Rennsport: Kinder, Schüler und Jugend/Aktive

Alpines Kinderrennen der HSV-Kids-Cup-Serie im Sauerland
Arge-NOW-Meisterschaften der Schüler in Maria Alm, 20./21.02.2016

Kinder Rennteam 2016


Der nur auf dem Papier existierende Winter macht es den heimischen alpinen Rennläufern in dieser Saison nicht gerade leicht, Rennen in heimischen Gefilden auszutragen. Am vergangenen Wochenende nutzte der Stützpunkt Süd des Hessischen Skiverbandes die ausreichenden Schneebedingungen in der im Sauerland gelegenen Snowworld Züschen, um wieder einmal ein alpines Kinderrennen durchzuführen. Die Piste am Homberg bot eine dünne aber ausreichend stabile Schneedecke, die trotz des einsetzenden Nieselregens allen Startern gute Bedingungen bot. Insgesamt 39 Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren gingen an den Start. Dabei wurde jeder Durchgang als einzelnes Rennen gewertet. Die SGK Rotenburg war mit fünf Startern vor Ort. Erste Rennerfahrungen sammelte die fünf Jahre alte Leni Hüter aus Bad Hersfeld in der Altersklasse U6. In der AK U8 der Jungs gingen Noah Hüter (Rang 3 und 4) und Justus Ruck (Rang 5 und 6) ins Rennen. Maxi Göb fuhr in der AK U10 in beiden Rennen auf den dritten Platz. Leni Borns aus Bad Hersfeld musste sich in der AK U12 der Konkurrenz stellen. Sie landete im ersten Lauf auf Rang 5, konnte sich in Lauf zwei nochmal steigern und fuhr so noch um einen Platz nach vorn. Alle Kinder konnten an diesem Tag wichtige Punkte für die Gesamtwertung der HSV-Head-Kids-Cup-Rennserie sammeln. Leni Borns liegt aktuell in ihrer Altersklasse auf Rang drei, kann aber mit zwei guten Ergebnissen in den kommenden Rennen noch weiter nach vorn fahren.

Für die Schüler der Altersklassen U14 und U16 wurden am vergangenen Wochenende an drei Tagen die Arge-Nord-Ost-West-Meisterschaften im österreichischen Maria Alm ausgetragen. Für die SGKR gingen dort Flynn Thamer und Marie-Julie Roßbach an den Start. Zu Beginn der dreitätigen Rennveranstaltung stand ein flüssig gesteckter Riesentorlauf auf dem Programm. Flynn gelangen zwei gute solide Läufe, so dass er in der AK der Jungs U14 auf Rang 8 fuhr. Marie-Julie zeigte großen Respekt vor der Strecke, erreichte aber in beiden Läufen das Ziel. Am Samstag wurde bei strahlendem Sonnenschein auf der Strecke am Hinterreit ein Parallelslalom gefahren. Dabei musste jeder Rennläufer je einmal den blauen und den roten Kurs durchfahren. Flynn konnte sich in beiden Läufen souverän gegen seinen direkten Konkurrenten durchsetzen. Das Finale um die Sachpreise, das von den schnellsten acht Jungs und Mädchen gefahren wurde, erreichte Flynn nicht. Er landete in der Endabrechnung auf Rang 10 seiner Altersklasse. Marie-Julie schlug sich auch an Tag zwei achtbar. Völlig konträr zum Vortag zeigte sich am Sonntag die Wetterlage. Nächtlicher Schneefall und am Morgen einsetzender Dauerregen bereiteten dem veranstaltenden Skiverband Rheinland große Probleme. So wurde die Startzeit erst einmal nach hinten verschoben, um mit vereinten Kräften den Neuschnee so gut als möglich aus der Piste rutschen zu können. Flynn meisterte den mit 46 Toren gesteckten Slalomkurs zwar ohne größere Fehler, tat sich aber mit den schwierigen Pisten- und Sichtverhältnissen schwer. Er erreichte schließlich in der Endabrechnung an diesem Tag den elften Rang.