. Auf dem dortigen Gletscher wurden weitere Europacup-Rennen ausgetragen. Nach sonnigen Wintertagen im Pinzgau präsentierte sich der Kaunertaler Gletscher rau und ungemütlich. Nebel, Temperaturen um minus 15 Grad und starke Windböen verlangten den Athleten einiges ab.

Mit einem dritten und zweiten Platz waren die sehbehinderte Ristau und ihre Guidin Brenzel aber auch nach diesen schwierigen Wettbewerben durchaus zufrieden mit ihren Resultaten; bestätigten diese doch die guten Trainingsergebnisse.

Nun stehen vor der Weihnachtspause für das deutsche paralympische Skiteam in St. Moritz in der Schweiz noch einmal insgesamt vier Europacup-Rennen in den Disziplinen Slalom und Riesenslalom im Rennkalender.

Enttäuscht zeigten sich die Athletinnen über die Absage, der ursprünglich im Februar 2021 geplanten Weltmeisterschaften. Diese Wettbewerbe wurden schon jetzt auf den Winter 2022 verschoben.

SGRKler absolvieren Trainerassistenz-Fortbildung in der Skihalle

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Kinder für den alpinen Rennsport in Hessen begeistern, dass war das vorrangige Ziel der Trainerassistenz-Fortbildung, die der hessische Landestrainer Luis Lohrmann im August dieses Jahres in der Skihalle in Neuss anbot. Insgesamt sieben hessische Teilnehmer, darunter zwei Übungsleiter aus den Kreisen der Skigemeinschaft waren mit von der Partie.

Schwerpunkte der Ausbildung waren die Grundlagen der Skitechnik und natürlich die Einführung in den alpinen Rennsport. Am ersten Tag lag der Fokus nach dem Aufwärmen auf dem richtigen Fahren einer Kurve. Durch verschiedene Übungen, kombiniert mit theoretischen Inhalten, konnte ein umfassendes Bild über die richtige Kurvenfahrt vermittelt und dann im Slalom umgesetzt werden. An Tag zwei wurde durch viele verschiedene Übungen mit den Stöcken die richtige Körperhaltung beim Skifahren trainiert.

Zur Trainerassistenten-Ausbildungen gehört außerdem noch eine Hospitation während eines Lehrgangs des hessischen Schülerkaders und eine Hausarbeit. Jetzt hoffen Maria Brenzel und Andreas Ruck auf einen schneereichen Winter, damit sie die erworbenen Kenntnisse rund um den alpinen Rennsport dann auch zeitnah umsetzen und unseren Nachwuchs für den alpinen Ski-Rennsport begeistern können.

„Gemeinsam stark“ bei den Special Olympics Berchtesgaden 2020 – SGKRler als Orga-Team und Unified-Partner mit vor Ort

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Vom 2. bis 6. März 2020 fanden im Berchtesgadener Land unter dem Motto „Gemeinsam stark“ die nationalen Special Olympics Winterspiele mit mehr als 900 Athletinnen und Athleten mit geistiger Behinderung sowie ihren Unified Partnerinnen und Partner in acht Sportarten statt.
Fairer Sport, große Emotionen, unbändige Lebensfreude und das sportliche Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung – das kennzeichnet Sportveranstaltungen von Special Olympics. Das durften auch die Teilnehmenden und ihre Gäste im Berchtesgadener Land erfahren.

Mit Eiskunstlauf, Short Track, Ski Alpin, Ski Langlauf, Snowboard, Floorball, Schneeschuhlauf und Stocksport wurden Wettbewerbe in acht Sportarten ausgetragen. Außerdem gab es das für alle offene wettbewerbsfreie Angebot sowie das Gesundheitsangebot Healthy Athlets. Gemeinsam mit den 900 Aktiven, den Betreuenden, mit Familienangehörigen, den freiwilligen Helferinnen und Helfern und den Gästen waren etwa 3.000 Teilnehmende in die Nationalen Winterspiele einbezogen.

Die Wettbewerbe im Snowboard und Ski Alpin wurden am Götschen ausgetragen. Für alpine Rennläufer eine bekannte Adresse, denn zahlreiche Europacup- und Fiss-Rennen werden hier jeden Winter veranstaltet. Nach ihrem Einsatz bei den nationalen Winterspielen vor drei Jahren in Willingen wurde Antje und Thomas Brenzel offiziell ins alpine Orga-Team von Special Olympics Deutschland berufen. Auch unser zweiter Vorsitzender Andreas Ruck war mit von der Partie. Gemeinsam mit erfahrenen Helfern des Westdeutschen Skiverbandes, die ebenfalls schon in Willingen dabei waren, waren sie auch in Berchtesgaden bei der Durchführung der alpinen Ski und Snowboard-Veranstaltungen im Einsatz. Sportliche Aufwertung erfuhren die Wettbewerbe der Nationalen Winterspiele auch dadurch, dass sie der Qualifikation für die Weltwinterspiele 2021 dienten.

Eine Zusammenarbeit mit St. Antonius in Fulda, die schon bei den hessischen Winterspielen im Kaunertal im vergangenen Winter, geknüpft wurde, machte außerdem die Teilnahme von insgesamt fünf Unified-Teams bei den alpinen Wettbewerben möglich. In Unified Teams treiben Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam Sport, trainieren und nehmen an Wettbewerben teil. Sie lernen voneinander und bauen gleichzeitig Barrieren und Grenzen im alltäglichen Umgang miteinander ab. Seitens der SGKR waren bei den alpinen Unified-Rennen Lena Heil mit Katrin Werthmüller, Angela Bruche mit Stella Rau, Horst Pfau mit Dominic Dries, Frank Sachwitz mit Julian Müller sowie Andreas Ruck mit Benedikt Enders am Start.
Besondere Momente sind bei Veranstaltungen von Special Olympics auf jeden Fall die Eröffnungs- und Abschlussfeier. Das war auch in Berchtesgaden nicht anders. Nach einem abwechslungsreichen Unterhaltungsprogramm wurde die Flamme entzündet. Offizieller Bestandteil des Zeremoniells ist auch immer der Eid der von Special Olympics Athletinnen und Athleten gesprochen wird: „Ich will gewinnen, doch wenn ich nicht gewinnen kann, so will ich mutig mein Bestes geben.“

Die im Alpen-Kongresszentrum geplante offizielle Abschlussfeier und auch die beliebte Athletendisco fielen leider den Einschränkungen rund um die Corona-Krise zum Opfer.
Doch die nationalen Special Olympics Winterspiele waren weit mehr als ein großes Sportevent. Es ging vielmehr darum, mit der Ausstrahlung und den Impulsen der Veranstaltung das inklusive Sporttreiben im Alltag und die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung weiter voranzubringen.

Alle Teilnehmer der SGKR waren sich einige: Die ganze besondere Stimmung bei Special Olympics, die unbändige Lebensfreude und die ehrlichen Emotionen der Athletinnen und Athleten sind der Lohn für den Einsatz bei Special Olympics. Sie berühren das Herz.

Der Countdown läuft...

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Foto: Andreas Ruck, Jörg Gnauert (Inh. und Geschäftsführer H+P, Antje Brenzel, Michael Bunk, Geschäftsführer H+P)

Am 2. März 2020 beginnen in Berchtesgaden die Special Olympics Deutschland (SOD) Winterspiele. Special Olympics, das sind Wettbewerbe für Menschen mit geistiger Behinderung. Das Ziel von SO ist es diesen Menschen durch den Sport zu mehr Anerkennung, Selbstbewusstsein und letztlich zu mehr Teilhabe an der Gesellschaft zu verhelfen.

In Berchtesgaden mit von der Partie sind auch einige aktive Mitglieder der SGKR. Antje und Thomas Brenzel (beide gehören seit den letzten Winterspielen in Willingen in 2017 zum offiziellen alpinen Orga-Team von SOD), unterstützen die alpinen Wettbewerbe gemeinsam mit einer Abordnung aus dem Westdeutschen Skiverband und natürlich den Offiziellen von SOD. Auch Andreas Ruck wird nach seinem Einsatz bei den Hessischen Winterspielen im Kaunertal im vergangenen Jahr dabei sein.

Erstmalig werden auch insgesamt fünf SGKRler in sogenannten Unified-Teams, die sie gemeinsam mit Athleten des Antonius Netzwerks Fulda bilden, in Berchtesgaden dabei sein. Unified Sports ist ein wirkungsvolles Praxisbeispiel für Inklusion, denn in Unified Teams treiben Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam Sport. Sie trainieren und nehmen an Wettbewerben teil, lernen voneinander und bauen gleichzeitig Barrieren und Grenzen im Umgang miteinander ab.

Das Bebraer Unternehmen Himmel und Papesch unterstützt dieses Projekt mit einer Spende von 500,- €. Dafür sagen wir ganz herzlich DANKE!!!

Leni Borns startet bei den Arge-Nord-Ost-West-Meisterschaften und bei den Bremer Landesmeisterschaften in Steinach/Brenner

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Leni Borns ist mittendrin in der Rennsaison des Winters 2020. Am letzten Januarwochenende ging die Bad Hersfelder Schülerin, die für die Rotenburger Skigemeinschaft startet, bei den alpinen Arge-Nord-Ost-West-Meisterschaften im italienischen Olang an den Start. Drei Tage = drei Disziplinen: Riesenslalom am Freitag: hier reichte es nur für Rang 9 – Slalom am Samstag: Leni steigerte sich und fuhr auf Rang 6; Parallelslalom am Sonntag: In ihrer Lieblingsdisziplin erreichte sie erneut Rang 6.

Direkt weiter ging es am Wochenende darauf. Diesmal standen die Bremer Landesmeisterschaften in Steinach am Brenner im Rennkalender.

Ein anspruchsvoll gesetzter Riesenslalom-Kurs machte den Läufern Probleme und bedingte zahlreiche Ausfälle. Leni zeigte sich davon unbeeindruckt. Sie zeigte trotz weicher Strecke in Durchgang zwei zwei ansprechende Läufe und wurde mit Platz zwei auf dem Stockerl belohnt.

Am Sonntag lief es im Slalom nicht so gut wie am Tag zuvor. In Lauf eins blieb Leni am Start mit dem Stock hängen und musste so diesen Lauf mit einem Stock runterbringen. Ein solider zweiter Lauf brachte ihr am Ende Rang sieben bei den Schülerinnen der U16.

Absage Bezirksmeisterschaften IV

Leider können wir aufgrund der schlechten Schneeverhältnisse auf der Wasserkuppe, die Bezirksmeisterschaften am 05.02.2020 nicht durchführen.

Wir hoffen auf Wetterbesserung und Schnee, damit die alpinen Bezirksmeisterschaften nachgeholt werden können.

Duo Ristau/Brenzel in Prato Nevoso dreimal auf dem Stockerl

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Insgesamt drei Slalom-Rennen bestritt das alpine Duo Ristau/Brenzel bei den Wettbewerben des alpinen paralympischen Weltcups, die in der vergangenen Woche im italienischen Prato Nevoso ausgetragen wurden. Bei allen drei Wettbewerben wurden sie dabei Dritte. Geschlagen geben mussten sie sich dabei der österreichischen Athletin Veronika Aigner mit ihrer Guidin Elisabeth Aigner sowie der Britin Menna Fitzpatrick und Guide Gary Smith.

„Da die Disziplinen Riesenslalom und Super-G im Weltcup-Rennkalender überwiegen, haben wir uns im Training doch eher auf diese Disziplinen konzentriert und das Slalomtraining etwas vernachlässigt. Daher dürfen wir mit den drei dritten Plätzen zufrieden sein, obwohl wir natürlich gern noch weiter nach vorn gefahren wären“, waren sich Ristau und Brenzel einig.

Bei den Weltcup-Wettbewerben im slowenischen Kranjska Gora wollen die beiden nun nochmal Gas geben. Auf dem Rennkalender stehen dort insgesamt drei Riesenslalom-Wettbewerbe sowie am letzten Wettkampftag noch ein Spezial-Slalom.

Foto: Luc Percival

Paralympisch alpine Skifahrerin Noemi Ristau und Guidin Paula Brenzel auch in den ersten Weltcup-Rennen erfolgreich

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Nach dem erfolgreichen Start in den alpinen Winter bei den Europacup-Rennen im Dezember konnten sich die blinde paralympische Athletin Noemi Ristau und ihre Guidin Paula Brenzel auch über einen hervorragenden Einstieg in die Weltcup-Saison 2020 freuen.

Im schweizerischen Veysonnaz holte das Duo in der vergangenen Woche in fünf Rennen insgesamt vier Medaillen. Auf der sehr anspruchsvollen Piste mit welligen und hängenden Passagen standen beide in der Speed-Disziplin Super-G in drei Rennen zweimal ganz oben auf dem Stockerl. Am zweiten Renntag hatte das Duo im Flachstück Abstimmungsprobleme, so dass Ristau kurz die Ski-Enden ihrer Guidin touchierte, stürzte und beide nicht ins Ziel kamen.

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In der zweiten Wochenhälfte standen insgesamt zwei weitere Wettbewerbe im Riesentorlauf auf dem Rennkalender. Auch hier waren Ristau/Brenzel mit zwei zweiten Plätzen durchaus erfolgreich.

Von der Schweiz ging es anschließend für das alpine paralympische Team direkt weiter ins italienische Prato Nevoso. Dort werden in dieser Woche drei Weltcup-Wettbewerbe in der technischen Disziplin Slalom ausgetragen.

Fotos: Luc Percival

Noemi Ristau und Paula Brenzel gelingt ein erfolgreicher Start in die Rennsaison des Winters 2019/20

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Insgesamt sechs Rennen bestritt die blinde alpine Skirennläuferin Noemi Ristau mit ihrer Guidin Paula Brenzel in der Vorweihnachtswoche. Bereits seit dem Herbst 2018 fahren Noemi und Paula gemeinsam alpine Skirennen. Allerdings brach sich Noemi im vergangenen Winter Anfang Januar beim Training den Knöchel, so dass der Winter 2019/20 nun die erste reguläre Rennsaison ist, die das Duo Ristau/Brenzel gemeinsam bestreitet. Zum Einstieg ging es in Pitztal in Österreich. Leider konnten einige der geplanten Rennen aufgrund der schlechten Wetterlage mit Neuschnee und Nebel nicht stattfinden, so dass am Ende drei Wettbewerbe im Super-G und ein Rennen im Riesenslalom ausgetragen werden konnten. Mit einem Tagessieg und zwei zweiten Plätzen im Super-G war das Duo mit dem Einstieg in die Saison sehr zufrieden.

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Vom Pitztal ging es dann direkt weiter zu den ersten Europacup-Rennen nach St. Moritz in der Schweiz. Hier konnte das Duo die gute Form bestätigen. Sowohl in den beiden Riesenslalom-Wettbewerben als auch im Slalom fuhren die beiden aufs Stockerl.

Nach einem dreitätigen Speedtraining mit dem paralympischen alpinen Nationalteam in Innerkrems zwischen den Jahren geht es Anfang Januar nun zu ersten Weltcup-Rennen dieses Winters nach Veysonnaz in der Schweiz; von dort weiter nach Prato Nevoso und im Anschluss dann nach Kranjska Gora.

Fotos: Marcus Hartmann

Erfolgreicher Abschluss der alpinen Rennsaison 2018/19 mit Austragung der Hessischen Meisterschaften für Jugend und Aktive in Krimml

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Foto: Paula Brenzel

Traditionell sind der Abschluss der alpinen Rennsaison die Rennen der Sportwoche in Krimml. Auch in diesem Jahr fand diese für alle Altersklassen offene Rennveranstaltung in der Osterwoche auf der Gerlosplatte in Hochkrimml statt. An sechs Renntagen nahmen insgesamt fast 500 Rennläufern aus den Altersklassen Kinder, Schüler sowie Jugend und Aktive an insgesamt 18 Rennen teil. Im Bereich Schüler und Jugend/Aktive zählen alle Rennen der Sportwoche zusätzlich zur DSV-Punktewertung auch zur Arge-West-Rennserie.

In der Altersklasse der Mädchen U14 dominierten die hessischen Starterinnen klar die Arge-West-Wertung; vier Hessinnen waren am Ende unter den ersten Fünf; erfreulich für die SGK Rotenburg, dass die Bad Hersfelder Schülerin Leni Borns hier den dritten Rang belegen konnte. Sie bestätigte während der Sportwoche ihre gute Form der Saison 2018/19 bestätigen und sammelte so auch während der Sportwoche zahlreiche Punkte, die ihr verdient den Stockerlplatz in der Arge-West-Wertung brachten.

Nachdem die hessischen Meisterschaften der Jugend und Aktiven aufgrund von Schneemangel nicht wie geplant in den hessischen Mittelgebirgen ausgetragen werden konnten, entschloss sich das Präsidium des HSV diese im Rahmen der Sportwoche in Krimml nachzuholen. Paula Brenzel, die erstmalig im vergangenen Winter als Guide der hessischen paralympischen Athletin Noemi Ristau fungierte, ging für die SGKR sowohl bei den Rennen der Hessischen Meisterschaften als auch bei allen weiteren Rennen für Jugend/Aktive während der Sportwoche an den Start. Trotz Trainingsrückstand holte sie sich den Titel der Hessischen Jugend-Jahrgangsmeisterin im Riesenslalom und Slalom und belegte in der Arge-Gesamtwertung der Damen den zweiten Rang.

Hintergrund ARGE-West:
Der DSV gliedert im alpinen Wettkampfsport Deutschland in sogenannte ARGEs. Die Arge-West, zu der auch der Hessische Skiverband gehört, setzt sich zusammen aus den Westdeutschen Skiverband, den Skiverbänden Rheinland, Pfalz und Rheinhessen sowie dem Saarländischen Bergsteiger und Skiläuferbund.

Hessische Meisterschaften 2019, Maria Alm

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Leni Borns

Auch in diesem Jahr fungierte die SGKR als Ausrichter der hessischen alpinen Meisterschaften, die vom 15. Bis 17.03.2019 im österreichischen Maria Alm ausgetragen wurden.

Am Freitag waren die Bedingungen an den Hinterreit-Liften alles andere als leicht. Starker Schneefall, der am Ende des Wettbewerbs noch in Regen überging, machte Verantwortlichen, Helfern und Rennläufern das Leben schwer. Trotzdem konnten zwei Durchgänge gefahren und allen Läufern faire Bedingungen geboten werden. Nur die Siegerehrung verschob man zur Erleichterung aller Beteiligten auf den kommenden Wettkampftag, waren doch sowohl Rennläufer als auch Ausrichter trotz Regenbekleidung komplett durchnässt.

Am Samstag, dem zweiten Veranstaltungstag blieb es erfreulicherweise trocken. Die durchweichte Piste wurde vor dem Rennen mit Salz präpariert, so dass dem Rennstart nichts mehr im Weg stand. Die Kinder fuhren an diesem Tag einen eigenen Kurs, der als Vielseitigkeits-Riesenslalom ausgeschrieben war. Als Kurssetzer fungierte hier unser Sportwart alpin Thomas Brenzel. Bei den Kindern gingen seitens der SGKR Johanna Schneider (U10) sowie Justus Ruck (U10) und Valentin Schneider (U12) an den Start. Die Schüler fuhren einen erstmalig im Rahmen der Hessischen Meisterschaften ausgerichteten Parallelslalom. Eine Disziplin, die bei Rennläufern aber auch Zuschauern aufgrund der Spannung durch den direkten Vergleich immer beliebter wird. Im Parallelslalom war die Skigemeinschaft bei den Mädchen durch Leni Borns und Lilly Bettenhausen, bei den Jungs durch Flynn Thamer und Till Krauleidis vertreten. Leni Borns unterstrich an diesem Renntag ihre gute Form. Ihr gelangen zwei aggressive Läufe, die ihr bei den Mädchen der Altersklasse U14 Platz eins und den Hessenmeister-Titel im Parallelslalom bescherten.

Am Sonntag stand schließlich der Slalom mit dem größten Starterfeld des Wochenendes auf dem Programm. 150 Rennläufern gingen ins Rennen, um ihre Kräfte im Stangenwald zu messen. Leni zeigte in ihrer Lieblingsdisziplin auf dem anspruchsvollen Hang eine starke Leistung. Sie landete nach Durchgang eins auf dem fünfzehnten Rang. Da die besten fünfzehn Läufer im zweiten Durchgang rückwärts starten, konnte Leni im zweiten Lauf also als erste Starterin in den Kurs gehen. Auf einer perfekten Piste gelang ihr erneut ein fehlerfreier Lauf, so dass sie am Ende auf Rang vier in der U14 fuhr und auch im Slalom den Titel der Hessenmeisterin nach Bad Hersfeld holte. Das erfreuliche Abschneiden der SGKRler komplettierte schließlich Flynn Thamer (U16), der mit zwei routinierten Läufen Vize-Hessenmeister bei den Schülern wurde.

400 Starter an drei Renntagen davon 40 hessische Rennläufer waren die Bilanz eines erfolgreichen Meisterschaftswochenendes. Die SGKR konnte wieder einmal mit einem engagierten Team ihre Kompetenz rund um den alpinen Skirennsport unter Beweis stellen.

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Alpine Rennläuferin startet bei den Thüringer Meisterschaften 2019 in Steinach

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Foto: Leni Borns

Kürzlich fanden in Steinach im Thüringer Wald die offenen alpinen Thüringer Meisterschaften der Schüler statt. Auf der Rennstrecke am Silbersattel wurden am Freitagabend der Slalom und am Samstag dann der Riesenslalom ausgefahren. Seitens der Rotenburger Skigemeinschaft ging die Hersfelder Schülerin Leni Borns an den Start.

Aufgrund der frühlingshaften Temperaturen war am Freitagabend bei Flutlicht viel Skigefühl gefragt, denn die Piste war durchgehend weich und der Schnee nass. In ihrer Lieblingsdisziplin dem Slalom fuhr Leni einen ansprechenden fehlerfreien ersten Lauf, so dass sie nach Durchgang eins in der Altersklasse der Mädchen U14 in Führung lag. Auch in Durchgang zwei gelang ihr ein technisch sauberer Lauf, der ihr am Ende Platz zwei bescherte. Auf Rang eins fuhr ihre Dauerkonkurrentin Sina Weikart, die mit nur drei Hundertstel die Nase vorn hatte.

Nach frostigen Temperaturen in der Nacht präsentiere sich die Rennstrecke im Riesenslalom am Samstagmorgen griffig und perfekt präpariert. Die SGKRlerin fuhr an diesem Tag zwei gute aber zu verhaltene Läufe. Es gelang ihr nicht das Tempo aus dem Steilstück ins eher flachere Gelände mitzunehmen. Am Ende reichte das für Platz neun in der Altersklasse der Mädchen U14.

Mit dem Team der SGKR wird die Rennläuferin am kommenden Wochenende nach Maria Alm reisen, denn dort werden die Hessischen alpinen Meisterschaften der Kinder und Schüler ausgetragen.

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Blinde Paralympics Athletin Noemi Ristau nutzt SGKR-Training auf der Wasserkuppe zum Trainingseinstieg nach Verletzung

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Foto: V.l.n.r.:
Stehend: Tim Schneider, Andreas Ruck, Thomas Brenzel, Noemi Ristau, Paula Brenzel
Stehend: Valentin Schneider, Titus Ruck, Johanna Schneider, Eleana Weikart, Joshua Pfahls
Vorne: Justus Ruck

Noch einmal nutzte das SGKR-Rennteam die Möglichkeit des Trainings auf der Wasserkuppe. Mit von der Partie war die hessische paralympische Athletin Noemi Ristau.

Noemi hatte sich im Januar während eines Trainings in den Alpen den Knöchel gebrochen und stand nun nach ihrer Verletzung neun Wochen später gemeinsam mit ihrem Guide Paula Brenzel wieder auf den Brettern. Paula und Noemi sind seit Oktober 2018 ein Team, denn Noemi Ristau ist blind.

Wir freuen uns, dass wir die beiden beim Wiedereinstieg ins Training begleiten durften und drücken die Daumen, dass sie gemeinsam noch in dieser Saison ins Weltcup-Geschehen der paralympischen Athleten zurück kehren können.

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Bezirksmeisterschaft Ski-Bezirk IV 2019, 16.02.2019

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Special Olympics Hessen - Hessische Landesspiele im österreichischen Kaunertal eröffnet

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Olympiareif inszeniert war am Montag die Eröffnung von Special Olympics Hessen in Feichten im österreichischen Kaunertal. Erstmalig finden dort Hessische alpine Winterspiele für geistig behinderte Menschen statt. Insgesamt mehr als 300 Menschen – darunter 90 Teilnehmende, Trainer, Betreuer und Helfer – erlebten, was die Spiele für Menschen mit geistiger Behinderung ausmacht: Sport und Inklusion erlebbar zu machen. Mit von der Partie sind seitens der SGKR auch unser zweiter Vorsitzender Andreas Ruck und Sportwart alpin Thomas Brenzel. Gemeinsam mit Dirk Obermeyer vom SC Rhön Fulda organisieren sie alles rund um das alpine Training und die am Ende der Woche stattfindenden Wettbewerbe. Neben den alpinen Wettbewerben werden außerdem Wettkämpfe in den Sportarten Langlauf und Schneeschuhlauf ausgetragen.

„Hohe Berge – große Momente“: Das Motto der Kaunertaler Gletscherregion kann bis zum 2. Februar auch für die besonderen Spiele gelten. Egon Vaupel, Vorsitzender Special Olympics Hessen, Bürgermeister Josef Raich und Landtagsvizepräsident Anton Mattle stellten während ihrer Eröffnungsreden die Bedeutung der Spiele dar. Sie hoben den Gedanken der Spiele, „Gemeinsam Sport, gemeinsam stark“, hervor, dass Inklusion bedeute, niemanden auszuschließen und jeden Menschen an allen Aspekten des Lebens teilhaben zu lassen. „Sie alle tragen dazu bei“, machten die Verantwortlichen die Rolle aller Beteiligten – auch die der Zuschauer – deutlich. „Wer Sport wirklich erleben will, muss zu Special Olympics kommen.“

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Alpiner Bezirkscup 1 des Skibezirk IV, 23.01.2019

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Im Anschluss an die Qualifikation zur Schüler-Skileistungswoche 2019 fanden sich am vergangenen Mittwochabend fast 60 Kinder und Jugendliche zwischen 5 und 15 Jahren auf der Märchenwiese der Wasserkuppe ein, um am ersten Bezirkscup des Jahres teilzunehmen. Die Rennleitung übernahmen die ersten und zweiten Vorsitzenden des Skibezirks 4, Hartmut Kühl und Dirk Gensler. Bei sehr guten Bedingungen und leichtem Nebel steckte der Sportwart alpin Thomas Brenzel auf einer harten und teilweise vereisten Strecke einen anspruchsvollen Riesenslalom.

Der Bezirkscup richtet sich an Einsteiger und rennlaufinteressierte Kinder, aber auch routinierte Rennkids nutzen gern die Gelegenheit, quasi vor der Haustür ein Rennen zu bestreiten. Die Teilnehmer kamen vorwiegend aus den Rhöner Vereinen und der Rotenburger Skigemeinschaft, aber auch ein Kind aus dem Taunus und 10 Kinder, die bisher keinem Skiverein angehören, gingen an den Start und zeigten bei Flutlicht gute Leistungen.

Die sehr gute Resonanz und die strahlenden Augen bei der anschließenden Siegerehrung in der Märchenwiesenhütte sind Motivation für die Verantwortlichen, weitere Rennen dieser Art anzubieten. Unter Federführung der SGKR findet inzwischen am Märchenwiesenlift bei entsprechender Schneelage bis Mitte März jeden Mittwoch ab 17.00 Uhr ein offenes Training für Kinder und Jugendliche statt, das sich an Kinder richtet, die Lust haben, mal in den Rennlauf hineinzuschnuppern.

HSV-Bezirkscup 2019, 23.01.2019

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Mittwochs-Training auf der Wasserkuppe

Ski-Alpin Mittwochstraining auf der Wasserkuppe am 16.01.2019

Aufgrund der guten Pistenbedingungen konnte das SGKR Rennteam am 16.01.2019 planmässig in das Training auf der Wasserkuppe einsteigen.

Das Training findet immer am Mittwoch um 17:00 Uhr auf der Wasserkuppe mit erfahrenen Trainern und Übungsleitern des SGKR-Lehrteams.

Auskünfte zum Training sowie zum Rennbetrieb erteilt unser Sportwart Alpin Thomas Brenzel.

Ski-Alpin Mittwochstraining auf der Wasserkuppe am 16.01.2019

Post von der SGKR

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