SGKR Hockey News 2006/2007


  • Torjägerkronen werden geteilt

    Erstmals in der SGKR Hockey-Geschichte muss die Torjägerkrone bei den Herren sowie bei den Damen geteilt werden. Bei den Damen waren Isabell Siebert und ihre Schwester Jenny Grunwald jeweils mit drei Treffern erfolgreich. Im Herren-Team konnte Hockey-Oldie Oliver Schmidt gerade noch im Endspurt die begehrte Trophäe ergattern. Der erstmals im Sturm spielende Christian Grundwald konnte, wie der Knipser, sieben Treffen für sich verbuchen. Sehr erfreulich ist jedoch, dass unsere "Rookies" Sabine und Bernd gleich in ihrer ersten richtigen Saison mit je einen Tor erfolgreich waren - weiter so!

  • Nie mehr vierte Liga, nie mehr ...

    "Super Stimmung, super Spiel, super Ergebnis, das war einfach klasse", schwärmte Thorben Weichgrebe noch lange nach der Partie seiner SGK Rotenburg gegen die TGS Vorwärts Frankfurt. Gerade hatte seine Mannschaft am Samstagabend in einem packenden Aufstiegsspiel den Gast aus der Mainmetropole mit 10:8 (4:4) geschlagen und damit den Aufstieg in die 3. Verbandsliga Hessen perfekt gemacht. Dabei trug vor allem eine begeisternde Kulisse in der Bernhard-Faust-Halle ihre Mannschaft zum Erfolg. Allen voran der stimmgewaltige Fanblock der Alheimer Hobbyfußballer des FC Holzfuß sorgte für wahre Endspielatmosphäre.

    Angetrieben von dieser Stimmung startete die SGKR auch gleich furios in das Aufstiegsendspiel. Kaum eine halbe Minute war gespielt, da konnten die Zuschauer bereits das erste Tor bejubeln. Carsten Zinkan brachte sein Team mit einem Gewaltschuss nach Ablage von Christian Grunwald in Führung. Auch die folgenden zwanzig Minuten gehörten den Hausherren, die mit großem Einsatz und sicheren Kombinationen die zunächst verunsicherten Gäste dominierten. Die Kombinationen liefen und die taktischen Vorgaben von Spielertrainer Maik Krell zahlten sich aus. Sogar die in der Saison schwachen Standardsituationen brachten wieder die gewünschten Erfolge. So verwandelte Tobias Jäger eine Strafecke zum 2:0 (10.). Doch die TGS Vorwärts überwand den Schock des frühen Rückstands besser als gedacht und fand ins Spiel zurück. Eine Strafecke (12.) und ein schneller weiterer Treffer (15.) brachten wieder den Gleichstand. In dieser Phase zeigte sich aber bereits der entscheidende Vorteil der SGKR in diesem Aufstiegsspiel: auch wenn der Gegner immer wieder heran kam oder sogar ausglich, ein Rotenburger hatte prompt die richtige Antwort parat. In diesem Falle Andreas Grunwald, der sein Team wieder in Führung brachte (17.). Auch nach dem erneuten Ausgleich durch 7-Meter (18.) setzte Andreas Knoth noch in derselben Minute das 4:3 entgegen. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch zwischen zwei gleichwertigen Mannschaften, in dem die SGKR zwar kämpferisch überlegen war, jedoch nie entscheidend davon ziehen konnte. Das 4:4 zur Pause machte daher keinen SGKR-Anhänger in der Halle so richtig glücklich. Welche Worte dann Maik Krell dann für seine Schützlinge in der Halbzeit auch immer gehabt haben mag, er sollte sie sich für die Spiele der neuen Saison in der 3. Verbandsliga auf jeden Fall merken. Nach dem Seitenwechsel nämlich brach ein wahrer SGKR-Sturm auf das Frankfurter Tor los und brachte durch Oliver Schmidt (31.), Andreas Ruck (33.) und zwei weitere Tore von Andreas Knoth (34., 35.) innerhalb von fünf Minuten das vorentscheidende 8:4. "Hier regiert die SGK!" stellten die Zuschauer schließlich lautstark fest, womit sie bis zur Mitte der zweiten Hälfte auch richtig lagen. Die im Mittelfeld erneut auf ganzer Linie überzeugenden Tobias Jäger und Carsten Zinkan sorgten sowohl als Staubsauger vor der Abwehr, als auch als Initiatoren schneller Angriffe immer wieder für Wirbel. Doch wieder zeigte sich die weiterhin intakte Moral der TGS Vorwärts, die sich auch durch einen 4-Tore-Rückstand nicht geschlagen gaben. Denn die Frankfurter Tore zum 8:6 bis zur 43. Minute zeigten, dass auch ein größerer Vorsprung im Hallenhockey keine Garantie auf einen sicheren Sieg ist. In einer von beiden Seiten mit vollem Einsatz aber größter Fairness geführten Schlussphase behielten die Rotenburger aber dennoch die Oberhand. Insbesondere das Andreas-Sturmduo der SGKR, nämlich Andreas Grunwald und Andreas Knoth sowie der starke Abwehrblock mit Andreas Heimbuch, Thorben Weichgrebe und Andreas Ruck waren in der Schlussphase das Zünglein an der Waage zugunsten ihres Teams. Auf Zuspiel von Knoth brachte Andreas Grunwald den Ball im TGS-Tor zum 9:6 (45.) unter. Drei Minuten vor dem Ende, als die Frankfurter beim Stand von 9:7 ihren Keeper zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Feld genommen hatten, schlug Grunwald ein weiteres Mal, und diesmal entscheidend zum 10:7 zu. Als dann die TGS in der Schlussminute durch 7-Meter zum 10:8-Endstand traf, hatte sich die Tribüne längst eingesungen: "Nie mehr 4. Liga!" war die deutliche Ansage für die kommende Saison in der dritthöchsten hessischen Spielklasse. Nach dem Schlusspfiff durch die souveränen Schiedsrichter brachen schließlich alle Dämme und Laola schwappte durch die Bernhard-Faust-Halle.

    "Ein Aufstiegsspiel in eigener Halle vor so einer Kulisse zu gewinnen ist einfach unglaublich. Das war eine super Leistung von allen, die nach dem schwachen Fulda-Spiel vor zwei Wochen so nicht zu erwarten war. Jetzt wird erstmal ordentlich gefeiert", meinte Oliver Schmidt. Und Christian Grunwald schüttelte immer noch ungläubig lachend den Kopf über seinen jüngeren Bruder Andreas, der ohne Training in der Saison den Schläger für das entscheidende Spiel in die Hand nahm und mit seinem Sturmpartner Andreas Knoth zum Matchwinner avancierte: "Egal mit welcher Art von Ball der Kerl hantiert, er macht irgendwie immer das richtige damit. Ich wollte ihn nie als meinen Gegenspieler haben", scherzte der Ältere.

    Krell - Weichgrebe, Ruck (1), Heimbuch - Zinkan (1), Jäger (1) - Schmidt (1), Chr. Grunwald, Knoth (3), A. Grunwald (3)

  • Showdown im Aufstiegsendspiel

    Showdown für die SGK Rotenburg: Im Aufstiegsspiel gegen die TGS Vorwärts Frankfurt am kommenden Samstag um 17 Uhr in der heimischen Bernhard-Faust-Halle wollen die Rotenburger Hockeymänner den direkten Wiederaufstieg in die 3. Verbandsliga schaffen.

    Dabei gehen die Krell-Schützlinge als ungeschlagener Meister der Nord-Staffel mit breiter Brust in das Duell mit den Frankfurtern, die sich in einem spannenden Saisonfinale als Meister der Gruppe Süd für das Finalspiel qualifizierten. Dass die SGKR das Aufstiegsendspiel in eigener Halle austragen kann, verdanken die Rotenburger der Entscheidung des Hessischen Hockeyverbandes, dem Meister der Nord-Gruppe die Wahl des Spielorts zu überlassen. Damit wird den Zuschauern am Samstag ein wahres Endspiel geboten, denn nur der Sieger der Partie am Samstag wird, wenn notwendig durch Entscheidung im 7-Meter-Schießen, in die 3. Verbandsliga aufsteigen. Trainer Maik Krell sieht daher keine Notwendigkeit, seine Mannschaft noch zusätzlich für das Spiel motivieren zu müssen. "Dieses Finalspiel war schon vor Saisonbeginn unser Ziel. Dass wir es erreicht haben und es nun sogar in eigener Halle austragen können, beflügelt natürlich zusätzlich. Ich gehe davon aus, dass alle 120 % Einsatz bringen." Wie im gesamten Saisonverlauf muss sich Krell personell auch für das Aufstiegsspiel keine Gedanken machen. Stürmer Oliver Schmidt hat seinen Fingerbruch aus dem Spiel gegen den HC Fritzlar auskuriert und sogar der beruflich am Samstag noch eingebundene Andreas Ruck wird rechtzeitig zum Anpfiff zur Verfügung stehen. Sogar Andreas Grunwald, in letzter Zeit eher Teilzeit-Hockeyspieler, wird seine Mannschaft im Aufstiegsendspiel verstärken.

    "Wir werden unsere beste Mannschaft aufbieten können, daran wird es also nicht liegen, falls es schief geht. In den letzten Wochen haben wir im Training dazu noch mal versucht, einige bestehende taktische Mängel abzustellen. Die Mannschaft hat in den Übungseinheiten schon absoluten Einsatzwillen und Vorfreude gezeigt. Ich denke, wir sind gut vorbereitet", findet Maik Krell.

  • Versöhnlicher Abschluss

    Versöhnlicher Abschluss einer durchwachsenen Saison durch einen 3:1 Heimsieg für die Hockeydamen der SGK Rotenburg. Am vergangenen Sonntag kam es zum letzten Saisonspiel der SGKR-Damen gegen die TGS Vorwärts Frankfurt in Rotenburg. In den bisherigen Vergleichen hatten dabei die Nordhessinnen immer das Nachsehen. Daher wählte Trainer Schmidt zu Beginn einer eher defensive Aufstellung, um mit schnellen Kontern zum Erfolg zu gelangen. Die Rechnung ging voll auf und Anke Zinkan gelang nach schönem Zuspiel von Kapitänin Jenny Grunwald in der 2.Minute die verdiente Führung. Den sichtlich überraschten Südhessinnen gelang in der ersten Halbzeit kaum was. Sie verrannten sich immer in der sehr sicher postierten Abwehr. So wurden die SGKR Damen immer mutiger und erspielten sich zahlreiche Chancen, die jedoch von der gut aufgelegten Torfrau vereitelt wurden. Erst eine Direktabnahme von Isabell Siebert bescherte in der 20. Minute die 2:0 Führung. Bis zum Pausenpfiff erspielten sich die Nordhessinnen weitere Chancen, aber ohne zählbaren Erfolg. In der 2. Halbzeit wurden die Vorwärts-Damen dann offensiver, aber eine sehr gut aufgelegte Eva Bachmann im Tor der Rotenburgerinnen wehrte alles ab, was auf ihr Tor kam. Nach vorne mussten sich die SGKR-Damen aufs Kontern verlagern - Heisse und Schumacher scheiterten jedoch. Erst eine Strafecke in der 52. Minute durch Isabell Siebert brachte die beruhigende 3:0 Führung. Die Frankfurterinnen versuchten in der Folgezeit nochmals alles und überwanden mit ihrer 11. Strafecke schließlich doch noch Torfrau Bachmann in der 55. Minute. Aber mehr lies die Abwehr um Viereck, Schmidt und Kohlmann nichts mehr zu und den SGKR-Damen gelang somit der 2. Sieg in dieser Saison.

    "Diesen Sieg haben wir uns redlich verdient, denn endlich haben unsere Stürmerinnen ihre Chancen auch in Zählbares umgemünzt", so die Mittelfeldspielerin Schumacher nach dem Spiel. "Auf diese tolle kämpferische Leistung lässt sich für die nächste Saison aufbauen, endlich konnte wir einen Gegner von Anfang bis Ende beherrschen und ein Spiel souverän gewinnen, das macht Mut für die kommenden Aufgaben", so der sichtlich zufriedene Trainer Oliver Schmidt.

    Bachmann, Kohlmann, Schmidt, Heepe, Viereck, Grunwald, Schumacher, Siebert (2), Kleinicke, Zinkan (1), Heisse

  • Schlecht gespielt und trotzdem gewonnen

    Diese Erkenntnis nehmen die Hockeymänner der SGK Rotenburg nach dem 7:3 (4:3)-Auswärtssieg beim HC Fulda am vergangenen Sonntag mit nachhause. Damit feiern die Rotenburger den Meistertitel der 4. Verbandsliga Gruppe Süd und ziehen in das Aufstiegsspiel zur 3. Verbandsliga gegen den Sieger der Gruppe Süd ein. Gegner in diesem Aufstiegsfinale wird voraussichtlich die Vertretung des SC 1880 Frankfurt sein. Wie ein Aufsteiger präsentierten sich die Rotenburger im letzten Saisonspiel in Fulda jedoch bei weitem nicht. Zwar waren die Verhältnisse im Spiel Erster gegen Letzter schon vor Anpfiff geklärt, eine deutliche Angelegenheit wurde die Partie für Maik Krell und seine Mannschaft aber zu keinem Zeitpunkt. Eine kampfstarke Fuldaer Mannschaft tat alles andere, als sich in ihr vermeintliches Schicksal als Punktelieferant zu fügen. Die von Beginn an körperbetonte Spielweise der Domstädter schmeckte den siegessicheren SGKR-Akteuren nicht. So war es eher folgerichtig als überraschend, dass der HC Fulda nach vier Minuten in Führung ging und in der 7. Minute sogar auf 2:0 erhöhte. Dass dennoch ein Klassenunterschied zwischen dem HC und der SGKR besteht, zeigten die Krell-Schützlinge nur phasenweise. Insbesondere, als es galt, den zwei Tore-Rückstand des Gegners aufzuholen. Kaum zeigte die SGKR mit den laufstarken Mittelfeldspielern Carsten Zinkan und Tobias Jäger mehr körperliche Präsenz und Durchsetzungsvermögen in den Zweikämpfen, stellten sich die notwendigen Erfolgserlebnisse ein. Oliver Schmidt und Carsten Zinkan konnten bis Mitte der ersten Hälfte ausgleichen, Christian Grunwald (20.) die erstmalige Führung für die SGKR erzielen. Nach dem 4:2 durch Andreas Knoth schaltete die SGKR jedoch wieder in den anfänglichen Schongang, was den Anschlusstreffer der Fuldaer kurz vor der Pause zur Folge hatte. Mit einigen taktischen Umstellungen zum Seitenwechsel sowie gesteigerter Laufbereitschaft schafften die Rotenburger in den zweiten 30 Minuten, die Partie gegen einen unerwartet hartnäckigen Gegner schließlich in den Griff zu bekommen. Oliver Schmidt (36.) und Andreas Knoth (44.) mit ihren jeweils zweiten Treffern sowie Bernd Schran (48.) mit seinem ersten Tor im Trikot der SGKR trafen schließlich zum 7:3-Endstand. Dennoch steht nach diesem Spiel für Maik Krell eher ein Fragezeichen als das gewünschte Ausrufezeichen über der Leistung seiner Mannschaft.

    "Warum wir uns lange Zeit in den Zweikämpfen so passiv verhalten haben, ist mir ein Rätsel", so Krell. "Ich bin aber zuversichtlich, dass wir das bis zum Aufstiegsspiel in den Griff bekommen und auch läuferisch zulegen werden. Schließlich weiß jeder, dass dieses Spiel ein wahres Endspiel ist."

    Krell - Ruck, Weichgrebe, Heimbuch - Zinkan (1), Jäger - Knoth (2), Schmidt (2), Schran (1), Grunwald (1)

    Erwartet deutlich 2:14 unterlagen die Hockeyfrauen der SGKR am Sonntag im Auswärtsspiel beim Tabellenführer der Verbandsliga Hessen, dem HC Fechenheim. Trotz aufopferungsvollen Einsatzes wurden den Rotenburgerinnen vor allem in der ersten Hälfte deutlich ihre Grenzen aufgezeigt. Aufgrund des Ausfalls der im Training am Fuß verletzten Diana Schumacher musste das Team personell umstellen. Neben Jenny Grunwald spielte daher die etatmäßige Stürmerin Isabell Siebert auf der Mittelfeldposition. Doch auch eine defensive Grundausrichtung der SGKR verhinderte nicht den Torreigen der Frankfurterinnen, die bis zum 9:0-Pausenstand eindrucksvoll ihre Aufstiegsambitionen untermauerten. Mit einigen taktischen und personellen Änderungen in der Halbzeit gelang es den Rotenburgerinnen immerhin, das Spiel in der zweiten Hälfte etwas offener zu gestalten. Einige hochkarätige Tormöglichkeiten von Isabell Siebert und Kathrin Kleinicke blieben jedoch ungenutzt. Erst Sabine Heiße (47.) sorgte für den mit der Leistung der zweiten Halbzeit verdienten Ehrentreffer, ehe Jenny Grunwald nach Strafecke den 2:14-Endstand besorgte. Mit einem Sieg im letzten Saisonspiel in heimischer Halle gegen die SKG Frankfurt besteht für die Rotenburger Hockeyspielerinnen nach dieser Klatsche aber immerhin noch die Möglichkeit auf ein versöhnliches Saisonende und Tabellenplatz vier.

    "Wichtig war, dass sich keine unserer Spielerinnen durch den Halbzeitstand hat unterkriegen lassen. Kämpferisch haben wir uns nie aufgegeben, das gibt Auftrieb für das letzte Spiel gegen einen schlagbaren Gegner. Hier war eben einfach nichts zu holen", resümiert Jenny Grunwald nach der Lehrstunde gegen den HC Fechenheim.

    Bachmann - Viereck, Heepe, Schmidt - Grunwald (1), Siebert - Zinkan, Heiße (1), Kleinicke, Kohlmann

  • Nur nicht zu locker

    Auswärtsspiele unter umgekehrten Vorzeichen stehen für die Hockeyspieler der SGK Rotenburg am Sonntag an. Während die Männer in der 4. Verbandsliga als Aufstiegsfavorit zum Tabellenletzten HC Fulda reisen, müssen die SGKR-Frauen als Kellerkinder in der 2. Damen-Verbandsliga beim ungeschlagenen Tabellenführer HC Fechenheim antreten.

    Bereits ein Unentschieden würde den Spielern von Trainer Maik Krell reichen, um sicher als Tabellenerster der Nord-Gruppe in das Aufstiegsspiel zur 3. Verbandsliga gegen den Sieger der Gruppe Süd einzuziehen. Eine Aufgabe, die lösbar erscheint, zumal die SGKR gegen den HC Fulda noch nie als Verlierer aus der Halle ging. Gegen die in dieser Saison den Rotenburgern unterlegenen Mannschaften, den HC Kassel und den HC Ederau, mussten die Domstädter darüber hinaus bereits empfindliche Niederlagen einstecken und stehen ohne Punkte am Tabellenende. Alles andere als ein klarer Sieg für sein Team wäre daher eine herbe Enttäuschung für SGKR-Coach Krell.

    So steht auf seinem Zettel für das Spiel in Fulda auch bereits die Aufgabe, die Mannschaft personell und taktisch auf das angepeilte Aufstiegsspiel am 24. Februar vorzubereiten. Da die Mannschaft bis auf Abwehrspieler Torsten Schwarz frei von Verletzungssorgen ist, kann Krell nahezu aus dem Vollen schöpfen. Die einzige Gefahr sieht der Trainer jedoch in der möglichen Überheblichkeit seines Teams. "Sicherlich werde ich in Fulda genau beobachten, wie sich die Mannschaft verhält. So kurz vor dem Ziel können wir es uns nicht leisten, im Kopf bereits beim Aufstiegsspiel zu sein. Wir wollen jedes überflüssige Gegentor vermeiden", warnt Krell sein Team vor einer allzu lockeren Herangehensweise an das letzte Auswärtsspiel der Saison.

    Diese Sorge würde SGKR-Frauentrainer Oliver Schmidt seinem Kollegen gerne abnehmen. Im vorletzten Saisonspiel steht ihm mit dem Auftritt seines Teams beim HC Fechenheim jedoch eine nahezu unlösbare Aufgabe bevor. Zwar konnten sich die Rotenburgerinnen nach dem 4:3-Sieg vor zwei Wochen gegen den HC Kassel vom Tabellenende der 2. Verbandsliga verabschieden. Die im Vorjahr abgestiegenen Fechenheimerinnen dürften aber eine Nummer zu groß sein. Zumal die Frankfurter Vorstädterinnen nach vier Spielen die Liga dominieren. Für Schmidt bleibt daher, sein Team taktisch so zu formieren, dass der Fechenheimer Angriffssturm zumindest keine allzu großen Schäden in der Tordifferenz der SGKR anrichtet. "Wir sind zwar alles andere als der Favorit, werden unsere Haut aber so teuer wie möglich verkaufen", gibt sich Schmidt kämpferisch.

  • Nordhessen-Derby

    Am vergangenen Samstag kam es in der 1.Verbandsliga der Damen zum Lokalderby um die Vormachtstellung im Hallenhockey in Nordhessen. Zu Gast bei den SGKR Damen war der HC Kassel. Beide Teams agierten zu Beginn sehr nervös und spielten sehr defensiv. Erst ein beherzter Angriff durch Grunwald eröffnete in der 4. Minute den Torreigen für die SGKR. Die Gäste fanden kaum ein Mittel gegen die gut postierte Abwehr und kamen erst durch die 3. Strafecke zum Ausgleich (6.) In der Folgezeit erarbeiteten sich die Rotenburgerinnen eine Vielzahl an Chancen. Zinkan und Kleinicke scheiterten jedoch immer an der gut aufgelegten Torfrau aus Kassel. Erst ein Sololauf der Abwehrchefin Viereck in der 18. mündete in ihrem 1. Saisontor und der verdienten Führung. Fort an setzten sich die SGKR Damen in der Hälfte der Kasseler fest und erspielten sich Chance um Chance. Stürmerin Siebert gelang durch einen schönen Heber das 3:1 und nur eine Minute später legte sie mustergültig ihrer Schwester Grunwald für deren zweiten Treffer (21.) auf. Eigentlich hatte die SGKR das Spiel nun fest im Griff, waren aber wohl schon gedanklich in der Pause, als sie die Kasslerin Winkler in der 29. Minute allein zum Schuss kommen ließen. Beim 2:4 Anschluss war die bis dahin souveräne Rotenburger Torfrau Bachmann chancenlos. Die 2. Hälfte begann wie die erste endete. Die Rotenburgerinnen stürmten und drückten ihre Gegnerinnen in deren Abwehr und erspielten sich Chance um Chance. Wiederholt scheiterten sie jedoch an der Torfrau oder am Pfosten. So kam es, wie es kommen musste und der erste Konter reichte den Nordhessinnen zum Anschlusstreffer(41.) Nun begann das große Zittern und die Rotenburgerinnen verloren komplett die Spielübersicht. Nur die gut aufgelegte Schumacher versuchte aus der Abwehr das Spiel neu zu ordnen. Dank schöner Zuspiele standen Heisse, Siebert und Zinkan mehrfach allein vor der Torfrau, da die Kasseler nun alles nach vorne warfen. Jedoch behielten sie nicht die Nerven und scheiterten jedes Mal. Zum Glück hielt die Abwehr um Heepe, Kohlmann und Viereck den Druck stand und in größter Not stand ja noch Torfrau Bachmann auf sicherem Posten. So blieb es am Schluss beim verdienten Sieg der Rotenburgerinnen.

    "Dieses Spiel hat viel Nerven gekostet und mich um Jahre altern lassen, " so Trainer Schmidt nach dem Spiel. "Im Großen und Ganzen können wir aber zufrieden sein mit diesem verdienten Sieg, aber an der eklatanten Abschlussschwäche müssen wir noch viel arbeiten, sonst haben wir in 14 Tagen in Fechenheim nichts zu bestellen."

    Bachmann, Heepe, Kohlmann, Viereck (1), Grunwald (2), Schumacher, Siebert (1), Kleinicke, Kohlmann, Zinkan, Heisse

  • Aufstiegsträume

    Ein ungefährdeter 6:3-Heimsieg gegen den HC Kassel lässt die Männer der SGK Rotenburg weiter vom direkten Wiederaufstieg in die 3. Verbandsliga träumen. Auf dem Weg ins Aufstiegsspiel der 4. Verbandsliga Hessen konnte am Sonntag auch der als härtester Konkurrent eingestufte bisherige Tabellenführer aus Kassel die Rotenburger Aufstiegsambitionen nicht schmälern. Andreas und Christian Grunwald (je 2) sowie Carsten Zinkan und Tobias Jäger trugen sich in die Torschützenliste ein.

    Eine furiose erste Hälfte der SGKR genügte, um mit dem 5:1 zur Halbzeit bereits für klare Verhältnisse zu sorgen. Diesem verdienten Pausenstand indes ging eine beherzte Leistung der Gastgeber voraus, die sich zu keinem Zeitpunkt in den ersten dreißig Minuten das Heft aus der Hand nehmen ließen. Konnte der HCK das 1:0 durch Carsten Zinkan (5.) noch ausgleichen, so hatte er der dann folgenden One-man-show des Andreas Grunwald nichts mehr entgegenzusetzen. Der schoss nicht nur die Tore zum 2:1 (12.) und 4:1 (23.) sondern legte noch das 5:1 von Tobias Jäger (27.) mustergültig vor. Aber auch der Rest des Teams sorgte durch große Laufbereitschaft und Zweikampfstärke im Defensivbereich dafür, dass es lange Zeit bei nur einem Gegentor blieb. Bemerkbar machte sich dabei neben einer konstant guten Leistung der Abwehrspieler Knoth, Heimbuch und Weichgrebe die Rückkehr von Andreas Ruck ins Team. Anders als vergangene Woche, als die SGKR mit einer offensiven Ausrichtung und offenem Visier ins Spiel gegen den HC Ederau Fritzlar ging, zahlte sich die defensivere Marschroute gegen den HC Kassel aus. Die Gäste hatten mit dem zurückgezogenen Gegner deutliche Probleme im Spielaufbau, woraus die SGKR nach Ballverlusten des HCK mit schnellen Kontern immer wieder zu Torchancen kamen. Folgerichtig wurden die SGKR-Spieler von den Zuschauern mit großem Applaus in die Halbzeitpause verabschiedet. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel (32.) gelang Christian Grunwald das 6:1 und ein deutlicher Sieg schien sich abzuzeichnen. In der Folgezeit verlor die SGKR jedoch den roten Faden ihres Spiels und lud die Gäste durch eine Vielzahl von selbstverschuldeten Strafecken zur Ergebnisverbesserung ein. Sieben Mal kam der HC Kassel allein in der zweiten Hälfte durch Strafecken zu Torchancen. Glück für die Gastgeber war allein die Tatsache, dass der HCK lediglich aus zwei dieser Möglichkeiten ein Tor erzielen konnte. Alle weiteren Schussmöglichkeiten wurden von Maik Krell im SGKR-Kasten entschärft. Die Geradlinigkeit im Rotenburger Aufbauspiel ging ab Mitte der zweiten Hälfte nahezu vollständig verloren. So verlagerte man sich immer mehr auf eine geordnete Defensivarbeit. Ohne größere Chancen auf beiden Seiten schafften die Rotenburger schließlich, den Vorsprung über die Zeit zu retten und durch den letztlich ungefährdeten 6:3-Erfolg die Tabellenführung vom geschlagenen Gast zu übernehmen.

    "Die erste Halbzeit hat wirklich Spaß gemacht. Da haben die Jungs gespielt wie aus einem Guss," so der verletzte Stürmer Oliver Schmidt nach dem Spiel auf der Tribüne. "Über die zweite Hälfte decken wir dann lieber den Mantel des Schweigens. Jetzt zählt nur ein Sieg in Fulda und dann ab ins Aufstiegsspiel!"

    Krell - Weichgrebe, Ruck, Knoth, Heimbuch - Zinkan (1), Jäger (1) - A. Grunwald (2), Gerlach, Chr. Grunwald (2), Schran

  • Vorentscheidung im Aufstiegskampf

    Eine Vorentscheidung im Kampf um den Aufstieg ist zu erwarten, wenn am Sonntag ab 16 Uhr in der Rotenburger Bernhard-Faust-Halle die Hockeyteams der heimischen SGKR und des HC Kassel aufeinander treffen. Nach den ersten Spielen in der 4. Verbandsliga Gruppe Nord haben sich diese beiden Mannschaften erwartungsgemäß als Favoriten für den Einzug ins Aufstiegsspiel gegen den Sieger der Gruppe Süd herauskristallisiert. Nachdem der HC Kassel bereits am vorvergangenen Samstag den HC Fulda mit 12:4 besiegte und die SGKR am letzten Wochenende in Fritzlar 10:4 siegte, wird die Entscheidung um den Sieg in dieser kleinen Gruppe wohl schon am Sonntag fallen. Gerne erinnert man sich im Vorfeld dieser Partie auf Rotenburger Seite an den Aufstieg aus der 5. Verbandsliga vor fünf Jahren, als man in einer ähnlichen Konstellation den HCK in dessen Halle nach einem spannenden Spiel 8:7 besiegte und damit den Aufstieg feiern konnte. Ähnliches soll auch am Sonntag in eigener Halle folgen. Für Trainer Maik Krell allerdings stehen hinter dem Spiel und seinem Kader noch einige Fragezeichen. Als definitiven Ausfall hat er Oliver Schmidt nach dessen Mittelfingerbruch aus dem Spiel gegen den HC Ederau zu verbuchen. Schmidt fällt mit dieser Verletzung wohl den Rest der Saison aus. Ob Torsten Schwarz auflaufen kann, wird sich wohl auch erst kurzfristig entscheiden. Krell müsste damit auf seinen erfolgreichsten Stürmer und einen verlässlichen Abwehrmann verzichten. Ein Lichtblick ist die Rückkehr von Abwehrspieler Andreas Ruck ins Team sowie der erste Einsatz von Neuzugang Martin Gerlach, der nach einigen studienbedingten Jahren wieder zu seinem alten Verein zurückgefunden hat. Er könnte Oliver Schmidt in der Offensive vertreten. Für Maik Krell ist dies jedoch keine Ausrede: "Die Ausfälle sind natürlich ein Wehrmutstropfen. Wir haben nach dem Sieg gegen Ederau aber auch mit der Formation die am Sonntag auflaufen wird, keinen Grund uns vor dem HC Kassel zu verstecken."

    Eine ebenfalls schwere Aufgabe steht den Hockeydamen der SGKR bereits am Samstag ins Haus. Das Auswärtsspiel beim Aufstiegsfavoriten VfL Marburg dürfte für die Rotenburgerinnen vor allem eine Abwehrschlacht geben. Auch die Statistik kann den SGKR-Damen keinen Mut machen. Aus bisher drei Partien gegen den VfL konnte bisher nie ein Punktgewinn verbucht werden. Zuletzt gab es vor zwei Jahren eine deutliche 3:10-Niederlage. Mittelfeldspielerin Jenny Grunwald wird ihrem Team in Marburg nicht zur Verfügung stehen. Ansonsten hat Trainer Schmidt wohl keine Ausfälle zu beklagen. "Wir werden uns auf einen heißen Tanz vor unserem Tor einstellen", äußert Schmidt seine Erwartungen an das Spiel. "Fest steht aber, dass wir uns so teuer wie möglich verkaufen wollen und dem VfL sicher auch das ein oder andere Gegentor einbrocken möchten."

  • Die ersten drei Punkte nach langer Zeit

    Ein letztlich verdienter 10:4-Erfolg gegen den HC Ederau bescherte den Männern der SGK Rotenburg im ersten Saisonspiel der 4. Verbandsliga die ersten drei Punkte. Schmidt, Grunwald mit je vier Treffern sowie Weichgrebe und Zinkan sorgten für die Tore der Rotenburger.

    Doch trotz des deutlichen Endergebnisses, das Spiel verlief bis zur Mitte der zweiten Halbzeit weit weniger deutlich zugunsten der Gäste. Zwar brachte Oliver Schmidt die SGKR bereits nach 40 Sekunden in Führung und erhöhte in der sechsten Minute auf 2:0, ein eindeutiges Übergewicht konnten die Fuldastädter von Beginn an jedoch nicht erspielen. So reichte selbst ein zwischenzeitliches 4:1 bis zur 21. Minute nach zwei Toren von Christian Grunwald, jeweils nach Zuspielen des überzeugenden Bernd Schran, nicht aus, um die notwendige Sicherheit zu bekommen. Diese Inkonsequenz nutzte der HC Ederau, um bis zum Seitenwechsel auf 3:4 zu verkürzen. In der Pause stellte Trainer Krell die taktische Ausrichtung auf eine defensivere Variante um. Schnelle Raumgewinne der Gegner, die sich durch die offensive Verteidigung der SGKR in der ersten Hälfte ergaben, sollten damit unterbunden werden. Zunächst fruchtete diese Änderung aber nicht. Der HC Ederau erzielte vielmehr kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit (31.) den Ausgleich und egalisierte damit eine 3-Tore-Führung der Gäste. Dieser Treffer schien jedoch Signalwirkung für die Rotenburger zu haben. Direkt nach dem Wiederanpfiff fasste sich Abwehrspieler Thorben Weichgrebe ein Herz und schloss seinen Sololauf Sekunden nach dem Fritzlarer Ausgleich zur erneuten SGKR-Führung ab. Zwei weitere schnelle Tore von Carsten Zinkan (34.) und Christian Grunwald durch 7-Meter (37.) zum 7:4 ließ die nun auch Defensiv besser agierende SGKR auf die Siegerstraße einbiegen. Insbesondere Carsten Zinkan und Youngster Tobias Jäger gaben der Defensive nun als konsequente Abräumer im Mittelfeld die notwendige Sicherheit, um keine weiteren Tore zuzulassen. Zudem brachte die aufgerückte Formation des HCE immer wieder Möglichkeiten für die SGKR-Abwehrspieler, die Stürmer mit langen Bällen in Szene zu setzen. Solche Zuspiele von Andreas Knoth, Thorben Weichgrebe und Andreas Heimbuch leiteten schließlich die weiteren Tore von Schmidt (2) und Grunwald zum letztlich zweistelligen Sieg der Rotenburger ein.

    "Wir haben es uns heute schwerer gemacht als notwendig", resümierte Trainer Krell. "Wenn wir von Beginn an weniger offensiv gestanden hätten, wäre sicher das ein oder andere Gegentor verhindert worden. Trotzdem war´s ein gelungener Auftakt. Nun freuen wir uns auf das Spitzenspiel zuhause gegen den HC Kassel."

    Krell - Heimbuch, Schwarz, Weichgrebe (1), Knoth - Zinkan (1), Jäger - Schmidt (4), Schran, Grunwald (4)

  • Das Ziel ist eindeutig: Wiederaufstieg

    Und auf dem Weg dahin liegt für die Hockeyspieler der SGK Rotenburg am kommenden Sonntag der erste Prüfstein. Das Auswärtsspiel in Fritzlar beim HC Ederau soll nicht nur bereits die Weichen Richtung 3. Verbandsliga stellen sondern den Rotenburgern nach Wunsch von Trainer Maik Krell auch den Spaß am Hockey wiederbringen. "Wir haben zwei Jahre lang fast nur eingesteckt, nun wird es Zeit, dass wir auch endlich mal wieder klare Siege einfahren", meint Krell. Die Statistik zumindest spricht für die Rotenburger. In den bisherigen acht Partien gegen die Männer aus dem Edertal gab es bisher erst eine Niederlage, ansonsten verließ die SGKR stets als Sieger das Feld. Personell jedenfalls ist die Krell-Truppe für den Saisonauftakt gut aufgestellt. Lediglich die Abwehrformation bereitet dem Trainer bisher noch einige Sorgen. Da Andreas Ruck ausfällt und auch hinter dem Einsatz von Torsten Schwarz krankheitsbedingt noch ein Fragezeichen steht, wird der Coach auf diesen beiden Positionen improvisieren müssen.

    "Wir werden aber in jedem Falle eine schlagkräftige Mannschaft aufbieten", ist sich Maik Krell sicher. "Schon im ersten Spiel wollen wir klarstellen, dass der Weg in die 3. Verbandsliga nur über uns führt".

  • Toll gespielt, aber leider doch verloren

    Die Damen der SGK Rotenburg haben am Sonntag die neue Hallenhockeysaison mit ihrem Heimspiel gegen den DHC Wiesbaden eingeläutet. Im vergangenen Jahr gelang ihnen ein überraschender 9:4 Sieg gegen die Südhessinnen in der 1. Verbandsliga. Jedoch trat der DHC ohne Torfrau an, daher ging Trainer Oliver Schmidt mit einer eher defensiven Aufstellung in die neue Spielzeit. Diese Taktik ging auch sehr gut auf, denn die technisch sehr erfahrene Gäste kamen nie zu ihrem Kombinationsspiel. So beherrschten die Abwehrreihen in den ersten 15 Min. das Geschehen, ehe Diana Schumacher nach schönem Zuspiel von Kohlmann nur an der gut postierten Torfrau scheiterte. Durch eine Strafecke gelang den DHC-Spielerinnen nach 18 Min eine eher glückliche Führung, denn die Abwehr um Schmidt, Viereck und Heepe lies kaum eine Torchance zu. In den folgenden Minuten erkämpft sich die SGKR-Damen zahlreiche Chancen, so scheiterten die Nachwuchskräfte Kleinicke und Kohlmann mehrfach freistehend. Nach schönem Zuspiel von Kapitän Grunwald gelang dann Anke Langmann in der 26. der viel umjubelte und verdiente Ausgleich. Sie hätte kurz vor der Pause sogar noch erhöhen können, scheiterte aber gleich zweifach an der DHC-Torfrau. In der 2. Hälfte spielten beide Teams offensiver und es ergaben sich Chancen auf beiden Seiten. So trafen Grunwald und Siebert jeweils nur den Pfosten und Torfrau Eva Bachmann vereitelte drei 100%-Chancen der Südhessinnen. In der 45. Min war sie jedoch beim 1:2 chancenlos. Trainer Schmidt reagierte prompt und verstärkte die Offensive. Jedoch blieben viele Chancen ungenutzt. Erst eine verwandelte Strafecke von Schumacher in der 56. Min. führte zum mehr als gerechten 2:2 Ausgleich. In den verbleibenden 4 Minuten versuchten die Rotenburgerinnen noch alles um den Siegestreffer zu erzielen, handelten sich aber mit dem Schlusspfiff noch eine Strafeecke ein, die den Wiesbadenerinnen den unverdienten 3:2 Siegestreffer einbrachten.

    "Toll gespielt, aber leider doch verloren", so die kurze Antwort von Stürmerin Zinkan nach dem Spiel. "Diese Niederlage hätte nicht sein müssen, wenn die Torchancen besser genutzt würden", so Coach Schmidt nach dem Spiel " hier war deutlich mehr drin, aber es kommen ja noch einige Spiele"

    Bachmann, Heepe, Schmidt, Viereck, Heise, Grunwald, Schumacher (1), Siebert, Kleinicke, Kohlmann, Zinkan (1)

  • Mit effektivem Strafeckenspiel in die neue Saison

    Saisonauftakt für die Hockeyspielerinnen der SGK Rotenburg. Zum Saisonstart in die 1. Hessische Verbandsliga starten die SGKR-Hockeydamen am kommenden Sonntag mit dem Heimspiel gegen den Deutschen Hockeyclub Wiesbaden.

    In der vergangenen Saison konnten die Rotenburgerinnen die Frauen aus der Landeshauptstadt ebenfalls in eigener Halle deutlich mit 9:4 besiegen. Ein Dreier soll daher auch in diesem Jahr nach dem Spiel gegen den DHC in der Bernhard-Faust-Halle wieder zu Buche stehen. Trainer Oliver Schmidt konnte dafür in der Vorbereitung nahezu ohne Verletzungssorgen die technischen und taktischen Fähigkeiten seiner Mannschaft weiter ausbauen. Daraus resultierend soll in der neuen Saison vor allem ein effektives Strafeckenspiel zu deutlich mehr Torerfolgen als in der Vergangenheit führen. In jedem Fall wird Schmidt im Auftaktspiel der gesamte Kader zur Verfügung stehen. Erstmals wird Torfrau Eva Bachmann die Gelegenheit bekommen, ihre im Training gezeigten Leistungen zwischen den Pfosten auch im Spiel zu bestätigen. Anstoß am Sonntag ist um 16.30 Uhr in der Bernhard-Faust-Halle.