SGKR Hockey News 2005/2006


  • Aus und vorbei

    Es hat nicht sollen sein: Die Herren der SGK Rotenburg sind nach einer abschließenden 1:7 Niederlage bei der TGS Vorwärts Frankfurt in die 4. Verbandsliga abgestiegen. Damit nutzte auch die bereits vorher bekannte Schützenhilfe von Tabellenführer Rüsselsheim gegen Abstiegskonkurrent Darmstadt (15:8) den stark ersatzgeschwächten Rotenburgern nichts.

    Eine Halbzeit lang konnte Rotenburg Spiel und Ergebnis offen halten. 1:2 hieß es zu diesem Zeitpunkt nach zwei Frankfurter Treffern (20. und 24. Minute) und einem sehenswerten Anschlusstreffer von Oliver Schmidt nach einem Alleingang (27.). Trotz vieler Paraden von Torhüterdebütant Andreas Heimbuch gelang es der SGKR in der zweiten Hälfte nicht mehr, das Kombinationsspiel der Gastgeber entscheidend zu unterbinden. Zu groß war der Kräfteverschleiß in Ermangelung von Auswechselalternativen. Die Folge waren drei sehenswerte Treffer der Gastgeber zwischen der 33. und 40. Minute durch zwei Strafecken und einen Schuss aus kurzer Distanz. Das Spiel war damit gelaufen. Dennoch gab Rotenburg nie auf und hatte durch Carsten Zinkan, Oliver Schmidt und Tobias Jäger gute Möglichkeiten zur Ergebniskosmetik. Doch der Torabschluss blieb auch im letzten Spiel der Saison die zentrale Schwäche der SGKR. Frankfurt machte es besser und traf noch zweimal zum Endstand von 1:7.

    "Ich bin trotzdem sehr stolz auf meine Mannschaft, denn wir haben heute alles versucht", so Kapitän Torsten Schwarz nach der Partie. "Trotz zahlreicher Ausfälle haben wir uns erhobenen Hauptes auf dieser Liga verabschiedet", meinte auch Mittelfeldspieler Carsten Zinkan. Ein Gutes bringt der Abstieg mit sich: Die Zahl der langen Auswärtsfahrten wird sich deutlich verringern: Denn anstelle von Darmstadt und Wiesbaden heißt es bald Fritzlar, Fulda oder Kassel.

    Heimbuch - Weichgrebe, Schwarz - Zinkan, Schmidt (1) - Jäger, Siebert, Schran

  • Ein Fünkchen Hoffnung bleibt

    Der Frust direkt nach dem Ende der Begegnung gegen Bad Nauheim war groß: Toll gekämpft aber letztlich 4:7 verloren. Der Grund: Neben einer engagierten Gästeleistung der wiederholt zu nachlässige Umgang mit Torchancen. Die Spitze des Eisberges: Ein verschossener Siebenmeter, ein Schuss vorbei am leeren Tor sowie zwei Schüsse nach Strafecken, die von Abwehrspielern auf der Torlinie noch entschärft wurden.

    Der Abstieg schien bereits vor dem letzten Spiel bei Vorwärts Frankfurt II am kommenden Sonntag (17.00 Uhr) besiegelt (die HNA berichtete). Nach anfänglicher Verwirrung und Rücksprache mit dem Verband haben die SGKR-Herren jedoch weiterhin eine kleine, wenn auch winzige Chance auf den Klassenerhalt.

    Abteilungsleiter und Stürmer Oliver Schmidt klärt auf: "Mit einem Sieg im letzten Spiel können wir noch Vorletzter werden, wenn Darmstadt gleichzeitig gegen Tabellenführer Rüsselsheim IV verliert". Doch das allein würde nicht reichen: "Außerdem müssen wir darauf hoffen, dass aus der hessisch-rheinland-pfälzischen 2. Regionalliga nur eine hessische Mannschaft absteigt, da sich ansonsten die Zahl der Absteiger aus den Verbandsligen automatisch erhöht", so Schmidt weiter. Drei Spieltage vor Saisonende sieht es bei einem bereits feststehenden Absteiger aus Limburg nicht unbedingt rosig für die noch um den Klassenerhalt kämpfenden hessischen Klubs aus Dürkheim und Marburg aus, "aber die Hoffnung stirbt zuletzt", findet auch Trainer Maik Krell.

    Für seine Spieler wird er selbst am Sonntag zum größten Problem, denn er wird privat verhindert am Sonntag nicht dabei sein. "Ohne Maik haben wir eigentlich keine Chance, aber die wollen wir nutzen", gibt sich Christian Grunwald kämpferisch. Doch auch sein Ausfall droht angesichts einer Knieverletzung aus dem Spiel gegen Bad Nauheim.

    Das Tor um den verbliebenen Mannschaftskern wird aller Voraussicht nach Abwehrspieler Andreas Heimbuch hüten. "Andi hat am Dienstag im Training einen guten Eindruck hinterlassen und auf seinen ersten Einsatz als Torhüter gebrannt, deshalb habe ich mich für ihn entschieden", so Krell.

    Wichtig ist Abteilungsleiter Schmidt, dass sich seine Spieler auch bei einer Niederlage nicht lange hängen lassen. "Wir werden im nächsten Jahr einen vollständigen Neuaufbau mit einer ausgedehnten Vorbereitung machen, Abstieg hin oder her." Und dabei möchte er keine Stammkraft missen und hofft insgeheim sogar auf neue Spieler, die "heute noch gar nicht wissen, dass die Hockey spielen können".

  • Deutliche Niederlage zum Saisonende

    Mit einer deutlichen 2:11-Niederlage gegen den Tabellenführer VfL Marburg beendeten die Hockeydamen der SGK Rotenburg am vergangenen Sonntag ihre Hallensaison. Während die Rotenburgerinnen die Saison trotz der abschließenden Klatsche mit einem zufrieden stellenden Mittelfeldplatz abschlossen, feierten die Gäste den Aufstieg in die Oberliga. Bereits nach 17 Minuten waren die Weichen auf Sieg der Marburgerinnen gestellt. Mit 0:3 lagen die SGKR-Frauen zu diesem Zeitpunkt zurück. Erst nach Jenny Grunwalds Anschlusstreffer (21.) nach einer Strafecke konnten die Gastgeberinnen das Spiel etwas ausgeglichener gestalten und der wacker haltenden Torfrau Eva Bachmann etwas Luft verschaffen. Doch die ansonsten stark spielende Isabell Siebert scheiterte mit ihren Schussversuchen entweder am Pfosten (23.), freistehend vor dem Tor an den eigenen Nerven (25.) oder an der gegnerischen Torfrau (28.). Auf der Gegenseite zeigten die Marburgerinnen, warum sie zu Recht an der Tabellenspitze stehen. Eine gute Kombination wurde zum Leidwesen der chancenlosen Eva Bachmann zum 1:4-Pausenstand abgeschlossen. Nach dem Wechsel legten die Gäste aus der Lahnstadt noch mal einen höheren Gang ein und brachten sich mit fünf weiteren Toren bis zur 52. Minute in den Bereich eines zweistelligen Sieges. Erst Anke Zinkans sehenswerter Alleingang brachte das zweite Rotenburger Tor (54.), ehe der VfL mit zwei weiteren Strafeckentoren den 2:11-Endstand herstellten.

    "Leider haben wir heute spielerisch nicht an den Aufwärtstrend der ganzen Saison anknüpfen können", so Trainer Schmidt. "Gerade im Bereich des taktischen Spielaufbaus werden wir bis zur neuen Saison arbeiten. Alles in allem sehe ich aber weiterhin eine deutlich positive Entwicklung in der Mannschaft".

    Bachmann - Knoth, Viereck, Heepe, Schran - Grunwald (1), D. Schumacher - Siebert, I. Rödling, Zinkan (1), S. Schumacher


    Durch eine 4:7 (2:4)-Niederlage gegen den VfL Bad Nauheim machten die Männer der SGK Rotenburg den Durchmarsch von der 2. in die 4. Verbandsliga perfekt. Als Absteiger aus der zweithöchsten hessischen Spielklasse verloren die Rotenburger auch ihr letztes Heimspiel und haben nunmehr vor dem letzten Spieltag auch theoretisch keine Chance mehr auf den Klassenerhalt. Obwohl sich die Männer um Trainer Krell für diese letzte Heimpartie der Saison viel vorgenommen hatten, änderte sich im Ergebnisbild nicht viel zu den vorangegangenen Spielen. Einmal mehr musste die SGKR schon früh einem deutlichen Rückstand hinterherlaufen. Das 0:4 bis zur 16. Minute warf Krells Vorhaben, aus einer kontrollierten Defensive zu schnellen Konterchancen zu kommen über den Haufen. So mussten die Gastgeber mit offenem Visier ihr Heil in einer bedingungslosen Offensive suchen, was durch Christian Grunwalds Treffer zum 1:4 (15.) und Andreas Knoths 2:4 (23.) sogar zeitweilig von Erfolg gekrönt war. Ein weiterer Anschluss nach Grunwalds Solo blieb jedoch verwehrt, da dieser den Ball zwar am liegenden Torwart, aber auch am Tor vorbeischlenzte. Auch nach der Pause bot sich den Gastgebern nicht viel Gelegenheit, noch mal Morgenluft zu wittern, da der VfL mit zwei Toren vorentscheidend zum 2:6 davon zog. Der Abstieg war damit besiegelt, zumal schon mit einem Sieg gegen Nauheim und weiteren drei Punkten aus der letzten Partie bei Vorwärts Frankfurt nur noch eine theoretische Möglichkeit auf den Klassenerhalt bestanden hatte. So konnte lediglich Andreas Grunwald in den Schlussminuten der Partie mit seinen beiden Treffern zum 4:7-Endstand noch einmal beweisen wie wichtig er auch in der kommenden Saison für das Team ist.

    "In dieser Saison steckte von Beginn an der Wurm. Ein doppelter Abstieg ist schon schlimm, wir werden jedoch jetzt die Gelegenheit nutzen, uns in der 4. Verbandsliga neu aufzustellen und so schnell wie möglich wieder aufzusteigen", resümierte Trainer Krell die Saison.

    Krell - Schwarz, Weichgrebe, Heimbuch, Knoth (1) - Zinkan, A. Grunwald (2) - Schran, Schmidt, Jäger, Siebert, C. Grunwald (1)

  • Ohne Tore keine Punkte an der Commerzbank-Arena

    Mit einem 0:8 (0:5) kehrten die Hockeyherren der SGK Rotenburg von ihrem Auftritt bei der SKG Frankfurt zurück. In der zur Fußballweltmeisterschaft runderneuerten Wintersporthalle am Fuße der Commerzbank-Arena schlug sich die SGKR durch eine katastrophale Chancenauswertung selbst. Nicht eine der zahlreichen Tormöglichkeiten vermochte die SGKR in ein Erfolgserlebnis umzuwandeln. "Es ist schon komisch, ein Spiel mit ausgeglichenem Chancenverhältnis so deutlich zu verlieren", so Thorben Weichgrebe nach der Partie.

    Beide Abwehrreihen trugen ihr ruhiges Aufbauspiel gekonnt bis zum gegnerischen Strafraum vor. Doch anstatt es den Frankfurtern gleichzutun und den ein oder anderen Ball ins Tor zu befördern, scheiterte Rotenburg entweder am guten Torwart der Gastgeber oder den eigenen Nerven. Selbst ein viel versprechender Schuss von Oliver Schmidt kurz vor Ende des Spiels fand im letzten Moment noch einen Abwehrspieler, der den Ball auf der Linie hoch annehmend am Tor vorbei lenkte. "Wir machen schon während der gesamten Saison einfach zu wenig Tore", hat auch Trainer Maik Krell eines der Grundprobleme seiner Mannschaft erkannt. Die sich in diesem Jahr häufenden strittigen Schiedsrichterentscheidungen zu ungunsten Rotenburgs lässt er in seiner Analyse nicht gelten.

    Für die SGKR (4 Punkte) wird es nun schwer, die Klasse noch zu halten. Bei zwei ausstehenden Spielen fehlen zwei Punkte zum rettenden Ufer bei deutlich schlechterer Tordifferenz. Am Sonntag kämpfen die Hockeyherren gegen den VFL Bad Nauheim daher schon um ihre letzte Chance.

    Krell - Weichgrebe, Schwarz,- Grunwald, Zinkan -Schmidt, Jäger, Siebert, Schran

  • Unverdiente 0:8-Heimniederlage für die Hockey-Damen

    Mit einer unverdienten 0:8-Heimniederlage gegen den HC Fechenheim starteten die Frauen der SGK Rotenburg am Sonntag in das neue Jahr. Trotz einer engagierten und spielerisch ansprechenden Leistung war den Gastgeberinnen gegen die haushohen Favoriten aus dem Frankfurter Stadtteil ein Tor nicht vergönnt. Dennoch konnte Trainer Oliver Schmidt dem Spiel positive Aspekte abringen: "Gerade in der ersten Halbzeit bei 0:0 waren wir einige Male ganz dicht dran, in Führung zu gehen. Wir müssen aber noch viel kaltschnäutziger vor dem Tor werden." Allein Jenny Grunwald und Isabell Siebert hatten bis zur 25. Minute jeweils zweimal die Führung auf dem Schläger, scheiterten aber an der guten Fechenheimer Torfrau oder dem eigenen Nervenkostüm. Mit der gut funktionierenden offensiven Deckungsvariante zwangen die SGKR-Frauen ihre Gegnerinnen immer wieder schon in der eigenen Hälfte zu riskanten Pässen und Ballverlusten, allein zählbares wollte aus dieser guten taktischen Mannschaftsleistung nicht herausspringen. Da den Fechenheimerinnen lange Zeit auch gegen die starke Defensivabteilung der SGKR um Caroline Viereck und Bianca Schran nichts einfiel, brachte sie schlichte Effizienz auf die Siegerstraße: drei verwandelte Strafecken gegen die machtlose Keeperin Bachmann sorgten für den 0:3-Pausenstand aus Rotenburger Sicht. Nach dem Seitenwechsel bot sich den Zuschauern jedoch erneut das aus der ersten Hälfte gewohnte Bild. Die SGKR spielte und der HC Fechenheim schoss die Tore. Mit dem 0:6 bis zur 44. Minute waren die Weichen in der Partie endgültig gestellt. Dennoch hätten Anke Zinkan (38.) und Ilka Rödling (40.) zuvor schon den Ehrentreffer verdient gehabt. Ein durch die Schiedsrichter verwehrter Vorteil und die starke Torfrau verhinderten jedoch den Erfolg. Mit dem Nachlassen der Kräfte ging dann in der Schlussviertelstunde auch die Spielordnung verloren, was in zwei weitere Treffer der Gäste zum 0:8-Endstand mündete.

    "Die Leistung heute ist erfreulich, wenn man bedenkt, dass es gegen diesen Gegner vor zwei Jahren noch eine zweistellige Klatsche gab", freut sich Schmidt über den spielerischen Aufwärtstrend seines Teams, "schade ist trotzdem, dass es heute nicht zu einem Tor gereicht hat."

    Bachmann - Heepe, Viereck, Schran - Schumacher, Grunwald - I. Rödling, Siebert, Zinkan, T. Rödling


    Entgegen dem Trend der Frauenmannschaft läuft es derzeit für die Männermannschaft der SGKR so schlecht, wie noch nie. Auch als Absteiger in die dritte Verbandsliga bleiben die Erfolgsergebnisse aus. Am Wochenende setzte es gegen den Tabellennachbarn vom Wiesbadener THC eine empfindliche 3:7 (0:4)-Heimschlappe. Wie bereits in vielen Spielen zuvor konnten die Rotenburger von Beginn der Partie an die vorgenommene Leistung nicht abrufen und mussten erneut früh einem Rückstand hinterherlaufen. Stockfehler in der Offensive, fehlende Schnelligkeit in der Defensive paarten sich mit der Unzufriedenheit über die von Beginn an einseitig pfeifenden Frankfurter Schiedsrichter. Folgerichtig kam ein 0:4 zur Pause zustande, ohne dass ein eindeutiges Übergewicht der Wiesbadener in der ersten Hälfte zu verzeichnen gewesen wäre. Trainer Krell fand aber in der Kabine offenbar die richtigen Worte an seine Mannschaft. Nach dem Wechsel präsentierte sich die SGKR wesentlich forscher. Mit Toren von Carsten Zinkan und Andreas Grunwald schossen sich die Rotenburger noch einmal an ihren Kontrahenten heran. Auch die überflüssige gelb-rote Karte gegen Christian Grunwald und die folgende Unterzahl konnte den Vorwärtsdrang der Gastgeber nicht stoppen. In Unterzahl gelang Oliver Schmidt sogar der 3:4-Anschlusstreffer (50.), ehe drei schnelle Tore in der Schlussphase die Entscheidung zugunsten des WTHC brachte.

    "Wir haben das Spiel heute einmal mehr in der ersten Hälfte verloren", so Trainer Krell. "In den verbleibenden beiden Spielen müssen wir endlich auch mal mit zwei, drei Toren in Führung gehen, um ein Spiel hinten heraus auch einfach mal verwalten zu können. Ewig Rückständen hinterher zu laufen, macht auf Dauer keinen Spaß mehr."

    Krell - Weichgrebe, Schwarz, Ruck - C. Grunwald, Zinkan (1) - Schmidt (1), A. Grunwald (1), Schran, Jäger

  • Kellerduell in der Bernhard-Faust-Halle

    Kaum ist der erste Auswärtspunkt eingefahren, stehen die Hockeyherren der SGK Rotenburg erneut vor einer schweren Aufgabe. Am Sonntag wird der Wiesbadener THC III Gegner der SGKR in der Bernhard-Faust sein (Anpfiff 15.00 Uhr).

    Die Gäste waren bis zum vergangenen Woche mit nur einem Punkt aus vier Spielen Tabellenletzter. Unmittelbar vor der Begegnung der SGKR in Wiesbaden gegen Stadtrivale DHC siegte die junge WTHC-Mannschaft völlig überraschend mit 9:5 gegen den RK Rüsselsheim IV, den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer.

    So finden sich bei Halbzeit in der 3. Verbandsliga mit dem der Rotenburg, dem WTHC und Offenbach gleich 3 Mannschaften punktgleich am Tabellenende. "Einen davon wird es wohl erwischen, aber wir werden es nicht sein", blickt Mittelfeldspieler Christian Grundwald optimistisch in die Zukunft.

    Trainer Maik Krell plagen derweil Personalsorgen in der Hintermannschaft: Von seinen etatmäßigen vier Abwehrspielern stehen am Sonntag wohl nur zwei zur Verfügung. So ist der Einsatz von Thorben Weichgrebe nach einer Zahn-OP weiterhin unklar, während Andreas Heimbuch durch eine Auslandsreise sogar bis zum letzten Spiel fehlen wird. Bleiben nur Kapitän Andreas Ruck und Torsten Schwarz . "Auch das werden wir am Sonntag hinbekommen", weiß Krell um die Flexibilität seiner übrigen Spieler.


    Hockeydamen laden zum Verfolgerduell

    Dem Damenteam der SGKR sind solche Probleme in dieser Saison unbekannt. Trainer Oliver Schmidt kann auf einen deutlich größeren Kader als in der letzten Saison zurückgreifen. Der Lohn: Platz zwei hinter Spitzenreiter VFL Marburg noch vor dem HC Fechenheim, dem Gegner der SGKR am Sonntag (13.30 Uhr). Der HC startete mit einem Sieg und einem Unentschieden in die Saison, ehe am letzten Spieltag eine unglückliche 3:4-Niederlage gegen Marburg folgte.

    Auch die Damen um Spielführerin Jenny Grunwald haben etwas Gut zu machen: "Wir wollen die 1:7-Klatsche im letzten Spiel bei Vorwärts Frankfurt wettmachen", so Grunwald. Dabei wird mitentscheidend sein, wie die beiden bisher mit jeweils drei Treffern erfolgreichsten Torschützinnen Isabell Siebert und Tina Rödling von ihren Mitspielern eingesetzt werden. "Hauptsache, wir haben mehr Ballbesitz als bei unserem Ausflug zum Fußball", blickt Ilka Rödling lächelnd auf das Freizeitturnier des FC Lommel zurück, bei dem einige Spielerinnen für einen Tag den Schläger gegen das runde Leder eintauschten.

  • Es geht wieder aufwärts bei den Hockeyherren

    Mit einem 3:3 (2:2) kehrte die Herrenmannschaft der SGK Rotenburg vom Gastspiel beim DHC Wiesbaden II zurück. Dabei war der erste Saisonsieg dank der besten Saisonleistung greifbar nahe, denn Rotenburg führte bis zwei Minuten vor Abpfiff mit 3:2.

    "Heute haben wir wieder richtig guten Hockeysport geboten und so einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt getan", war der neue alte Spielertrainer Maik Krell nach dem Spiel dennoch zufrieden. Dabei hatte die SGKR zu Beginn wenig Grund zur Freude: Trotz einer engagierten Anfangsphase lag die Mannschaft bereits Mitte der 1. Halbzeit mit 0:2 im Rückstand (8. und 16. Minute). Vorausgegangen waren zwei Einzelleistungen auf Wiesbadener Seite.

    Sebastian Siebert war es vorbehalten, mit einem Flachschuss für das erste Rotenburger Tor zu sorgen (20.). Anschließend drängte die SGKR stürmisch auf den Ausgleich, der Kapitän Andreas Ruck mit einem geschlenzten Ball ins rechte Toreck auch gelang (26.). Auch nach dem Seitenwechsel bleib Rotenburg am Drücker. Aus einem abgeklärt vorgetragenen Aufbauspiel gelang es immer wieder, die eigenen Offensivkräfte in Szene zu setzen. Oliver Schmidt erzielte schließlich in der 38. Minute sogar das 3:2.

    Das es letztlich nicht zu einem Sieg reichte, lag an einer starken Schlussviertelstunde der Gastgeber. Ein ums andere Mal musste Torhüter Krell nach Strafecken in höchster Not retten. In der 58. Minute warf Wiesbaden erneut alles nach vorne und wurde mit dem 3:3-Ausgleich aus einem Gewühl vor dem Tor belohnt. Krell war bei diesem weder hart noch platziert geschlossenen Ball leider die Sicht versperrt, so dass ihm keine Abwehrmöglichkeit blieb.

    "Wir müssen fairerweise zugeben, dass uns in den letzten 15 Minuten ein wenig die Kraft ausging. Die Punkteteilung geht daher in Ordnung", war auch Mittelfeldantreiber Carsten Zinkan nach dem Spiel nicht unzufrieden. Den ersten Saisonsieg haben sich die Rotenburger Spieler nun für den kommenden Sonntag vorgenommen: Als Gastgeber empfangen Sie mit dem Wiesbadener THC den Lokalrivalen des letzten Gegners.

    M.Krell - T. Weichgrebe, T. Schwarz, A. Ruck (1) - C. Grunwald, C. Zinkan - O. Schmidt (1), T. Jäger, S. Siebert (1), B. Schran

  • Trainerwechsel vor wichtigem Spiel in Wiesbaden

    Andreas Knoth hat sein Traineramt bei der SGKR Rotenburg zum Jahreswechsel niedergelegt. Die Verantwortung übernahm ein alter Bekannter: Maik Krell, Torwart der SGKR und Fußballer der SG Haselgrund. Krell war bereits zwischen 1994 und 2001 Coach der Hockeyherren.

    Der SGKR gelang es als Absteiger aus der 2. Verbandsliga bisher nicht, in der 3. Liga wieder in die Erfolgsspur zurück zu kehren. Bislang stehen 2 deutliche Niederlagen gegen Offenbach und Rüsselsheim sowie ein kampfloser Sieg gegen Darmstadt zu Buche. Dies bedeutet aktuell Platz 8 von 9 Mannschaften. "Ich möchte unser Spiel wieder etwas variabler auslegen", so Krell. Sein Ziel: Den Tabellenkeller schnellstmöglich verlassen. "Es ist ganz normal, dass wir bei nur zwei Punkten Vorsprung auf den Tabellenletzten erstmal Luft nach unten brauchen". "Wir müssen einen direkten Durchmarsch in die 4. Verbandsliga verhindern, da sonst viele Jahre Aufbauarbeit vernichtet werden", bläst auch Abteilungsleiter und Stürmer Oliver Schmidt ins gleiche Horn.

    Am Sonntag (14.30 Uhr) geht es nun in der hessischen Landeshauptstadt gegen den DHC Wiesbaden 1b, der derzeit mit 2 Siegen und 2 Niederlagen Platz 6 belegt. Ob Andreas Knoth der SGKR am Sonntag als Spieler zur Verfügung steht, ist derzeit noch offen. "Er hat sich eine Pause erbeten, die wir respektieren". "Aber wir brauchen seine Tore in dieser Saison noch", hofft Andreas Ruck, Kapitän der Rotenburger Hockeyherren angesichts der nicht gerade üppigen Spielerdecke auf eine Rückkehr des Spielers Andreas Knoth. Gegen Wiesbaden wir zudem Andreas Heimbuch privat verhindert nicht dabei sein. Ob Thorben Weichgrebe nach einer Zahn-OP auflaufen kann, entscheidet sich kurzfristig. Die Rotenburger Hockeydamen sind an diesem Wochenende spielfrei.

  • Englische Woche beim Damen-Team

    Am vergangenen Wochenende hatten die Herren der SGKR spielfrei. Die Damen mussten gleich zweifach ran. So kam es am Donnerstagabend in Kassel zum Lokalderby. Das Spiel war jedoch von vorn herein bereits entschieden, da die Verantwortlichen des HC Kassel versäumt hatten, die Spielverlegung dem Verband mitzuteilen. So wurde das Spiel bereits am Mittwoch mit 5:0 für Rotenburg gewertet. Gespielt dann aber doch, wobei in vielen Köpfen der SGKR Damen dieses Spiel bereits abgehakt war. So spielten Sie auch nicht mit vollem Einsatz, gingen in der 10 min aber dann doch durch ein schöne Kombination über Viereck und Rödling und dem platzierten Schuss von Isabell Siebert in Führung. Aufgrund zahlreicher Ausfälle, war die Personallage mit nur 2 Auswechselspielerinnen jedoch sehr eng, und die Kondition ließ somit früh nach, was die Kasselerinnen durch 2 Tore vor der Pause auch prompt bestraften. In der zweiten Halbzeit lief dann nur noch wenig zusammen und Kassel konnte durch 2 glückliche Treffer auf 4:1 erhöhen. Die kurzfristig eingesprungene Sinje Schumacher hatte neben Rödling und Siebert zwar zahlreiche Torchancen, aber das fehlende Training machte sich hier deutlich bemerkbar, so dass es am Schluss beim 1:4 blieb.

    "Abhaken und an Sonntag denken" war dann der einhellige Tenor der SGKR Damen.

    Bachmann, Viereck, Heepe, Schran, D. Schumacher, I. Rödling, Siebert (1), Zinkan und S. Schumacher

    Am Sonntag mussten die Damen der SGKR dann bei Vorwärts Frankfurt wieder mit einer Rumpfmannschaft antreten. Ohne die Mittelfeldachse Schumacher und Grunwald war es fast unmöglich am Main etwas auszurichten. So gingen die Damen um Ersatzkapitän Steffi Knoth ohne große Hoffnung in das Spiel gegen die Südhessen. "Was für ein Pech, ausgerechnet jetzt müssen wir auf 3 Stammspieler verzichten", so Torfrau Eva Bachmann. Sie stand auch von der ersten Minute an im Mittelpunkt, denn die Südhessen setzten von Anfang an auf totale Offensive. So kamen die Rotenburgerinnen in den ersten 10 Minuten nicht einmal bis zur Mittellinie. Aber die vielen Trainingslager trugen nun endlich Früchte, denn die Abwehr hielt allen Angriffsbemühungen stand. Mitte der ersten Halbzeit schlichen sich aber doch die ersten Fehler ein, und so kamen die Frankfurterinnen zu schnellen 3 Toren. In der zweiten Hälfte hatten sich dann Ilka Rödling und Bianca Schran auf ihre neue Aufgabe im Mittelfeld besser eingestellt und konnten nun öfters mal für Entlastung sorgen. Die Stürmer Tina Rödling und Anke Zinkan scheiterten jedoch jedes Mal an der sehr guten Vorwärts-Torfrau. Durch die nun auftretenden Lücken erzielten die Südhessen in der 48` zwei schnelle Tore. Das Spiel war entschieden, aber die SGKR-Damen kämpften für das Ehrentor, welches Ilka Rödling nach einer Strafecke durch einen unhaltbaren Schlenzer gelang.

    Am Schluss stand es 1:7 aber Trainer Schmidt zog ein positives Resumé: "Durch die vielen Ausfälle und Positionsänderungen war nicht mehr zu holen, aber die tolle Disziplin und Kampf der Mannschaft zeigt mir, dass wir mit voller Besetzung mit den Topteams mithalten können, und wir im nächsten Jahr für sicher für Überraschungen sorgen können!"

    Bachmann, Knoth, Viereck, Heepe, Schran, I. Rödling (1), Zinkan, T. Rödling

  • Gelungener Saisonauftakt für die Damen/Herren-Team in der Krise

    Einen gelungenen Saisonauftakt feierten die Hockeyspielerinnen der SGK Rotenburg am vergangenen Sonntag beim 9:4-Heimsieg gegen den DHC Wiesbaden. Eine disziplinierte taktische Leistung in der Defensive und ein effizientes Überzahlspiel in der Offensive waren Garant für diesen klaren Erfolg einer vor allem in der zweiten Halbzeit überlegenen Rotenburger Mannschaft.

    Die ersten dreißig Minuten gestalteten die Wiesbadenerinnen ausgeglichen, zumal sie auf Torerfolge der Gastgeberinnen immer eine gleichwertige Antwort parat hatten. So wurde Tina Rödlings 1:0 ebenso umgehend ausgeglichen, wie Isabell Sieberts Treffer zum zwischenzeitlichen 2:1. Auf der anderen Seite präsentierten sich die Rotenburgerinnen auch hellwach, als der DHC in der 27. Minute mit 3:2 in Führung ging. Postwendend wetzte Tina Rödling (28.) diese Scharte wieder aus und besorgte den 3:3-Pausenstand. In der Halbzeit forderte Trainer Schmidt seine Mannschaft zu mehr Druck im Offensivspiel auf und stellte zugleich taktisch auf eine Pressdeckung um. Bereits zu Beginn der zweiten Hälfte erwies sich diese Umstellung als erfolgbringen. Denn durch ein offensives Pressing zwangen die SGKR-Frauen ihre Gäste nun immer wieder zu Fehlern im Spielaufbau was ihnen frühzeitigen Ballgewinn und folgerichtig Chancen im Minutentakt einbrachte. In der 32. Minute verwertete Anke Zinkan ein gutes Zuspiel von Jenny Grunwald zur erneuten Rotenburger Führung, ehe die Geschwister Tina (41.) und Ilka (46.) Rödling zum vorentscheidenden 6:3 erhöhten. Die dennoch keinesfalls beschäftigungslose Torfrau Eva Bachmann erwischte einen fehlerfreien Tag und musste in der zweiten Hälfte lediglich einmal chancenlos den Ball nach dem 4:6-Anschlusstreffer der DHC-Frauen (47.) aus dem Netz holen. In der Folgezeit gelang es ihr und den beiden SGKR-Abwehrreihen um Stefanie Knoth und Bianca Schran bis zum Schlusspfiff alle brenzligen Situationen im eigenen Schusskreis zu entschärfen und keine weiteren Tore zuzulassen. im Vertrauen auf diese gute Defensivarbeit konnten die Mittelfeldspielerinnen Grunwald und Schumacher ihre Qualitäten im Spielaufbau unter Beweis stellen und bereiteten mit Spielübersicht und präzisen Pässen immer wieder gute Torchancen vor. Ein Dreifachschlag innerhalb von drei Minuten durch Anke Zinkan (50.) und zweimal Siebert (51., 52.) brachte schließlich den verdienten 9:4-Endstand.

    "Ein schöneres Geburtstagsgeschenk hätte mir die Mannschaft nicht machen können", freute sich anschließend SGKR-Spielführerin Jenny Grunwald, die mit ihrer Mannschaft neben dem Sieg und Tabellenplatz drei am Sonntag zudem ihren dreißigsten Geburtstag feierte.

    Bachmann - Knoth, Heepe, Viereck, Schran - Schumacher, Grunwald - Siebert (3), T. Rödling (3), Zinkan (2), I. Rödling (1)

    Weiterhin tief in der Krise stecken die Männer der SGK Rotenburg, die nach der 5:11-Heimschlappe gegen den RK Rüsselsheim auch im zweiten Saisonspiel als Absteiger aus der 2. Verbandsliga ohne Punktgewinn blieb.

    Bereits in der 19. Spielminute war die Partie gegen den RRK nahezu entschieden, als die kämpferisch und taktisch überlegenen Gäste bereits mit 5:0 in Führung lagen. Carsten Zinkan gelang bis zur Pause zwar noch der Anschlusstreffer (27.) und Schmidt (33.) sowie Siebert (36.) verkürzten nach dem Wechsel auf 3:5, die Partie aber tatsächlich zu kippen, vermochten die SGKRler jedoch nicht. Zu groß waren an diesem Tag die technischen und taktischen Unzulänglichkeiten. Auch mit Einzelaktionen, in denen man auf Rotenburger Seite ab Mitte der zweiten Hälfte sein Heil suchte, waren die Opel-Städter nicht zu beeindrucken. Vielmehr nutzten sie die Schwächen in der Defensivzuordnung der Hausherren für sechs weitere Treffer, denen seitens der SGKR lediglich Schmidts zwischenzeitliches 3:6 und Zinkans verwandelter 7-Meter zum 5:11-Endstand entgegengesetzt wurde.

    "Es war wieder ein enttäuschendes Spiel, weil man von der ersten Minute an gemerkt hat, dass die Mannschaft total verkrampft ist. Wir brauchen unbedingt mal einen Erfolg, um die Lockerheit wieder zu bekommen", so der zweifache Torschütze Carsten Zinkan nach der Partie.

    Krell - Schwarz, Weichgrebe, Heimbuch, Ruck - Zinkan (2), Grunwald - Schmidt (2), Jäger, Siebert (1), Schran und Knoth

  • Harter Brocken für die Herren/Standortbestimmung für das Damenteam

    Auf einen Sieg hofft die SGK Rotenburg am Sonntag im Heimspiel gegen die vierte Vertretung des mehrfachen deutschen Meisters RK Rüsselsheim.

    Nach der deutlichen 3:11-Niederlage am letzten Spieltag in Offenbach sinnen die Spieler um Trainer Andreas Knoth auf Wiedergutmachung: "Meine Jungs werden sicherlich hochmotiviert in diese Begegnung gehen, schließlich ist der RK einer der bekanntesten Namen im deutschen Hockey".

    Im Gegensatz vor Vorwoche kann Trainer Knoth gegen Rüsselsheim auf den gesamten Kader zurückgreifen. Neben konzentrierter Abwehrarbeit setzt er vor allem auf die individuelle Stärke seiner bisher noch nicht recht in Gang gekommenen Offensivabteilung um Torjäger Oliver Schmidt. Der kommt gerade rechtzeitig aus dem Urlaub zurück und freut sich auf sein erstes Saisonspiel. "9 Monate ohne Wettkampfpraxis sind lange genug, ich möchte endlich wieder Tore schießen", so Schmidt.

    Anpfiff ist um 15 Uhr in der Bernhard-Faust-Halle an der Jakob-Grimm-Schule in Rotenburg.

    Bereits um 13.30 Uhr empfängt die von Schmidt trainierte Damenmannschaft der SGKR in gleicher Halle den DHC Wiesbaden II. Im Gegensatz zu den Herren lässt der vorbildliche Trainingsfleiß der Spielerinnen um Spielführerin Jenny Grunwald Hoffnungen auf eine erfolgreiche Spielzeit keimen. Der DHC verließ am letzten Wochenende mit einem 2:10 gegen Frankfurt-Fechenheim die eigene Halle. "Nach diesem Spiel wissen wir zumindest in etwa, wohin die Reise in dieser Saison geht", ist auch Abwehrspielerin Bianca Schran gespannt auf den Saisonauftakt.

  • Ohne drei am Ende auf verlorenem Posten

    Es hat nicht sollen sein: Eine Woche nach dem kampflosen Sieg gegen Darmstadt ging eine ersatzgeschwächte Rotenburger Mannschaft am Ende mit 3:11 (1:4) im Auswärtsspiel gegen den Offenbacher RV II unter. Kapitän Andreas Ruck, Spielmacher Carsten Zinkan und Stürmer Oliver Schmidt konnten im Gegensatz zur Vorwoche nicht auflaufen. So kam Neuling Bernd Schran zu seinem ersten Einsatz.

    Nach den ersten 15 Minuten der Begegnung sah es noch Recht gut für die SGKR aus. Offenbach rannte sich immer wieder in der von Ersatzkapitän Torsten Schwarz organisierten Abwehr fest oder scheiterte am hervorragenden Torwart Maik Krell. Ein ums andere Mal rettete er in höchster Not mit reaktionsschnellen Paraden. Unmittelbar nach dem 1:0 für Offenbach gelang Christian Grundwald mit einer feinen Einzelleistung sogar der Ausgleich (17. Minute). Bis zum Pausenpfiff nahm die Fehlerquote im Aufbauspiel der SGKR jedoch stetig zu, so dass nach 30 Minuten ein 1:4 Rückstand an der Anzeigetafel leuchtete. In der 34. Minute gelang Tobias Jäger der Anschlusstreffer zum 2:4. Einen Pass von Andreas Knoth musste er nur noch über die Linie drücken. Hätte Christian Grundwald direkt im Anschluss den ersten seiner beiden Pfostentreffer an diesem Tag im Offenbacher Gehäuse untergebracht, wäre ein Punktgewinn möglich gewesen.

    Doch es kam anders: Die SGKR verlor mit dem 2:5 in der 38. Minute den Faden und gestattete Offenbach drei weitere Treffer in kurzer Folge zum zwischenzeitlichen 2:8 (50.). Wiederum Grunwald gelang nach schönem Steilpass von Abwehrspieler Thorben Weichgrebe noch das 3:8 (52.) Bis zum Ende des Spiels gelangen Offenbach jedoch weitere 3 Treffer zum 3:11 Endstand aus Sicht der SGKR.

    "Wir haben heute gesehen, wo unsere Defizite liegen", so Abwehrspieler Andreas Heimbuch nach dem Spiel. "40: 10 Torschüsse sprechen eine deutliche Sprache", erläuterte auch Spielertrainer Andreas Knoth etwas geknickt nach seinem Debüt. "Unser Aufbauspiel war ohne Carsten Zinkan nur die Hälfte wert, gegen Rüsselsheim haben wir am Sonntag einiges gut zu machen", hofft Knoth nun zumindest eine gelungene Heimpremiere.

    Krell - Heimbuch, Weichgrebe, Schwarz - Grunwald (2) - Knoth, Jäger (1), Siebert, Schran

  • Erstes Saisonspiel der SGK Rotenburg ausgefallen

    Mit Spaß dem Gegner 3 Punkte nehmen, so sollte der Auftakt der SGK Rotenburg in die neue Saison aussehen. Dies gelang nur zum Teil: Die Punkte wird Rotenburg zwar erhalten, allerdings kampflos. Der Grund: Premiengegner TEC Darmstadt III sah sich nicht in der Lage, genügend Spieler nach Rotenburg zu schicken.

    Nach 3 Jahren in der 2. Verbandsliga ohne Spielabsage fällt damit gleich das erste Spiel in der 3. Verbandsliga aus. Da eine Spielabsage je Saison und Mannschaft "nur" eine Geldstrafe nach sich zieht - erst mit der 2. Absage erfolgt der automatische Abstieg- ist die SGKR in der Vergangenheit in der 3. Liga leider schon das ein oder andere Mal betroffen gewesen.

    Spielertrainer Andreas Knoth verbreitet trotzdem Zuversicht: "Der Spielausfall motiviert uns noch mehr, am kommenden Sonntag den ersten herausgespielten Sieg beim RV Offenbach 1b einzufahren".

  • Erst Darmstadt bezwingen und dann die MT Melsungen zum Sieg brüllen

    Am 24. Februar 2002 war es soweit: Die Rotenburger Hockeyherren der Skigemeinschaft Kreis Rotenburg (SGKR) wurden vor mehr als 50 mitgereisten Fans mit einem 5:5 in Frankfurt-Sachsenhausen Meister der 3. Verbandsliga Hessen. 61 Tore erzielte die SGKR dabei in acht Saisonspielen. Die Hoffnung auf eine Fortsetzung dieser Meisterleistung in de zweiten Verbandsliga erwies sich Anfang diesen Jahres im dritten Jahr der Höherklassigkeit als Trugschluss. Gestützt auf eine tolle Moral gelang es der Mannschaft um Trainer Christian Grunwald zwar gegen spielstarke Teams wie den SC 1880 Frankfurt eingeplante Niederlagen in erträglichen Grenzen zu halten. In den entscheidenden Spielen gegen Mitkonkurrenten um den Klassenverbleib blieben die Punkte in der vergangenen Spielzeit jedoch nicht in Rotenburg. Der 1. Abstieg der Vereinsgeschichte war perfekt.

    Neue Akzente möchte nun Andreas Knoth, seit dieser Spielzeit neuer Spielertrainer der SGKR setzen. Seine Devise erinnert ein wenig an Jürgen Klinsmanns Worte unmittelbar nach seinem Antritt als Fußballbundestrainer: "Spaß haben und den Gegner spielerisch schlagen"; erläutert Knoth.

    Zum Auftakt der neuen Saison in der 3. Verbandsliga am kommenden Sonntag (14.00 Uhr, Bernhard-Faust-Halle) trifft Absteiger Rotenburg auf einen alten Bekannten, die dritte Vertretung des Tennis- und Eisclubs (TEC) Darmstadt. "Im Aufstiegsjahr 2001/2002 haben wir das letzte Duell gegen Darmstadt mit 9:2 gewonnen", erinnert sich Mittelfeldmotor Grunwald gerne, der am Sonntag privat verhindert fehlen wird.

    Gegen den letztjährigen Tabellensiebten zählt für Rotenburg nur ein Sieg. "Wir haben den eigenen Anspruch, dieses Spiel zu gewinnen", so Kapitän Carsten Zinkan. Mit dem im letzten Jahr verletzt ausgefallenen Thorben Weichgrebe steht Trainer Knoth eine zusätzliche Alternative zur Verfügung. Ansonsten setzt Knoth notgedrungen weitgehend auf den Kader der vergangenen Jahre, da Nachwuchs -im Gegensatz zur erfreulichen Entwicklung im Damenbereich - rar ist. Die Trainingsresonanz bereit ihm dabei das größte Kopfzerbrechen. Denn seine Spieler sind wochentags beruflich bedingt über ganz Hessen verstreut, so dass nur wenige Einspielmöglichkeiten an Wochenendtrainingslagern bestanden.

    Einen Sieg wünscht sich auch Stürmer Oliver Schmidt, und zwar möglichst schnell. Der Grund: "Einige von uns sind seit kurzem begeisterte Anhänger der Bundesligahandballer der MT Melsungen, die Ihre Heimspiele in Rotenburg austrägt", so Schmidt. Und am Sonntag steht etwa 90 Minuten nach dem Hockeyabpfiff der Handballschlager MT gegen den TBV Lemgo (17.00 Uhr) auf dem Programm, den sich Schmidt nicht entgehen lassen will. "Vielleicht schauen ja einige Sportbegeisterte auf dem Weg zum Handball vorher noch bei uns vorbei", hofft er. Sein Traum: Einmal als Vorspiel der Handballer mit der SGKR in der Meirotelshalle spielen. Wer weiß, welche Möglichkeiten sich nach einem erfolgreichen Auftakt im Verlauf der weiteren Saison noch bieten. Es wird also spannend - auf und neben dem Hallenparkett.

  • Trainingswochenende am 16.10.2005

    Im Mitglieder-Bereich gibt es aktuelle Infos für das Trainingswochenende am 16.10.2005 in der Bernhard-Faust-Halle.

  • Trainingswochenende am 25.09.2005

    Im Mitglieder-Bereich gibt es aktuelle Infos für das Trainingswochenende am 25.09.2005 in der Bernhard-Faust-Halle.

  • Trainingswochenenden und mehr...

    Im Mitglieder-Bereich befinden sich allgemeine Infos sowie die Termine für die Trainingswochenenden in der Bernhard-Faust-Halle. Unbedingt gleich informieren!

  • Spielplan für die Saison 2005/2006

    Im Mitglieder-Bereich befindet sich jetzt der vorläufige Spielplan für die Saison 2005/2006. Die Spieltage also gleich im Kalender rot markieren!

  • A new coach in town

    Seit gestern 07.06.2005 ist Knoty der neue Trainer des Herren-Team. In einer ausserordentlich ordentlichen Team-Sitzung wurde das Hockey-Urgestein, mit Ausnahme einer Enthaltung, einstimmig in das Amt des Trainers gewählt.

    Wer jetzt an lockere Trainingsspielchen unterbrochen von Einheiten im "einarmigen Reissen" denkt, der irrt. Es ist Disziplin und viel Schweiss angesagt. Die Vorbereitung auf die neue Saison beginnt ab sofort. Weitere Infos zum Training unter Coach Knoty bzw. über die Teamsitzung gibts im Mitglieder-Bereich.