SGKR Hockey News 2004/2005


  • Trainingswochenende am 16.10.2005

    Im Mitglieder-Bereich gibt es aktuelle Infos für das Trainingswochenende am 16.10.2005 in der Bernhard-Faust-Halle.

  • Trainingswochenende am 25.09.2005

    Im Mitglieder-Bereich gibt es aktuelle Infos für das Trainingswochenende am 25.09.2005 in der Bernhard-Faust-Halle.

  • Trainingswochenenden und mehr...

    Im Mitglieder-Bereich befinden sich allgemeine Infos sowie die Termine für die Trainingswochenenden in der Bernhard-Faust-Halle. Unbedingt gleich informieren!

  • Spielplan für die Saison 2005/2006

    Im Mitglieder-Bereich befindet sich jetzt der vorläufige Spielplan für die Saison 2005/2006. Die Spieltage also gleich im Kalender rot markieren!

  • A new coach in town

    Seit gestern, 07.06.2005, ist Knoty der neue Trainer des Herren-Team. In einer ausserordentlich ordentlichen Team-Sitzung wurde das Hockey-Urgestein, mit Ausnahme einer Enthaltung, einstimmig in das Amt des Trainers gewählt.

    Wer jetzt an lockere Trainingsspielchen unterbrochen von Einheiten im "einarmigen Reissen" denkt, der irrt. Es ist Disziplin und viel Schweiss angesagt. Die Vorbereitung auf die neue Saison beginnt ab sofort. Christian bleibt weiterhin als Trainer des Damen-Team erhalten. Weitere Infos zum Training unter Coach Knoty bzw. über die Teamsitzung gibts im Mitglieder-Bereich.

  • Meister der Herzen

    Zum Vereinsmeister im Riesentorlauf hat es leider nicht gereicht, die Konkurrenz war dann doch zu stark. Sein nachträglich korrigiertes Ziel "nicht letzter werden" hat Carsten aber locker erreicht. Die schnellsten Zeiten fuhr, wie erwartet, der amtierende Hessenmeister Christian Pfau. Trotzdem ein grosses Lob an Carsten, der selbst am letzten Tag noch bei schlechter Sicht fleissig die Pisten heruntergefahren ist.

    Nicht nur in der Torschützenliste, sondern auch auf der Piste hat der Knipser in der hockey-internen Wertung die Nase vorn. Deutlich verwies er die anderen Hockey-Starter auf die übrigen Plätze. Besonders hervorzuheben ist, dass die Plätze zwei bis vier an Eva, Steffi und Anke gehen.

    Hier die interne Hockey-Wertung...

    Rang Name Zeit 1 Zeit 2 Gesamtzeit
    1. Olli 0:46:68 0:46:94 1:33:62
    2. Eva 1:02:49 1:01:29 2:03:78
    3. Steffi 1:02:63 1:02:39 2:05:02
    4. Anke 1:04:54 1:01:03 2:05:57
    5. Torsten 1:03:41 1:03:68 2:07:49
    6. Bianca 1:06:05 1:03:90 2:09:95
    7. Carsten 1:08:07 1:11:31 2:19:38
    8. Andy 1:16:08 1:21:68 2:37:76
    9. Caro 1:12:81 1:30:75 2:43:56
    10. Knoty 1:40:31 1:32:67 3:12:98
    11. Bernd 2:26:72 1:06:79 3:33:51

    Auch wenn die Hockey-Teams keinen Titel beim Riesentorlauf einheimsen konnten, ging die mit Abstand schönste Trophäe aus dem "Er und Sie - Pokal" an Olli und Bianca. Die beiden hatten in einer Reihe von Geschicklichkeits- u. Gaudispielen den Gaudi-Wettkampf knapp für sich entscheiden können. Zum Glück hatte Hartmut den feinen Glaspokal (Fassungsvermögen zwei Flaschen Sekt!!!) vor der Verleihung schon mal aufgewaschen... ;-)

  • From zero to hero???

    "Ich werde Vereinsmeister im Riesentorlauf", so kündigte Carsten beim Essen nach einem unserer Heimspiele sein nächstes grosses sportliches Ziel an.

    Das unser Carsten seine Vorhaben mit grossen Ehrgeiz fast immer in die Tat umsetzt, sind wir ja schon von ihm gewohnt. Aber Vereinsmeister im Riesentorlauf?!? Mit der Tatsache dessen, dass auch amtierende Hessenmeister am Start sind, wird wohl die Konkurrenz auch nicht zu unterschätzen sein. Hintergrund dieser Ankündigung ist, dass ca. zehn Hockeyspieler/innen beim SGKR Snow-Down über Ostern in Garmisch weilen werden. Eine der Höhepunkte dieser Fahrt ist auch das Rennen um den Vereinspokal im Riesentorlauf. Wir drücken Carsten jedenfalls kräftig die Daumen. Allein schon deswegen, weil er beim Gewinn des Titels eine "Toni-Hütten-Runde" versprochen hat... :-)

    Ob Carsten sein Vorhaben in die Tat umsetzen konnte oder doch alles nur eine "Bierlaune" war, gibt es hier demnächst in den News zu lesen!

  • Spielbericht zum Auswärtsspiel am 19.02.2005

    "Diesmal waren wir einfach fällig", resümierte Trainer Christian Grunwald nach der 5:6-Niederlage der SGKR-Hockeymänner beim SC 1880 Frankfurt am vergangenen Samstag und dem damit verbundenen Abstieg in die 3. Verbandsliga Hessen. Wie in den beiden Vorjahren erhielten sich die Rotenburger zwar die theoretische Chance auf den Klassenerhalt bis zum letzten Spieltag, den diesmal notwendigen Sieg konnten sie aber in Frankfurt nicht erzielen. Trainer Grunwald hatte vor diesem Spiel eine schnelle Entscheidung gegen den Vorjahresaufsteiger gefordert, für den es in eigener Halle um nichts mehr ging.

    Dem Abstiegsaspiranten galang es auch mit einer couragierten Anfangsphase den SC 80 unter Druck zu setzen. Torwart Maik Krell war damit in den ersten zwanzig Minuten nahezu beschäftigungslos, musste sich aber auf der Gegenseite verzweifelt immer wieder das größte Manko seiner Vorderleute in dieser Saison anschauen: die Chancenverwertung. So hätte Oliver Schmidt, zwar erneut doppelter Torschütze, die Partie mit seinen Tormöglichkeiten nahezu alleine entscheiden können. Er scheiterte aber im Sololauf immer wieder am starken Frankfurter Keeper oder zielte knapp am Tor vorbei. Auch Tobias Jäger und der in den vorherigen Partien schmerzlich vermisste Andreas Grunwald vergaben einige Hochkaräter. "Da spielen wir 20 Minuten auf ein Tor und zur Halbzeit steht es dann doch wieder nur 2:2", haderte Coach Grunwald im Nachhinein mit den eigenen Unzulänglichkeiten. Nach dem Seitenwechsel bot sich dann wieder das für die SGKR in dieser Saison gewohnte Bild. Die eigenen Torchancen wurden rar und der Gegner verwandelte die "big points". Nach dem 3:2 der Gastgeber mussten die Rotenburger immer wieder einen Rückstand ausgleichen. Dies gelang jedoch nur bis zum 5:5 durch Andreas Grunwald (50.). Das Frankfurter 6:5 acht Minuten vor dem Ende musste für den Klassenerhalt schon zwei SGKR-Tore zur Antwort haben, die fielen jedoch bis zum Schlusspfiff nicht mehr.

    "Alles in allem mussten wir nach der Gesamtsaisonleistung einfach absteigen. Zwar stimmte der Einsatz fast immer, damit kann man aber technische und taktische Unzulänglichkeiten auf Dauer nicht ausgleichen", so Grunwald. "Auf jeden Fall wird es gerade für die jungen Spieler in der nächsten Saison einfacher, sich zu aklimatisieren. Mit dem Rückkehrer Thorben Weichgrebe und dem aktuellen Kader haben wir sicher die Chance, in der 3. Verbandsliga oben mitzuspielen."

    Krell - Schwarz, Heimbuch, Ruck - Zinkan (1), C. Grunwald - Jäger, Liebau, A. Grunwald (2) und Schmidt (2)

  • Vorbericht zum Auswärtsspiel am 19.02.2005

    Die SGKR-Hockeyspieler stehen vor dem letzten Saisonspiel am kommenden Samstag beim SC 1880 Frankfurt im Kampf um den Klassenerhalt mit dem Rücken zur Wand. Dass man aber zumindest überhaupt noch dort steht und den Klassenerhalt noch aus eigenen Kräften schaffen kann, ist für Spielführer Andreas Ruck schon ein Triumph. "Das 6:6 gegen den VFL Marburg hat noch einmal unheimlich Auftrieb gegeben. Dass die direkten Konkurrenten dazu noch kräftig einstecken mussten, ist umso schöner." Damit spricht Ruck die deftige 8:24-Niederlage des KSV Baunatal in der Vorwoche an. Nach dieser Abfuhr und in Anbetracht der Tatsache, dass die SGKR aufgrund eines nicht spielberechtigten Marburger Spielers wohl noch zwei weitere Punkte zugesprochen bekommen wird, übernimmt der KSV die rote Laterne am Tabellenende der 2. Verbandsliga. Mit dem im Vergleich besseren Torverhältnis zum nordhessischen Rivalen und dem weiteren Konkurrenten HC Fechenheim würde der Ruck-Truppe ein Auswärtssieg in Frankfurt mit nur einem Tor unverhofft in letzter Sekunde doch noch den Klassenerhalt bescheren. Verliert die SGKR jedoch oder spielt nur Unentschieden, steht der Gang in die 3. Verbandsliga an. "Wir werden alles auf eine Karte setzen. Unter den Voraussetzungen ist Taktieren ohnehin nicht möglich. Wir wollen den Südhessen das Abschieben einer ungeliebten nordhessischen Mannschaft so schwer wie möglich machen." Zur Umsetzung seiner Kampfansage steht Trainer Christian Grunwald als Ersatz für den beruflich verhinderten Andreas Knoth beim Spiel am Samstag erstmals wieder sein Bruder Andreas zur Verfügung. "Ansonsten sind wir in Komplettbesetzung - gute Voraussetzungen für eine ordentliche Klassenerhaltsfeier auf der Rückfahrt", findet Grunwald.

  • Die Rechnung

    7. HC Fechenheim 1b 8 6 41:66 -25 2 0 6
    8. SGKR Rotenburg 7 3 32:56 -24 1 0 6
    9. KSV Baunatal 7 3 32:66 -34 1 0 6

    Ich hab´s ja eigentlich nicht gewollt, jetzt müssen wir aber doch wieder drüber reden. Mal wieder! Alles wäre so einfach gewesen, wenn wir verloren hätten am Samstag! Aber nee… Der Olli muss es mal wieder versauen! ;-))) Also reden wir halt mal drüber. Vorweggeschickt immer die Annahme, dass wir aufgrund des nicht spielberechtigten Marburger Akteurs im Nachhinein nicht nur einen sondern drei Punkte und 5:0 Tore kriegen. Jennys erster Impuls auf meine Zusammenfassung der Ereignisse am Samstag Abend: "Der Wolf, der alte Fuchs!" Wer hätte das gedacht…

    Wir also nun in Frankfurt gegen 80. Die sind 6. mit 7 Punkten und haben auch bei zwei Absteigern nix mehr mit dem Abstieg zu tun. Allerdings unser letzter Auftritt in 80 erinnert mich an Thorben im Tor und ein 3:13, an dem er aber am wenigsten etwas ändern konnte.

    Folgernd aus der aktuellen (bereinigten) Tabelle ergeben sich vor dem letzten Spieltag folgende Konstellationen:

    • ...wir gegen 80 auch nur mit einem Tor Unterschied gewinnen und Baunatal gleichzeitig nicht mit zwölf Toren Unterschied gegen Höchst gewinnt. Dann wären wir aufgrund der um zwei Tore besseren Tordifferenz an Fechenheim (die sind schon fertig) vorbei gezogen und somit 7., was auch bei zwei Absteigern das rettende Ufer bedeuten würde.
    • ...wir gegen 80 einen Punkt holen und Baunatal gleichzeitig gegen Höchst auch nicht mehr als einen Punkt holt. Allerdings wäre dann schon darauf zu hoffen, dass es nur einen Absteiger gäbe.
    • ...wir gegen 80 mit 5 Toren Unterschied verlieren und Baunatal gleichzeitig nicht mit mehr als vier Toren Differenz gegen Höchst gewinnt. Dabei müsste wieder die Hoffnung auf nur einen Absteiger erfüllt werden.
  • Spielbericht zum Heimspiel am 12.02.2005

    Eigentlich war der Abstieg so gut wie besiegelt. Mit dem Heimspiel gegen den Tabellendritten VFL Marburg am vergangen Samstag konnte für die Mannschaft der SGK Rotenburg eine weitere Niederlage und somit der Gang in die dritte Verbandsliga erwartet werden. Doch das überraschende aber verdiente 6:6 (3:4) lässt die SGKR vor dem letzten Spieltag der Hallenhockey-Verbandsliga wieder auf den Klassenerhalt hoffen. Dazu müssen jedoch drei Punkte beim Aufsteiger SC 1880 Frankfurt am kommenden Samstag her. Die Voraussetzungen vor der Partie gegen den VFL Marburg waren klar: mindestens ein Punkt, damit zumindest rechnerisch noch etwas drin ist in Richtung Klassenverbleib. Dementsprechend couragiert gingen die Hausherren ins Spiel und erzielten durch Tobias Jäger (7.) den ersten Treffer der Partie. Eine Strafecke brachte dem VFL das 1:1, ehe Andreas Knoth nach einem schnell ausgeführten Freistoss den Marburger Keeper mit einer Direktabnahme zur erneuten SGKR-Führung überwand (12.). Mitte der ersten Hälfte entwickelte sich zwischen dem Abstiegs und dem Aufstiegsaspiranten ein offener Schlagabtausch auf gleicher Augenhöhe mit Großchancen auf beiden Seiten. Trotz Carsten Zinkans Tor zum zwischenzeitlichen 3:2 (20.) drehten die Lahnstädter die Partie bis zur Pause jedoch zum standesgemäßen 3:4. Dennoch war den SGKR-Männern anzumerken, dass sie sich diesmal nicht in ihr Schicksal fügen wollten. Nach einigen taktischen Änderungen zur Pause erhöhten sie den Druck auf die Marburger Hintermannschaft und zwangen diese immer öfter zu Fehlern im Aufbauspiel. Auch läuferisch konnten sich Keeper Krells Vorderleute in der zweiten Hälfte deutlich steigern. Die lange vermisste Moral war in die Mannschaft zurückgekehrt. So steckten Zinkan und Co. auch nach dem Marburger 3:5 nicht auf sondern antworteten in Person des starken Mittelfeldregisseurs selbst zum 4:5 (47.). Die kühle Marburger Reaktion mit einer Strafeckenvariante zum 4:6 (49.) läutete eine turbulente Schlussphase ein, in der die SGKR einen unermüdlichen Sturmlauf auf das VFL-Tor startete. Beste Chancen blieben zum Ärger der vielen Zuschauer ungenutzt, ehe Oliver Schmidt zwei Minuten vor Schluss das 5:6 erzielte. Unmittelbar nach diesem Treffer setzte Coach Grunwald alles auf eine Karte und nahm Torwart Krell vom Feld um mit einem sechsten Feldspieler eine numerische Überlegenheit zu schaffen. Und das Risiko zahlte sich aus. Nach Zuspiel von Christian Grunwald brachte Oliver Schmidt 56 Sekunden vor Schluss die Kugel im linken Marburger Toreck zum nicht mehr möglich geglaubten aber verdienten 6:6-Ausgleich unter. Fast hätte Schmidt sich in der Schlusssekunde zum absoluten Helden dieser Partie machen können, sein Flachschuss schlug allerdings um haaresbreite neben dem VFL-Tor ein.

    Krell - Ruck, Heimbuch, Schwarz - Zinkan (2), Grunwald - Liebau, Jäger (1), Knoth (1) und Schmidt (2)

  • Spielbericht zu den Auswärtsspielen am 29.01.2005

    Liebes Tagebuch,
    ich muss dir unbedingt von einem komischen Traum berichten, den ich heute Nacht hatte. Ich habe geträumt, dass wir auf einer Fahrt nach Neu-Neandertal zum Spiel gegen den dortigen HC waren. Bereits vor Abfahrt standen die Zeichen für dieses Spiel jedoch auf Sturm. Tobi hatte abgesagt, um sich für die After-show-Party am Abend in Ronshausen zu schonen und Carsten machte Olli Angst, weil er ihm die Torjäger-Kanone entreißen wollte. Die Hinfahrt war einmal mehr kurzweilig, zumal ich einen angenehmen Moderator vor mir auf dem Beifahrersitz im Auto hatte, der unter anderem treffsicher analysierte, dass die drei Insassen des Autos 20 Kilo Gewichtsunterschied hatten (je 10+10). In der Anfahrt auf die Halle Neu-Neandertals erfreuten wir uns auch wieder des lauschigen Köln-Kalk-Idylls, welches diesen sympathischen Vorort unserer Main-Metropole genauso liebenswert macht, wie seinen Hockey-Club. An der Halle im einladenden 70-er-Jahre-Romantik-Plattenbau-Viertel angekommen, stellten wir fest, dass wir und sonst noch kein anderer da waren. Das änderte sich kaum bis viertel vor drei, also 15 Minuten vor Anpfiff. Nachdem der Gegner so langsam eingetrudelt waren, erschienen um zwei vor drei auch die beiden Schiedsrichter. Einer herzlichen Begrüßung folgte die schnelle Erkenntnis: bis nachmittags um drei kann ein Schiedsrichter sowohl mit dem Ausfüllen einiger Oddset-Scheine einen Batzen Geld gemacht haben, als auch bereits eine ordentliche Fackel mit sich tragen. Einer der beiden Schiris unserer Partie erfüllte zweitere Erkenntnis… Nun ja, und so, liebes Tagebuch, konnten wir also anfangen zu spielen. Und es lief gut für uns! Drei schnelle Tore (2 Olli, eins Knoty) brachten uns in Front und ich glaubte schon an den ersten Sieg nach ca. 46 Jahren. Das fast genauso schnelle 3:3 ließ mich daran relativ fix aber wieder zweifeln. Mit zunehmender Spieldauer bekam unser Gegner dann in dem Maße Oberwasser, wie deren Gesichtszüge zunehmend groteske Formen. Meines Wissens nach haben die dunkelsten Brutstätten Mordors keine so Hasserfüllten Fratzen hervorgebracht, wie sie an diese Tag in einigen Trikots des HC Neu-Neandertal zu sehen waren. In der Tat hatten große Teile dieser Truppe den Charme einer tschechischen Schaustellerfamilie auf der Kirmes in Rostock-Lichtenhagen. Doch selbst der schlechtgelaunteste Autoscooter-Schubser dieser Familie dürfte Mühe haben, das Wort "Scheiße" mit derart vielen "e"s und "i"s und in solcher Lautstärke und derart oft durch ein Gebäude zu plärren, wie dies einer der HCN-Spieler schaffte. "SCHEEEEEEEEEEEEEEEEEEIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIßßßßßßßßßßßßßßEEEEEE", wenn ein Pfiff ausblieb, "SCHEEEEEEEEEEEEEEEEEEIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIßßßßßßßßßßßßßßEEEEEE", wenn einer seiner Pässe nicht zum Tor führte, Scheiße hier, Scheiße dort. 4:6 zur Pause und auch nach dem Wechsel ein Vorsprung, der glauben machen konnte, dass die Gastgeber zumindest einen grundsätzlichen Sportsgeist wieder finden würden. Leider, liebes Tagebuch, sahen wir uns darin getäuscht. Ganz im Gegenteil! Die moderaten Kräfte der Neandertaler tauchten völlig ab und ließen ihre "Kollegen" gänzlich gewähren. Insbesondere ein spezieller Fall für die forensische Psychiatrie tat sich in der zweiten Hälfte durch die Aufgabe jeglichen Spiels hervor: zunächst schickte er Knoty mit dem Schläger in beiden Händen auf Brusthöhe zu Boden, dann bekommt Olli seine Hand ins Gesicht und zuletzt werde ich darauf hingewiesen, dass ich der nächste sei und dann Blut spritzen werde.

    Liebes Tagebuch, und dass sind dann die Momente, in denen ich mich frage: "Was mache ich hier? Zuhause sitzt eine Frau mit einem kranken 2jährigen und einer Neugeborenen und ich schlage mich mit einem nur durch seine Urinstinkte getriebenen Möchtegern-Hool der offenbar "Sieg-oder-Tod" spielen will in einer kalten Sporthalle unter der Aufsicht eines angetrunkenen Schiedsrichters herum - hallooo?!?!"

    Nun ja, 8:13 am Ende. Olli macht sechs schöne Tore, Knoty und ich auch je eins. Natürlich auch je schön! Beim Sportgruß fehlen drei Neandertaler, die diese Verfehlung aber wett machten, indem sie uns anschließend ihre freundliche Aufwartung vor der Halle androhten. Welch schändliches Spiel mag das Schicksal mit diesen getriebenen Seelen gespielt haben… Die Androhung von Kloppe nach einem Spiel ist uns in nunmehr mehr als zehn Jahren noch nie passiert!

    Übrigens, liebes Tagebuch, nicht einer von uns - noch nicht mal ich - kam an diesem Tag in die Nähe einer Verwarnung durch die Schiedsrichter. Ein Indiz mehr dafür, dass sie durch das bändigen des Affenzirkus auf der anderen Seite vollends ausgelastet waren.

    Nun sind wir wohl abgestiegen, obwohl noch nicht rechnerisch. Erfreulich ob der Aussicht, in diesen ungemütlichen Teil der Main-Metropole so schnell nicht wieder reisen zu müssen. Obwohl man dann auch wieder weniger Menschen sehen wird, die gegenüber der Sporthalle aus ihrem Küchenfenster im ersten Stock des Mehrfamilienhauses hängen und von dort aus mit einem Hammer offenbar versuchen, ein Einsenrohr in den schneebedeckten Boden zu schlagen. Warum auch immer…

    Und so endet diese Geschichte von meiner Reise ins Neandertal. Heute morgen wachte ich auf und begann sie aufzuschreiben. Das war wirklich ein komischer Traum. Obwohl, … es war doch nur ein Traum, …oder?!?

    Demnächst übrigens mehr vom letzten Saisonspiel der Damen in Darmstadt. Zunächst sind dafür noch einige Augenzeugenberichte erforderlich.

  • Spielbericht zu den Heimspielen am 22.01.2005

    Viel gewollt und letztlich deutlich verloren. Beim 1:5 gegen den HC Kassel am vergangenen Samstag scheiterten die Hockeydamen der SGK Rotenburg vor allem an ihren eigenen Erwartungen. Trotz der Ausfälle von Anja Lange, Jenny Grunwald und Ariane Apel hatten sich die Rotenburgerinnen gegen die Erzrivalen aus Kassel einen Sieg vorgenommen. Die bis dahin weiße Weste in der Punktspielbilanz gegen den HC konnte dies auch erwarten lassen. Doch von Beginn der Partie an waren die Gastgeberinnen zu überhastet in ihren Aktionen und führten kaum einen Angriff konsequent zum Ende. Ungenaue Pässe auf allen Positionen und Verbissenheit im Offensivzweikampf trugen außerdem dazu bei, dass SGKR-Chancen nahezu über die gesamte Spielzeit Mangelware blieben. Selbst Diana Schumacher und Tina Rödling, die eine gute Partie spielten, vermochten ihren Mitspielerinnen nicht die notwendige Gelassenheit zu vermitteln. Folgerichtig fiel Mitte der ersten Hälfte der verdiente Kasseler Führungstreffer. Die Gäste spielten die sich ihnen bietenden Möglichkeiten geduldiger aus und scheiterten bei einigen Schussversuchen gar noch an SGKR-Keeperin Kristina Blömer. Das 0:2 kurz vor der Pause manifestierte dann noch das Bild beider Mannschaften. Während der HCK immer lockerer wurde, wirkte das SGKR-Spiel zunehmend zerfahren. Erst nach dem Seitenwechsel besannen sich die Gastgeberinnen auf ihre läuferischen und technischen Fähigkeiten. Insbesondere Schumacher konnte nunmehr aus dem Mittelfeld Akzente nach vorne setzen. Isabell Siebert gelang in dieser Phase nach einer Strafecke (35.) der Anschlusstreffer. Doch nahezu im Gegenzug (37.) sorgten die Kasselerinnen mit ihrem Tor zum 1:3 dafür, dass die SGKR keine Morgenluft wittern konnte. Zwei weitere Kasseler Tore kurz vor Schluss der Begegnung sorgten für den Endstand.

    "Heute hat leider die psychologische Komponente das Spiel entschieden. Die Damen waren einfach übermotiviert und zeigten von Anfang an nicht das, was sie eigentlich können", resümierte SGKR-Abteilungsleiter Schmidt nach dem Spiel.

    Blömer - Bachmann, Knoth, Schran, Heepe - Schumacher, Viereck - Siebert (1), Zinkan und Rödling

    Langsam wird die Luft dünn im Abstiegskampf der SGKR-Männer in der 2. Verbandsliga. Nach der 3:8 (0:1)-Niederlage vom Samstag gegen die TG Hanau stehen die Rotenburger weiter ohne Punktgewinn am Tabellenende. Zwar stemmte sich das Team von Kapitän Andreas Ruck vor heimischer Kulisse mit allen Kräften gegen die Niederlage, konnte aber am Ende ein erneut deutliches Ergebnis nicht verhindern. Dabei winkte zumindest 40 Minuten lang sogar ein erster Punktgewinn. Nach verhaltenem Beginn beider Mannschaften hatte Christian Grunwald die erste große Chance des Spiels, scheiterte aber am starken Hanauer Keeper. Wie zuvor der MTV Kronberg hatte auch die TG als eigentlich favorisierter Absteiger aus der 1. Verbandsliga zunächst Probleme mit der konsequenten Defensivtaktik der Rotenburger. Diese hatten bei einigen Kontern gerade in der ersten Hälfte Treffer auf dem Schläger. Oliver Schmidt, Tobias Jäger und Co. blieb der Torerfolg aber zunächst versagt. So erlebte das Publikum bis zum Pausenpfiff lediglich ein Tor. Dies aber nicht gegen, sondern für die Gäste aus Hanau als Abschluss an einer ansehnlichen Kombination. Auch nach dem Seitenwechsel sah man der SGKR an, dass man angesichts des knappen Rückstands zwar viel wollte, letztlich Willen allein an diesem Abend gegen einen technisch besseren und abgeklärten Gegner aber keinen Erfolg bringen konnte. Das Hanauer 0:2 (33.) egalisierte Andreas Knoth postwendend (34.). Im Anschluss wirkte sich die Überlegenheit der Gäste aber auch in Toren aus. Ein Doppelschlag zum 1:4 brachte die Südhessen auf die Siegerstrasse. Für das einzige Highlight aus Sicht der Gastgeber sorgte Carsten Zinkans 2:4 in Unterzahl während einer Zeitstrafe für Christian Grunwald. Fast wäre ihm sogar während Grunwalds Denkpause das 3:4 gelungen, sein satter Schuss landete aber nur am Pfosten. Trotz weiterer Chancen konnten die Rotenburger bis zum Ende der Partie nur noch einen Treffer von Andreas Knoth verbuchen, während Maik Krell im SGKR-Tor noch viermal chancenlos hinter sich greifen musste.

    "Nun müssen wir alle Hoffnungen auf das Abstiegs-Endspiel am kommenden Wochenende in Fechenheim legen. Sollten wir aber wirklich aus der Liga rausfliegen, können wir das auch nach diesem Spiel mit erhobenem Haupt tun", lobte Trainer Grunwald nach dem Spiel den Einsatzwillen seines Teams.

    Krell - Schwarz, Ruck - Zinkan (1), Grunwald - Knoth (2), Jäger, Liebau und Schmidt

  • Vorbericht zu den Heimspielen am 22.01.2005

    Am kommenden Samstag starten die beiden heimischen Hockeyteams der SGKR in die Rückrunde der Hallensaison . Für beide Mannschaften steht dabei viel auf dem Spiel, denn es geht darum endlich die ersten Punkte einzufahren. Die Damen treffen dabei in der 1. Verbandsliga um 18 Uhr in der Bernhard-Faust-Halle auf den Lokalrivalen aus Kassel. Die Vorzeichen könnten besser nicht sein, da bisher noch kein Punktspiel gegen den HC verloren wurde, und Trainer Grunwald auf den gesamten Kader zurückgreifen kann. Lediglich die Torwartfrage ist noch nicht geklärt und Stürmerin Ariane Apel fällt weiterhin verletzungs-bedingt aus.

    Beide Teams sind in den Hinrundespielen ohne Punktgewinn geblieben. "Wir haben bisher in allen Spielen sehr gut angefangen und fast immer in Führung gelegen, nur leider fehlte uns die Cleverness, die Führung bis zum Schlusspfiff zu halten", so Mittelfeldregisseurin Diana Schumacher. Deshalb gilt für alle, endlich mal die Nerven zu behalten und eine Führung auszubauen bzw. zu halten, dies sollte am Samstag auch möglich sein.

    Bei den Herren ist die Situation etwas schwieriger, stand doch Trainer Christian Grunwald durch Umzug und Geburt seiner Tochter in der Winterpause kaum zur Verfügung. "Dies zählt aber keineswegs als Entschuldigung" so Ersatzcoach Zinkan, "wir müssen wieder über unsere gefürchtete Kampfkraft zurück ins Geschehen finden." Als Gegner erwarten die SGKR-Herren um 20 Uhr die TG Hanau. Sicher eine sehr schwere Hürde. "Wir benötigen aus den letzen 4 Spielen lediglich 4 Punkte um die Klasse halten zu können", so Torwart Maik Krell . Ob diese jedoch ausgerechnet gegen den Absteiger aus der 1. Verbandsliga geholt werden können, wäre aufgrund der bisher gezeigten Leistungen sicher ein kleines Wunder nötig, aber solche hat es schon oft in der Bernhard-Faust-Halle gegeben, denn das tolle Publikum trägt oft genug dazu bei.

  • Spielbericht zum Auswärtsspiel am 19.12.2004

    Am vergangenen Sonntag trafen die Hockeyherren der SGK Rotenburg in Frankfurt auf das ebenfalls noch sieglose Team des THC Höchst. Standen die Vorzeichen am Freitag noch gut, so bedeutete die Absage der beiden Grunwald-Brüder am Samstag eine erhebliche Verschlechterung der Ausgangssituation. So mussten die Nordhessen ohne Ihre Mittelfeldachse antreten, und hatten bereits vor Spielbeginn wenig Hoffnung auf Erfolg.

    Jedoch fanden die Mannen um Kapitän Andreas Ruck trotz schnellen Rückstands überraschend ihren Spielrhythmus und konnten durch Tobias Jäger nach 10 min ausgleichen. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Leider rückten die SGKR Spieler in der Folgezeit zu weit auf, und liefen dadurch in viele Konter der Höchster, die diese in 3 Tore ummünzten. Kurz vor der Halbzeit verwandelte Oliver Schmidt einen 7 Meter zum 2:4 Pausenstand. Nach der Halbzeit hatten sich die Rotenburger viel vorgenommen und versuchten die Wende, jedoch fehlten die Ideen aus dem Mittelfeld und so rannten sie sich oft in dem Dreierriegel der Höchster fest, die sofort einen Konter einleiteten. Es vielen weiter 3 Tore gegen die Keeper Maik Krell chancenlos war, da er sich immer öfter einer Überzahl der Südhessen gegenüber sah. Zwei schön heraus gespielte Tore durch die Stürmer Jäger und Schmidt konnten auch nichts mehr am Ergebnis ändern. Die Südhessen hatten sofort eine Antwort parat und zogen auf 9:4 davon. So ergaben sich die Fuldastädter in ihr Schicksal und leisteten kaum noch Widerstand. Am Ende stand dann eine deutliche 10:4 Niederlage an der nichts zu Beschönigen war.

    "Wir waren heute irgendwie nie richtig auf dem Platz, und mit den Gedanken ganz wo anders" so Carsten Zinkan nach dem Spiel. "In jeder Saison gibt es mal ein richtig schlechtes Spiel von uns" bestätigte Torsten Schwarz die Aussage seines Abwehrpartners.

    Krell, Ruck, Schwarz, Zinkan, Jäger(2), Liebau und Schmidt(2)

  • Vorbericht zum Auswärtsspiel am 19.12.2004

    Am kommenden Sonntag muss die Herrenauswahl der SGK Rotenburg zum ebenfalls noch sieglosen Team nach Höchst reisen. Nach der guten Vorstellung am vergangenen Wochenende gegen Tabellenführer Kronberg, hoffen die Mannen um Coach Christian Grunwald auf die ersten Punkte gegen den Abstieg. Zum ersten Mal kann er auf den vollen Kader zurückgreifen. Bis auf den Langzeitverletzten Heimbuch sind alle Spieler an Bord. So kann Grunwald erstmals die taktische Marschroute der Trainingsphase auch umsetzen. Im Sturm hat Oliver Schmidt am vergangen Wochenende mit seinen 4 Toren bewiesen, dass er wieder zu alter Form zurückgefunden hat, und Andreas Grunwald trotz Doppelbelastung durch Volleyball nach wie vor eine feste Größe im Mittelfeld ist. "Wir dürfen Höchst aber nicht wie im vergangenen Jahr unterschätzen", so Stürmer Andreas Knoth, der sich noch gut an die unglückliche 6:10 Niederlage aus der vergangenen Saison erinnern kann. Aus einer festen Abwehr um Torwart Krell und den Verteidigern Schwarz und Ruck, soll auf Konter gelauert und so die Schnelligkeit der Stürmer in Tore umgemünzt werden. So stellt sich Trainer Grunwald das Erfolgsrezept vor, und hofft, dass die bisher zahllos vergebenen eindeutigen Torchancen, diesmal auch genutzt werden. "Was hilft es, wenn die Abwehr steht, das Mittelfeld die Stürmer mit schönen Zuspielen bedient und diese den Ball nicht im Tor versenken", so der Aufruf an die Stürmer um Youngster Tobias Jäger und Sebastian Liebau.

  • Spielberichte zu den Begegnungen am 12.12.2004

    Am vergangenen Sonntag mussten die Damen der SGK Rotenburg beim Titelaspiranten in Marburg antreten. Die Vorzeichen konnten eigentlich nicht schlechter sein, da durch einige Ausfälle bedingt ohne Auswechselmöglichkeiten das Spiel angepfiffen wurde. Trainer Grunwald hatte eine defensive Marschroute vorgeben, um die Kräfte zu schönen. Dies konnten die Damen zu Beginn hervorragend umsetzen und bauten ein Abwehrbollwerk vor Torfrau Blömer auf, gegen das die Marburgerinnen kaum ein Mittel fanden. Klug wurde auf die Konter gewartet, welche durch Rödling (6`) und Schumacher(10´) jedoch nicht in einen Torerfolg umgemünzt werden konnten. Die Gastgeber rannten wütend auf die Abwehr um Knoth und Bachmann, die aber bis zur 27 Minute den Stürmerinnen keine Chance ließen. Erst eine verwandelte Strafecke und kurz vor Halbzeit eine Sololauf brachte die 2:0 Führung der Marburgerinnen. Im zweiten Durchgang kam dann Viereck noch zum Einsatz, konnte aber den Sturmlauf der VfL-Spielerinnen nicht aufhalten. Konditionell bedingte Fehler führten dann doch zu einem deutlichen 9:0 der Mittelhessinnen.

    Jedoch waren die SGKR-Damen mit Ihrer Leistung zufrieden, wie Stürmerin Zinkan nach dem Spiel sagte: "Wir wollten hier keinesfalls zweistellig verlieren, und konnten die Favoritinnen lange Zeit richtig ärgern! Das uns am Schluss die Puste ausging, und das Ergebnis 3-4 Tore zu hoch ausfiel, war uns zu Beginn eigentlich schon klar!" Trainer Grunwald lobte seine Damen für eine hervorragende 1. Halbzeit.

    Blömer-Knoth-Bachmann-Viereck-Schumacher-Rödling-Zinkan

    Die Herren bekamen in eigener Halle Besuch vom Tabellenführer aus Kronberg. Die Mannen um SGKR-Kapitän Ruck begann ungewohnt nervös, so musste Torwart Krell in ersten beiden Minuten bereits zweimal hinter sich greifen. Erst nach 7 Minuten fanden die Nordhessen langsam ins Spiel und konnten sich einige Chancen erspielen. Ein schöner Sololauf von C. Grunwald (10`) brachte dann den verdienten Anschlusstreffer, und 1 Minute später glich Andreas Knoth sogar aus. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Eine sehenswerte Kombination hebelte dann die Abwehr um Zinkan und Schwarz aus und die Südhessen gingen wieder in Führung. Durch einen 7m und eine Strafecke erhöhten sie die Führung, ehe Oliver Schmidt kurz vor der Halbzeit das 3:5 markierte. Zu Beginn der 2. Halbzeit wurde die Partie dann hitziger, bedingt durch einige Fehlentscheidungen der Schiedsrichter, die nicht immer ein glückliches Händchen hatten. In der 37 min konnte Schmidt dann durch eine Strafecke den Anschluss wieder herstellen. Nun zeigte Krell im Tor der SGKR seine Klasse und wehrte 2 Strafecken und einen 7m ab, konnte aber das 4:6 durch einen schnellen Konter nicht verhindern. Einen weiteren verhängten 7m verwandelte Kronberg dann zur 3 Tore Führung. Nun bäumten sich die Mannen um Rückkehrer Andreas Grunwald nochmals auf und kämpfte sich durch zwei weitere Tore von Schmidt auf 6 : 7 heran. Eine ungerechtfertigte Zeitstrafe gegen C. Grunwald brach den SGKR-Spielern dann das Genick. Die Überzahl nutzten die technisch überlegenen Kronberger zu 4 weiteren Toren. Am Ende stand es dann 11:6 für Kronberg.

    Ein kämpferisch tolles und für die Zuschauer interessantes Spiel fand so ein unrühmliches Ende. Aber die Nordhessen zogen ein positives Fazit, "Eigentlich haben wir hier mit einer Packung gerechnet. Das wir aber so gut mithalten konnten und den Favoriten beinahe sogar ein Bein stellen konnten, zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind und vielleicht schon nächste Woche in Höchst die ersten Punkte einfahren können" so Carsten Zinkan nach dem Spiel.

    Krell - Ruck - Schwarz - Zinkan - A. Grunwald - C. Grunwald(1)- Jäger - Knoth(1) - Liebau - Schmidt(4)

  • Vorbericht zu den Begegnungen am 12.12.2004

    Eine hohe Hürde müssen die Hockeydamen der SGK Rotenburg beim Auswärtsspiel am kommenden Sonntag beim VFL Marburg nehmen. Die Mannschaft aus der Lahnstadt, die zu den grossen Aufstiegsfavoriten zählt, nehmen bereits nach dem zweiten Spieltag mit einer deutlich positiven Tordifferenz den ersten Tabellenplatz in der ersten Verbandsliga ein. Der Torhunger der Gastgeberinnen sollte Grund genug sein, um vor dem eigenen Tor die Schotten dicht zu machen und wie gegen Vorwärts Frankfurt auf Torerfolge mit schnellen Kontern zu lauern. Gerade Isabell Siebert und Anke Langmann sind gefragt, die sich bietenden Gelegenheiten in Zählbares umzumünzen. Verletzungsbedingt wird Ariane Apel aussetzen müssen. Wieder dabei ist dagegen Eva Bachmann. Für Sinje Schumacher wird erstmals Kristina Blömer im SGKR-Tor stehen und sicherlich nicht über Beschäftigungslosigkeit klagen müssen.

    Ebenfalls am Sonntag um 15.30 Uhr empfängt die Männermannschaft der SGKR den MTV Kronberg in der Rotenburger Bernhard-Faust-Halle. Das Team vom Taunus trägt sich ebenso wie die Marburger Damen mit unverhohlenen Aufstiegsambitionen. Im vergangenen Jahr wurden die Aufstiegspläne vom THC Wiesbaden durchkreuzt, in dieser Saison wird das Ziel der Klassenverbesserung daher noch intensiver angestrebt. In Rotenburg werden die Männer aus dem Taunus aber auf eine gut vorbereitete Rotenburger Mannschaft treffen. "Es ist gut für uns, dass wir nicht das Spiel machen müssen. Hinten zerstören und vorne konsequent die Chancen nutzen. Und warum dann nicht auch mal gegen so eine Truppe Glück haben?" fragt Abwehrspieler Torsten Schwarz. Ein weiterer Vorteil laut Schwarz: "Die SGKR und der MTV Kronberg haben noch nie gegeneinander gespielt. Wir haben die Kronberger aber schon öfter gepfiffen und im Vorjahr in Baunatal beobachtet. Wir wissen also, auf wen und was wir achten müssen. Das könnte ein Vorteil sein. Das und Ranjid und Fahed." Die Rede ist von Ranjid und Fahed Singh, den pakistanischen Neuverpflichtungen, die seit Beginn der Serie nach ihrem berufsbedingten Zuzug nach Rotenburg mit ihrem hochklassigen Können und einzigartiger Athletik die heimischen Hockeyherzen höher schlagen lassen. "Bisher hat es aus beruflichen Gründen mit einem Einsatz noch nicht geklappt. Daher freuen wir uns alle umso mehr auf den Auftritt der beiden ausgerechnet gegen Kronberg. Wir hoffen, dass wir auf dem Platz die noch bestehenden Sprachschwierigkeiten überwinden werden, die letzten Trainings haben aber riesige Ansätze erkennen lassen. Es ist toll, dass sie uns an ihrer Erfahrung teil haben lassen und nun sogar für uns auf Punktejagd gehen", so Trainer Grunwald. Und weiter schwärmt der Coach: "Die beiden mit ihrer riesigen hochklassigen Hockeyerfahrung aus ihrem Heimatland sind für uns wie ein 6er im Lotto und bieten uns einzigartige Möglichkeiten, die wir bisher nicht hatten. Gerade gegen die sehr personalabhängigen Kronberger sollte uns in Bestbesetzung mit dieser neuen Traumachse vielleicht sogar eine Überraschung gelingen."

  • Hier sagt keiner Servus!

    Es ist mir ja eigentlich schon fast zu blöd zu schreiben, Weil ich es schon so viele Male geschrieben habe. Aber mir fällt wirklich nichts passenderes ein: Gut gespielt mit Chancen zu gewinnen und dann doch irgendwie verloren. Ja, was soll man auch anderes schreiben zu so einem Spiel. Aber fangen wir vorne an. Also eher hinten. Torwartproblem. Kristina mit Langzeit-Sprachlosigkeit und Sinje eigentlich im September schon vertröstet. Dennoch stellte sie sich zur Verfügung und hielt am Samstag Wort! Vom Volleyballfeld in die Ausrüstung und noch mal dreissig Minuten im Tor - das war super! Zuvor aber musste für die erste Halbzeit noch eine Freiwillige her, die bis Sinjes Ankunft den Kasten sauber hält. Tina erklärte sich dankenswerter Weise bereit und machte ihre Sache so aufregend unaufgeregt, dass man dachte, sie hat noch nie etwas anderes gemacht. Ein Gegentor nur bis zur Halbzeit. Ja und da fängt es dann auch wieder an, das ewige Übel. Da steht man draussen und hat das Gefühl: "Die schlagen wir doch!" Weil alle zwei Minuten Angriffe auf das Gegnertor zulaufen, entweder in Überzahl oder ganz alleine gegen die Torfrau. Und was kommt bei heraus? NIX! Rückhand verdribbelt, Torfrau irgendwie dran, Pass ins Nirgendwo. Trotzdem schafft Baby das 1:1 zur Pause und man denkt: "Ok, jetzt noch eine Zauber-Ansprache, danach machen sie alles richtig und schießen die Anderen mit fünf Toren Unterschied aus der Halle!" So weit so gut. Tina macht das 2:1 und hat damit den internen Wettlampf mit Sebastian aufgenommen. Ich denke mir "alles klar, ich bin ein Genie!", drehe mich kurz um und als ich wieder hingucke, steht es 2:5! Warum? Chancenverwertung, Defensivverhalten der Stürmerinnen, unnötige Ballverluste, blablabla... Fest steht einmal mehr, dass wir noch nicht abgezockt genug sind, eine Führung und eine Feldüberlegenheit mal richtig auszukosten. Denn eigentlich stimmte ja viel. Einsatz, Teamgeist, Ehrgeiz und vieles mehr. Nur der Spass an einer guten Ausgangsposition, der ist noch eine neue Erfahrung und muss noch gelernt werden umgesetzt zu werden.

    Bedanken möchte ich mich ausdrücklich an dieser Stelle noch mal bei den Sachsenhäuser Damen für ihre Trikotwahl (gelb), durch das die beiden Kasseler Schiedsrichter in diesem Spiel gezwungen waren, orangefarbene Leibchen anzuziehen. Und schon allein ein Wolf im (nein, nicht Schafspelz!) Leibchen wäre das Eintrittsgeld wert gewesen, wenn welches erhoben worden wäre!!! :-) Den Beweis, dass der HCK-Offizielle auch um die Ecke denken kann, lieferte er übrigens bei der Antwort zu meiner Erklärung bei der Passkontrolle, dass Steffi nun nicht mehr Schmidt und Anke nun nicht mehr Langmann heißt, weil sie geheiratet haben. Wolf darauf: "Ja aber warum heißt sie dann jetzt Knoth und sie Zinkan?" Ja, stimmt. Warum eigentlich...?!

    Sinje (ab 31.), Tina (bis 30.) - Steffi, Biggi, Bianca - Diana, Anja - wieder Tina (ab der 31.), Baby, Anke und Ariane

    Anschließend das erste Heimspiel der Herren und gleich das schicksalsträchtigste. Gegen den direkten Abstiegskonkurrenten. Gegen den Lokalrivalen. In einem Spiel, dessen Sieger wohl die Klasse halten wird. Hohes Tempo, viel Einsatz und sehr viel Herz auf beiden Seiten. Hockey pur. Mein Wackelkandidat auf der Liste erscheint um 17.00 Uhr in der Halle. Mein erster Blick: kein Taschentuch in der Hand, keinen Schal um den Hals = Torsten scheint fit zu sein! Und tatsächlich erweist sich Torsten in der Battle Royal als eine große Stütze in der Abwehr. Zusammen mit Carsten und Tobi macht er das Spiel seines Lebens! Topfit auf den Punkt! Dieser Mann hat nicht zuviel versprochen - Hut ab! Auch Carsten macht - schon angesprochen - ein Riesenspiel und man merkte gleich, dass die Gegner wussten, mit wem sie es da zu tun hatten! Mitte mit Olli und mir. Erwartungsgemäß wie ein leckgeschlagener Autoreifen. Zum Ende hin wurde es konditionell dünnes Eis, trotzdem hat Olli seine Sache gut gemacht. Nicht aber ohne den Mund wieder ordentlich voll zu nehmen: "Lass mich nach vorne, ich mach die ALLE rein!" war sein Kommentar zu den vielen vergeigten 100%igen. Ist vermerkt und wird im nächsten Spiel auch wieder so umgesetzt. Denk aber dran, dass diese Aussage im entsprechenden Fall möglicherweise gegen dich verwendet werden kann... :-)

    Vorne drei geplante und ein Überraschungsgast: Handyklingeln 15 Uhr im Neubau. "Hi! Ich bin´s Sebastian. Wann isn heute abend Treffpunkt?" "18 Uhr zu Damenspiel. Wieso?" "Na ich dachte, ich habe gehört, ihr seid so wenig und da wollte ich mitspielen." Ist doch perfekt! Vier Stürmer! Und einer davon, der mitten im familieneigenen Wettkampf um die Torjägerkrone steht und in dem die Kontrahentin gerade ausgeglichen hatte. Das wird hot für Mücke im Baunataler Tor...

    0:1 dann. Aber kein Problem. Schneller Ausgleich und 1:1 zur Pause. Wenn´s so einfach wäre! Bis dahin hätte es gut und gerne 6:2 für uns stehen können! Knoty kanns nicht mehr hören aber DIE Chancen der ersten Hälfte reichten für einige Spiele. Erst ich völlig frei verstolpert, dann Tobi aus drei Metern vier Meter über das leere (!!!) Tor, dann Knoty vorbei, dann wieder Tobi vorbei und so weiter... Nach der Pause 2:1 durch Tobi und Hoffnung, dass schnell noch einer hinterhergeht. Nix war´s. 2:2. Dann wieder Tobi. 3:2 und wieder Hoffnung. Tobi mit Latte, Tobi mit Pfosten, Mücke mit Schonern, Schüsse, Nachschüsse - und alles ohne Ergebnis! Dabei wäre es gerade dem Tobi zu gönnen gewesen, der mit Abstand das beste Spiel gemacht hat! Wenn man aber nur mal aus diesem Kerl herausbekäme, dass ein Tor auch dann zählt, wenn der Ball mal nicht auf 6x6 Zentimetern im Winkel zappelt sondern einfach nur so ins Netz fliegt! Wenn du das verstanden hast, wirst du ein ganz Großer, ichschwöralder (Jugendsprache, damit die Botschaft ankommt!)! Dann das 3:3 und ich denk mir "ist doch ok, wir waren erste Hälfte besser, die zweite und insgesamt war´s ein tolles Spiel". Denkste Puppe. Ein bek....er Freistoss und Parwes´ Stecher drei Minuten vor Schluss nimmt dem Spiel sein gerechtes Ergebnis. Bei allem Bitteren daran stelle ich zumindest fest, dass ich ihm ein Tor wirklich gönne. Allerdings musste es wahrlich nicht dieses sein... Lehmanns 3:5 in der Schlussminute verfälscht das Ergebnis noch mehr, ändert aber nichts am Resümee. Ein tolles Spiel für Zuschauer, ein entspanntes für die guten Schiris, erfreuliches von Torsten, Carsten und Tobi und die Erkenntnis, dass ich mittlerweile so alt bin, dass ich mit dem Gegner, den ich früher nach dem Spiel aus der Halle gejagt hätte heute ohne Groll ein Bier trinken kann. Und das - trotz aller Unkenrufe - in aller Freundschaft!

    Und wer weiss: wenn Carsten weiter so einen Lauf hat, Torsten gesund bleibt und Tobi mal einfach nur ein Tor schiesst, sieht man sich möglicherweise nächstes Jahr doch wieder! Wir kämpfen drum! Nach diesem Spiel aber sagen wir erst mal nur zu den Punkten leise servus...

    Maik, Carsten, Torsten, Christian, Olli, Knoty, Tobi, Sebastian L. und Sebastian S.

  • Vorbericht zu den Heimspielen am 27.11.2004

    Wer verliert, ist raus! Unter solch brisanten Vorzeichen stand wohl noch kein Norhesssen-Derby zuvor in der Hallenhockey-Verbandsliga. Beim Aufeinandertreffen der SGK Rotenburg und des KSV Baunatal am morgigen Samstag ab 20 Uhr in der Bernhard-Faust-Halle in Rotenburg geht es nicht nur um die Vormachtstellung im nordhessischen Hockeylager, sondern vor allem um den Klassenerhalt in der 2. Verbandsliga. Der Verlierer der Partie wird es im weiteren Verlauf der Saison schwer haben, die für einen Klassenverbleib nötigen Punkte gegen die starke südhessische Konkurrenz zu holen. „Wir werden uns sicher nicht verstecken und offensiv unsere Chance suchen“, verspricht Torwart Maik Krell. Neben Torsten Schwarz und Thorsten Möller in der Verteidigung wird auch Stürmer Andreas Knoth nach Ausfall in der Vorwoche wieder spielen.

    Auch die SGKR-Frauen erwartet im ersten Saisonspiel ein heißer Tanz. Gegner in der Faust-Halle ist ab 18 Uhr die TSG Vorwärts Frankfurt. Zwar hat Trainer Grunwald an Feldspielerinnen keine Not, die Torwartfrage bleibt jedoch bis kurz vor Anpfiff offen. Entweder wird Vorjahres-Keeperin Kristina Blömer oder Sinje Schumacher zwischen den Pfosten des SGKR-Tores stehen. Hinter den Gegnerinnen indes steht ein noch größeres Fragezeichen. Da die Frankfurterinnen gleich zwei Teams in die Saison schicken, wird sich wohl erst auf dem Platz die wahre Spielstärke des Gegners zeigen.

  • What was up in Nauheim?!?

    War´s jetzt nun, weil er in Frankfurt bei seiner Freundin war oder obwohl er in Frankfurt war? Diese Frage wird uns - zu seinem Leidwesen noch einige Zeit beschäftigen. Aber das ist auch legitim! Wer bekommt schon drei Strafecken durch die Hosenträger, ohne zumindest beim zweiten oder wenigstens beim dritten rechtzeitig die Beine zusammen zu kriegen!? Da war der Keeper doch offenbar hormontechnisch nicht mit seinem Chi in Einklang. :-)

    Das bleibt also vor allem von diesem Trip in diese komische Halle und einer - erwarteten - Niederlage. Und was noch? 3:8 am Ende, vor allem aber nur 1:2 zur Pause und bis kurz vor der Pause sogar 1:0! Ok, wir wollen nix schön reden, Niederlage ist Niederlage. Aber wir haben in diesem Spiel den Faden wiedergefunden, den wir schon im letzten Spiel der letzten Saison gegen Wiesbaden aufgenommen haben. "Spasshamundannmakuckn" lautet die Parole. Und die wurde so gut umgesetzt, dass sich Maik am Ende beschwerte, dass ihn seine Mannschaftskollegen so sehr volllaberten, dass er sich zeitweilig gar nicht richtig konzentrieren konnte. Da siehst du mal, wie das ist! ;-) Er hielt trotzdem gut! Rucki hinten wie immer eine Bank, dazu in diesem Spiel aber Mr. Sexy in Person! Du solltest auch außerhalb des Hockeyfeldes ein gelbes Leibchen tragen! Leider war Rucki aber etwas angeschlagen. Noch am morgen des Spiels teilte er mir besorgt mit, dass er 36,5 °C Temperatur und so ein blödes Kratzen am Hals hätte und bestimmt auch den Carsten angesteckt hat, dem er gestern die Hand gegeben hat. Erst im Auto konnten wir feststellen: Ruckis Kratzen am Hals könnte durch Rasieren behoben werden und gegen die Temperatur gab´s einen Platz auf der Rückbank in Sebastians Auto. Da wurde ihm dann so schlecht, dass die Temperatur auf 36,4 sank... Hey, in der Praxis hätte diese Behandlung 10 € gekostet! Zumindest war er in Nauheim wieder so weit hergestellt, das er einen schön abgefangenen Ball in unserer Schusskreismitte exakt auf den Schläger des völlig unbeteiligt am Schusskreisrand stehenden Gegners klärte. Immer für einen Scherz zu haben, der Rucki... Carsten mittig und hinten und mit einem Tor. Strafecke und dann ein Schuss, der vom heraneilenden Keeper in die Luft abgefälscht wurde und beim Aufprall auf den Boden mit so viel Effet Richtung Tor hoppelte, dass der arme Abwehrspieler im Tor so aufgeregt mit dem Schläger nach dem Ball wedelte, als wäre er mit der Patsche auf der Jagd nach einer Fliege. Genutzt hat´s nix, mit letzter Kraft hüpfelte der Ball über die Linie. Auch Tobi war erfolgreich auf dem Weg Richtung gegnerisches Tor unterwegs, wollte aber partout kein Tor schießen! Eine Musterflanke stoppte er vor dem leeren Tor mit dem Fuß, bei der anderen Hundertprozentigen, die er verbockte, kann er sich immerhin mit der Ausrede retten, dass er einen Traumpass zum Tor eines Mitspielers gegeben hat. Trotzdem geht der Olli der Woche diesmal klar an Tobi. Glückwunsch! Sebastian in seinem ersten richtigen Spiel schließlich war´s, der den "Traumpass" von Tobi verwandelte. Erstes Spiel, erstes Tor und ein weiterer Kandidat für die Torjägerkanone! Er hatte aber ganz andere Sorgen: wie soll er das Malheur nur seiner Freundin beichten. Die ist immerhin auch Stürmerin, bisher aber noch ohne Torerfolg. Das riecht nach Ärger... J Für die Torjägerkanone konnte auch Olli etwas tun, der eigentlich viel lieber nach Hanau gefahren wäre. Immerhin konnten wir ihn mit einem Besuch bei Burger King glücklich machen, weil er die letzten beiden Wochen in Thailand nur Wiener Schnitzel gegessen hat. Da war´s mal wieder Zeit für einen richtigen Burger. Glücklicherweise hat vom Bedienungspersonal im BK Homberg/Ohm keiner weder Carsten noch mich von unserem letzten Besuch dort wiedererkannt... Die Pommes bekamen wir auf einem Tablett also höflich überreicht. Ein Glück!

    Ach ja. Und dann das leidige Thema. Eigentlich zwei leidige Themen: Schiedsrichter, Kronberg. Tödlich in der Mischung. Da sagte man tatsächlich am Freitag vor Saisonbeginn aus dem Taunus alle Schiedsrichterverpflichtungen für die gesamte Saison ab! Alle! Warum? Mir doch egal! Fällt einem das erst am Freitag vor dem zu pfeifenden Sonntag und dann auch noch für die gesamte Saison ein?! Da möge mancher wissend dazwischenrufen: Ihr könnt ja auch Turniere am Mittwoch vor dem Turnierwochenende absagen! Das ist wohl richtig und ebenso schlecht. Die Entschuldigung dafür bei unseren nordhessischen Nachbarn steht persönlich in nicht allzu ferner Zukunft noch an. Wenn eine Absage aber einen regulären Serienbetrieb betrifft und dann noch mit dem ohnehin sensiblen Thema Schiedsrichter ist dies doch eine andere Qualität. Ich persönlich hoffe, dass die Antwort des Verbands nicht in Form einer ohnehin unnütze Geldstrafe erfolgt (wer sonst kann sich Sensortüren am Eingang seines Clubhauses leisten?!) sondern aufs sportliche Tableau gehoben wird. Die beiden Nauheimer Jungs, die im Spiel gegen uns als Schiris eingesprungen sind, haben ihre Sache hervorragend gemacht! Dafür noch mal unser einhelliges Kompliment! Trotzdem gehören zu einem regulären Serienspiel auch reguläre Schiedsrichter, die nach von allen Beteiligten anerkannten Regeln vom Verband eingesetzt werden. Schlecht, wenn diese Regeln in entwaffnender Form und Kurzfristigkeit mit Wirkung für die ganze Hallenrunde einfach so gekickt werden. Wir sind gespannt auf die Reaktion des Verbands...

    Wir waren in Nauheim: Maik Wilde (der der die Beine nie zusammenkriegt), Rucki, Carsten, Tobi (Olli der Woche!), Sebastian, Olli und ich

  • Vorbericht zum Saisonstart der Herren am 21.11.2004

    Manchmal birgt auch der Sport so manche Wundertüte. Eine solche öffnet sich auch zu Beginn der neuen Hallenhockeysaison für die Männermannschaft der SGK Rotenburg am kommenden Sonntag. Erst das Eröffnungsspiel beim VFL Bad Nauheim an diesem Tag wird einen ersten Wert auf die Formkurve der Mannschaft und damit eine Richtungsweisung für den Ausgang der Saison bringen. In einer ohnehin aufgrund großer Personalsogen nur schleppenden Vorbereitung hatte die Mannschaft um Keeper Maik Krell nicht eine Gelegenheit, ihre Kräfte mit gegnerischen Teams zu messen. Das einzig eingeplante Turnier beim KSV Baunatal musste wegen einer Krankheits- und Verletzungswelle kurzfristig abgesagt werden. "Sollte ich eine Prognose abgeben, fällt die eher düster aus", äussert sich Trainer Grunwald zur Möglichkeit, das Ziel Klassenerhalt zu erreichen. Dazu trägt auch bei, dass der erste Gegner Bad Nauheim auch in den letzten Jahren alles andere als ein Aufbaugegner war. In der Halle des VFL setzte es jeweils deutliche Niederlagen. Trotz oder gerade wegen den negativen Vorzeichen hat sich das Team aber vorgenommen, auf einer anderen Ebene Zugang zum Erfolg zu bekommen: "60 Minuten einfach Spaß haben, danach auf die Anzeigetafel schauen und sehen, welches Ergebnis dabei herausgekommen ist", nimmt sich Carsten Zinkan als Marschroute vor.

  • Bericht der Damen vom 37. Barbaren-Turnier in Baunatal

    37. Barbaren-Turnier in Baunatal am 23. + 24. Oktober 2004

    Mit insgesamt stolzen 3 Rotenburgerinnen, Eva, Isa und Caro, fuhren wir am Samstag hochmotiviert gen Baunatal, um gemeinsam mit den Hausherrinnen vom KSV die Hockey-Ehre Nordhessens zu verteidigen.

    ...ok, um es gleich vorweg zu sagen, es ist uns leider nicht geglückt, doch wir hatten trotz des Misserfolges ein lustiges Wochenende! Am Samstag waren neben Anja noch zwei neue Baunatalerinnen, Mara und Sarah, sowie der Torwart der männlichen A-Jugend mit von der Partie.

    Im ersten Spiel trafen wir auf den Hockeyclub aus Göttingen, für den ja in Feldrunde auch unsere SGKR-Hühner Diana und Tina auf dem Platz stehen. Die erste Hälfte der 25minütigen Spielzeit schafften wir es auch unser Tor treffer-los zu halten. Leider reichte unsere Kondition bei nur einer Auswechselspielerin nicht für die zweite Hälfte. Wir wurden von den ballgewandten Göttingerinnen im wahrsten Sinne des Wortes überrannt und mussten uns mit 0:4 geschlagen geben.

    Nach 5 ½ Stunden des Wartens stand die 2. Partie des Tages für uns auf dem Programm. Die Mädels vom SV Jenapharm Jena überzeugten nicht nur durch Quantität sondern vor allem durch ihre Spielqualität und so verloren wir auch dieses Spiel aus den gleichen Gründen wie das vorherige mit 0:5.

    Spieltechnisch war der erste Tag für uns damit gelaufen. Aber natürlich nicht feiertechnisch!! Ehe wir bei obligatorischen Turnier-Feier im Scirocco aufschlugen, überbrückten wir die Wartezeit mit einer ordentlichen Stärkung bei Good old Burger King.

    Im brechend vollen Wahrsteinerkeller des Sciroccos konnte sich der DJ dann zuerst nicht für eine bestimmte Musikrichtung entscheiden ( Stichwort: Andrea Berg !!! ), brachte dann aber doch noch die Menge zum Tanzen, Singen und Feiern mit der guten alten NDW. Isabell kam natürlich auch noch auf ihre Kosten und konnte zu ihrem heißgeliebten Hiphop noch eine flotte Sohle aufs Parkett legen.

    Der Sonntag startet für uns, wie auch für den Rest er Turnierteilnehmer, nach der kurzen Nacht doch etwas verschlafen und träge. Unser Sonntagsspiel bestritten wir gegen die Mädels aus Detmold; sie waren im letzten Jahr schon einmal als Gegner.

    An diesem Tag waren glücklicher Weise noch Biggi, Kristina und Steffi, eine ebenfalls neue Baunataler Spielerin, mit uns am Start, so dass das Spiel insgesamt besser lief als die beiden Samstagspartien. Daher verloren wir nur mit 0:2.

    Aufgrund der drei Niederlagen landeten wir als Schlusslicht auf dem letzten Turnierplatz (Platz 8). Im Großen und Ganzen war aber es ein auf vielerlei Weisen lehrreiches Turnier mit dem ein oder anderen neuen Kontakt.

    Unser großer Dank gilt Rucki, der als einzigster Rotenburger Fan mit angereist war.

  • Spielplan 2004/2005

    Dieses Jahr kommt der Spielplan für die neue Saison 2004/2005 extra früh, damit alle schon die Termine rechtzeitig vormerken können. Die Termine für die Heimspiele stehen schon zu 100% fest. Die Terminplanung für die Auswärtsspiele ist daher erst mal als vorläufig anzusehen.

    Für das Damen-Team stehen in der neuen Saison weniger Spiele an, da die Damen-Verbandsligen neu strukturiert und jetzt in eine Nord- und Süd-Liga untergliedert sind. Die 2. Verbandsliga Damen gibt es somit nicht mehr!

    Hier gehts zum Spielplan für die Saison 2004/2005. Des weiteren steht der neue Spielplan auch als PDF-Download zur Verfügung.

  • Spielbericht zum Auswärtsspiel am 29.02.2004

    Unrühmlicher Saisonabschluss für die SGKR-Hockeydamen. Beim Tabellendritten THC Hanau fingen sich die Rotenburger Frauen am vergangenen Sonntag eine deutliche 1:14-Schlappe ein. Bereits zu Beginn der Begegnung wurde klar, in welche Richtung sich das Spielgeschehen verlagert. "Von der ersten Minute an hat man gemerkt, dass die Gegnerinnen technisch überlegen sind", bezeichnet Abwehrspielerin Eva Bachmann einmal mehr das immer noch größte Manko ihres Teams. "Die Spielerfahrung aus den Jugendteams heraus fehlt uns einfach. Das kann man im Seniorenbereich kaum aufholen." Gegen eine größtenteils aus Jugendspielerinnen des Vorjahres bestehende Hanauer Mannschaft konnte sich lediglich Jenny Grunwald nach Zuspiel von Ariane Apel nach einer Strafecke (34.) in die Torschützenliste eintragen. Apel selber sowie Isabell Siebert und Tina Rödling, die Pech bei einem Pfostentreffer hatte, hätten zwar bei weiteren Gelegenheiten für ein erträglicheres Ergebnis sorgen können, dies gelang jedoch nicht mehr. So stand größtenteils die SGKR-Defensive und Torfrau Kristina Blömer im Brennpunkt des Geschehens. Dass es in dieser Abwehrschlacht aber trotzdem wieder zweistellig im Rotenburger Kasten klingelte, war aufgrund der technischen und spielerischen Überlegenheit der Gastgeberinnen von Caroline Viereck, Steffi Knoth und Co. nicht zu verhindern.

    "So eine Packung im letzten Spiel trübt zwar schon kurz die Stimmung, insgesamt haben wir aber eine bessere Saison gespielt als erwartet und frühzeitig den Klassenerhalt gesichert. Nur das zählt am Ende," resümiert Spielführerin Jenny Grunwald.

    Die SGKR-Damen spielten mit: Blömer - Lange, Viereck, Bachmann, Knoth - Grunwald (1), Apel - T. Rödling, Siebert, Langmann

  • Vorbericht zum letzten Spieltag der Damen am 29.02.2004

    Nach dem Saisonende der Männermannschaft am vergangenen Wochenende steht am Sonntag auch für die SGKR-Damen der letzte Spieltag der Hallenhockeysaison an. Dabei sind die Rotenburger Frauen Gast des Tabellendritten THC Hanau. Da das Team von Diana Schumacher und Co. bereits frühzeitig den Klassenerhalt gesichert hatte und auch Richtung Tabellenspitze nichts mehr zu holen ist, bleibt für die Partie in Hanau lediglich statistischer Charakter. "Gerade deshalb ist es schön, dass fest der gesamte Kader die weite Anfahrt in Rhein-Main-Gebiet mitmacht. Und in Vollbesetzung haben wir sicher auch eine Chance, gegen Hanau gut abzuschneiden", freut sich Stefanie Knoth auf den letzten Aufgalopp der Saison. Die bisherigen Ergebnisse mit einem 4:9 und einem 0:4 sprechen dabei jedoch nicht gerade für eine erfolgversprechende Mission der SGKR. Um diesen Trend zu brechen stehen Trainer Grunwald bis auf Bianca Schran und Brigitte Heepe gegen Hanau alle Spielerinnen zur Verfügung.

  • Spielbericht zum Auswärtsspiel am 22.02.2004

    Mit einer in der Höhe unerwarteten 2:9 (2:5)-Niederlage kehrten die SGKR-Hockeyspieler am Sonntag vom letzten Spiel der Hallenhockeysaison beim nunmehr als Aufsteiger feststehenden THC Wiesbaden zurück. Allerdings wurde diese Niederlage im Rotenburger Lager nicht betrauert sondern löste sogar Zufriedenheit aus. "Wir sind dorthin gefahren, haben mit 20 Gegentoren gerechnet und dann weniger als die Hälfte bekommen - das ist doch was", so Carsten Zinkan. Tatsächlich hatte niemand bei der SGKR damit gerechnet, den haushohen Favoriten im für dessen Aufstieg entscheidenden Spiel noch ernsthaft gefährden zu können. Bis zum letzten Spieltag wurde jedes Team der Liga von den Wiesbadenern mit einer hohen zweistelligen Niederlage förmlich aus der Halle gekehrt. Ohne Siegchance hielt die SGKR dann auch den Spannungsbogen sehr niedrig. Einzige Vorgabe von Trainer Grunwald: besser abschneiden als Lokalrivale KSV Baunatal, der gegen den WTHC ein 4:20 einfuhr. Mit entsprechender Lockerheit ging die SGKR ins Spiel. Und so nahm das Spiel in den ersten dreißig Minuten einen durchaus überraschenden Verlauf. Zwar begann der WTHC im Angesicht des möglichen Aufstiegs buchstäblich wie die Feuerwehr, nahezu jeder Angriff blieb jedoch im weit zurückgezogenen Abwehrriegel um Torsten Schwarz und Andreas Ruck hängen. Dass dennoch der Führungstreffer für die Wiesbadener fiel (12.), konnte auch der gut aufgelegte Maik Krell im SGKR-Tor nicht verhindern. Wer nach diesem Tor allerdings das erwartete Schützenfest für eröffnet betrachtete, sah sich getäuscht. Oliver Schmidt (15.) erzielte nach Zinkans Pass das 1:1. Mit seinem zweiten Tor des Tages (20.) zum 2:2 nach dem zwischenzeitlichen 2:1 des WTHC sicherte er sich dazu erneut die vereinsinterne Torjägerkrone und sorgte mit seinem Doppelpack für reichlich Nervosität beim Gastgeber. Die wurde durch Zinkans knappen Fehlschuss aus bester Position (23.) sogar noch gesteigert. Drei routiniert verwandelte Strafecken rückten dann aber kurz vor der Pause die Verhältnisse zugunsten des Favoriten zurecht. Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste zwar noch einige male aussichtsreich vor das Wiesbadener Tor, Sebastian Siebert und Andreas Knoth blieben bei ihren Gelegenheiten aber durchaus verdiente Torerfolge verwehrt. Vier weitere Strafeckentore der Wiesbadener sorgten dann für den 9:2-Endstand und den in der Halle umjubelten Aufstieg des THC in die 1. Verbandsliga. Aber auch für den Gast fand man bei aller Feierstimmung lobende Worte.

    "Die hatten nicht erwartet, dass wir hier so gut mithalten können", freute sich Torsten Schwarz über die Anerkennung der Gegner. "Wenn wir nur in jedes Spiel so locker reingegangen wären wie in dieses, hätten wir sicher nicht so lange um den Klassenerhalt zittern müssen."

    Die SGKR-Herren spielten mit: Krell - Schwarz, Ruck - Zinkan, Grunwald - Knoth, Schmidt (2) und Siebert

  • Vorbericht zum Auswärtsspiel am 22.02.2004

    Letzter Spieltag für die SGK Rotenburg am kommenden Sonntag in der 2. Hallenhockey-Verbandsliga der Männer. Jedoch kein entscheidender mehr für die SGKR-Herren, für die der Klassenerhalt nach der hohen 0:18-Niederlage des RV Offenbach beim KSV Baunatal in der Vorwoche endgültig gesichert ist. Dennoch will das Team um Kapitän Andreas Ruck die letzte Aufgabe beim THC Wiesbaden sehr ernst nehmen. Schließlich stellt man sich beim bisher ungeschlagenen Spitzenreiter und somit voraussichtlichen Aufsteiger in die 1. Verbandsliga vor. Der WTHC hatte sich vor zwei Wochen den Platz an der Sonne in einem dramatischen "Endspiel" mit 11:10 gegen den bis dahin ebenfalls ungeschlagenen MTV Kronberg gesichert und zuvor alle anderen Ligakonkurrenten teilweise mit mehr als 15 Toren Differenz vom Platz gefegt. Dass man diesem Überfliegerteam kurz vor Überqueren der Ziellinie noch ein Bein stellen kann, dürfte für die gerade so dem Abstieg entgangene SGKR zwar ausgeschlossen sein, einen 27:1-Abschuss wie Absteiger Offenbach will aber in Rotenburg keiner vom WTHC abbekommen. "Vier Verteidiger vor dem eigenen Schusskreis und dem einzigen Stürmer muss vorne der Liebe Gott helfen", lautet daher auch der Taktik-Vorschlag von Mittelfeldspieler Carsten Zinkan. Ob ein solches Abwehrbollwerk die flinken und technisch starken Wiesbadener allerdings wirkungsvoll vom Toreschießen abhalten wird ist fraglich. "Für uns wäre es aber ein toller Saisonausklang, wenn wir die Wiesbadener noch ein bisschen ärgern könnten und unser Goalie Maik Krell nach dem Spiel nicht allzu verbeult ist", gibt Trainer Christian Grunwald augenzwinkernd die Marschroute für das Spiel am Sonntag aus.

  • Spielbericht zum Heimspiel am 07.02.2004

    Wie rettet man sich zwei Spieltage vor Serienende in einem Heimspiel gegen einen schlagbaren und dazu noch dezimierten Gegner vor dem drohenden Abstieg? Natürlich mit einem klaren Sieg! Den wollten die Männer der SGK Rotenburg im letzten Heimspiel der Saison gegen den Höchster THC eigentlich unter genau diesen Voraussetzungen einfahren. Doch es kam ganz anders. Denn nach sechzig Minuten am Samstag Abend feierten die nur mit fünf Feldspielern und somit ohne Auswechselmöglichkeit angetretenen Gäste ihren 6:10-Auswärtssieg. Und dies ganz und garnicht unverdient. Zwar waren die Rotenburger über weite Strecken der Begegnung spielbestimmend, machten sich beste Torchancen aber allzu oft durch haarsträubende Fehler selbst zunichte. Nur selten, wie bei Andreas Grunwalds Innenpfostentreffer (4.), verhinderte pures Pech den zählbaren Erfolg. Während der THC bereits zu Beginn der Partie den Großteil der Zweikämpfe gewann, fehlte bei den Hausherren über die gesamten sechzig Minuten schlicht und einfach jegliche ernsthafte Gegenwehr. Nach zwei schnellen Höchster Treffern (7. und 9.) warfen die Hausherren dazu jegliche raumorientierte Deckungsvorgabe über Bord und versuchten die technisch stärkeren Südhessen aus einer Manndeckung heraus in Zweikämpfe zu binden. Damit stellten sich die Rotenburger im wahrsten Sinne des Wortes allerdings selbst ins Abseits. Die cleveren Höchster Stürmer zogen ihre Gegenspieler nämlich immer wieder geschickt auf die Banden, was der THC-Hintermannschaft ungewohnte Räume eröffnete. So sah sich SGKR-Keeper Krell des öfteren vor die Aufgabe gestellt, gleich zwei aufgerückte gegnerische Verteidiger am Torschuss zu hindern. Dies konnte freilich nicht immer gelingen. Das 1:2 (23.) von Christian Grunwald auf Zuspiel von Tobias Jäger brachte zwar kurzzeitig den Anschluss, bis zur Pause nutzten die Höchster aber ihre technischen Vorteile und die durch die Rotenburger Manndeckung bedingten Räume zu ansehnlichen Sololäufen durch deren Hintermannschaft zu vier weiteren Treffern zum 2:6 Halbzeitstand. Auch nach der Pause konnte die SGKR aus ihrer nominalen Überlegenheit kein Kapital schöpfen. Im Gegenteil: Andreas Knoths erster Saisontreffer zum 3:6 (33.) wurde von den weiter kaltschnäutzig agierenden Gästen mit vier Gegentoren beantwortet. Ein Dreierpack von zweimal Oliver Schmidt und Christian Grunwald (49., 50. und 52.) in einer Schwächephase des THC zum Endstand von 6:10 konnte folgerichtig auch nichts mehr an der Richtung der Begegnung ändern.

    "Es war heute ein komisches Spiel. Da denkt man, man kann schön kombinieren und die Gegner einfach laufen lassen, dann werden sie schon müde. Und nach sechzig Minuten ist man total platt und stellt dabei fest, dass es genau umgekehrt war", wunderte sich Spielertrainer Christian Grunwald nach der Begegnung. Für die SGKR blieb nach dieser verdienten Niederlage nur die Hoffnung, dass der direkte Abstiegskonkurrent RV Offenbach an diesem Wochenende ebenfalls keine Punkte sammeln konnte.

    Die SGKR-Herren spielten mit: Krell - Weichgrebe, Ruck, Schwarz, Möller - Zinkan, Chr. Grunwald (2) - Schmidt (2), A. Grunwald, Siebert, Jäger (1) und Knoth (1)

  • Vorbericht zu den Heimspielen am 07.02.2004

    Aktuell: das Damen-Spiel muss leider ausfallen, da das Damenteam vom WTHC abgesagt hat!!! Hier aber trotzdem noch der Vorbricht zum Damen-Team...

    Ein Kontrastprogramm steht am kommenden Samstag für die Hockeymannschaften der SGK Rotenburg in der heimischen Bernhard-Faust-Halle an. Mit dem Nichtantreten des direkten Abstiegskonkurrenten Bad Nauheim zum Spiel gegen den THC Hanau ist den Rotenburger Frauen der Klassenerhalt in der ersten Verbandsliga bereits an diesem vorletzten Spieltag auch theoretisch nicht mehr zu nehmen. Dennoch möchte man am Samstag ab 18.30 Uhr dem eigenen Publikum auch gegen den derzeitigen Tabellenfünften THC Wiesbaden die Ligareife beweisen. Das bisher einzige Aufeinandertreffen beider Mannschaften ist den Rotenburgerinnen indes in schlechter Erinnerung. In der Abstiegssaison 2001/2002 fuhr der THC gegen eine Rotenburger Rumpftruppe mit einem deutlichen 14:3-Auswärtssieg zurück in die Landeshauptstadt. Personell hat sich seit dieser Begegnung bei den Rotenburgerinnen allerdings viel getan. Die richtige Mischung aus erfahrenen Kräften und Neuzugängen hat sich spätestens seit dieser Spielzeit zusammengebraut und war der Garant für den frühzeitig gesicherten Klassenerhalt. Unter Einfluss dieser positiven Weichenstellung erwartet Trainer Grunwald für die Partie am Samstag eine spielfreudige SGKR-Damenmannschaft. "Zu dieser Phase der Saison schon ohne Ergebnisdruck spielen zu können, sollte uns noch mehr Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten geben."

    Eine große Portion Zutrauen benötigt auch die Männermannschaft der SGKR in ihrem Heimspiel am Samstag ab 20 Uhr gegen den THC Höchst. Zwar besteht zwei Spieltage vor Saisonende ein Drei-Punke-Vorsprung und das bessere Torverhältnis auf einen Abstiegsplatz, allein auf Niederlagen der Konkurrenz will man in Rotenburg aber nicht vertrauen. Mit dem Höchster THC stellt sich am Samstag Abend ein Gegner vor, der der SGKR in der Vergangenheit immer gut gelegen hat. Aus beiden bisherigen Begegnungen konnten die Rotenburger mindestens einen einfachen Punktgewinn verbuchen. Nach der Verletzungs- und Ausfallmisere der Vorwoche, aufgrund der die SGKR das Spiel in Kronberg absagen und die Punkte kampflos abschenken musste, meldeten sich im Vorfeld der Samstags-Begegnung fast alle Invaliden wieder zurück. Nur Oliver Schmidt, der immer noch von Rückenproblemen geplagt wird, wird wohl nicht zum Einsatz kommen. Für ihn wird Andreas Grunwald ins Team rücken, der zusammen mit den zuletzt gut aufgelegten Youngsters Sebastian Siebert und Tobias Jäger das SGKR-Torkonto füllen soll.

  • Spielbericht von den Heimspielen am 24.01.2004

    "Hauptsache gewonnen", so lautete der erste Kommentar von SGKR-Spielerin Eva Bachmann nach dem mühsamen 2:0-Heimsieg ihres Teams am Samstag Abend gegen den THC Bad Nauheim. Dabei hätte das Ergebnis bei weitem nicht so eng ausfallen müssen, wenn man nur patentere Rezepte gegen das tief stehende Abwehrbollwerk der lediglich fünf Feldspielerinnen angetretenen Gäste gefunden hätte.

    Bereits von der ersten Spielminute an lief die Partie nahezu ausschließlich auf das Gästetor. Nach einem Sololauf von Jenny Grunwald vollstreckte Ariane Apel folgerichtig zur frühen SGKR-Führung (3.). Das war´s dann aber für lange Zeit mit der Rotenburger Herrlichkeit. Anstatt Ball und die ohnehin personell unterlegenen Gäste laufen zu lassen, dribbelten sich die Hausherrinnen ein ums andere Mal in der Nauheimer Verteidigung fest und fanden lange Zeit kein Durchkommen mehr in Richtung Tor. In aller Verzweiflung über die magere Ausbeute trotz drückender Überlegenheit schalteten sich sogar immer öfter die Rotenburger Abwehrspielerinnen in die Angriffsbemühungen ihrer Mitspielerinnen ein. Durch die so aufgerückte Hintermannschaft rückte die bis dahin eigentlich beschäftigungslose SGKR-Torfrau Kristina Blömer bei einigen Tempogegenstößen der Gäste in den Mittelpunkt der Ereignisse. Und sie meisterte die ihr gestellten Aufgaben fehlerlos. Dass der SGKR-Kasten sauber blieb, war an diesem Abend neben Blömer jedoch auch ihren zumeist sehr aufmerksamen Vorderleuten zu verdanken. Besonders Bianca Schran, im ersten Jahr im SGKR-Trikot, wuchs im Defensivzentrum zeitweise über sich hinaus. Mit einem 1:0-Pausenstand im Rücken und geänderter taktischer Ausrichtung zeigte sich den Zuschauern in der zweiten Hälfte dann wieder das vom Beginn der Partie gewohnte Bild der Rotenburger Dominanz. Gegen die konditionell abbauenden Nauheimerinnen gelangen nun ansehnliche Ballstafetten. Eine dieser Kombinationen landete in der 48. Minute bei der einmal mehr bestechend spielenden Anja Lange, die die Hartgummikugel aus nahezu unmöglicher Position fast auf Höhe der gegnerischen Grundlinie an der überraschten Torfrau vorbei zum 2:0 ins Nauheimer Tor bugsierte. Zwar ergaben sich gegen die weiter abbauenden Gäste auch in der Folgezeit einige hochkarätige Chancen, letztlich blieb es aber beim aus SGKR-Sicht wichtigen Heimerfolg. Mit nunmehr sechs Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz bei drei ausstehenden Spielen konnte nämlich damit das Abstiegsgespenst nahezu endgültig aus Rotenburg verbannt werden.

    Die SGKR-Damen spielten mit: Blömer - Schran, Viereck, Lange (1), Bachmann - Schumacher, Grunwald - Siebert, Apel (1), I.Rödling, Langmann, T. Rödling

    Noch nicht ihrer Abstiegssorgen entledigt hat sich hingegen die Männermannschaft der SGK Rotenburg, die am Samstag ebenfalls auf den THC Bad Nauheim traf und hoch mit 3:11 (1:5) unterlag. Erstmals konnte Trainer Grunwald nahezu aus dem Vollen schöpfen, denn mit den Langzeitverletzten Weichgrebe und Schwarz meldeten sich rechtzeitig zur entscheidenden Phase im Kampf um den Klassenerhalt zwei wichtige Defensivkräfte zurück. Doch bereits in den ersten Minuten überschlugen sich die Ereignisse. Nach 34 Sekunden schlug SGKR-Stürmer Oliver Schmidt aus vollem Lauf in altbekannter Manier zum umjubelten 1:0 zu. Nur eine Minute später egalisierten die Gäste nach einer Strafecke jedoch schon wieder und die Partie begann von vorn. Und mit dem Rückenwind des Tores erwischten die Gäste den besseren Neustart. Technisch und läuferisch überlegen riss der THC die Begegnung an sich und stellte die SGKR mit ansehnlichen Kombinationen vor schwerwiegende Probleme. Das 1:2 (6.) brachte eine erste Weichenstellung für den Ausgang der Begegnung. Diese Richtung wurde allerdings auch durch die SGKR unterstützt, der über nahezu die gesamte Spielzeit die Präzision in den Pässen und die Konsequenz im Abschluss fehlte. Mit diesem Verhängnis am Schläger scheiterte Carsten Zinkan beim Stand von 1:2 freistehend am Gästekeeper. Auf der Gegenseite sorgt ein Dreierpack der Nauheimer (19., 21., 23.) für eine Ergebniserhöhung auf 1:5 bis zur Pause. Nach dem Seitenwechsel brachte das Rotenburger Talent Tobias Jäger auf sehenswertes Zuspiel von Zinkan sein Team zwar noch mal heran, der THC agierte aber weiterhin klar überlegen und ließen sich das Heft nicht mehr aus der Hand nehmen. Neben sechs weiteren Gäste-Toren sorgte Sebastian Siebert nach Zuspiel des aus der Rotenburger Mannschaft herausragenden Jäger mit seinem ersten Saisontor zum 3:11-Endstand.

    "Nun müssen wir eben weiterzittern. Die Niederlage war vom Spielverlauf her verdient. Ein Punkt aus dem Heimspiel gegen Höchst in zwei Wochen sollte dann aber endgültig reichen", hakte Carsten Zinkan die Niederlage bereits unmittelbar nach dem Spiel ab.

    Die SGKR-Herren spielten mit: Krell - Schwarz, Weichgrebe, Ruck - Zinkan, Grunwald - Schmidt (1), Knoth, Jäger (1), Liebau und Siebert (1)

  • Vorbericht zu den Heimspielen am 24.01.2004

    Erster Heimspieltag für die SGKR-Hockeyteams nach der Weihnachtspause. Am Samstag Abend empfangen die Rotenburger Frauen und Männer die Vertretungen des THC Bad Nauheim. Die Damenmannschaft der Gäste tritt um 18.30 Uhr als direkter Konkurrent der SGKR im Kampf um den Klassenerhalt in der Bernhard-Faust-Halle an. Die Begegnungen beider Mannschaften in der Vergangenheit verliefen zumeist ausgeglichen. Bei einem Unentschieden und zwei knappen Siegen spricht die Statistik zugunsten der Rotenburgerinnen. Auch in dieser Saison waren die Südhessinnen spierlisch bisher sieglos. Die bisher einzigen Punkte konnten sie zum Jahreswechsel am grünen Tisch verbuchen, als dem THC drei Punkte und 5:0 Tore für das Nichtantreten des eigentlich hoch favorisierten THC Wiesbaden zugesprochen wurden. Durch die nunmehr bessere Tordifferenz stehen die Nauheimerinnen damit zwar vor den SGKR-Damen, diese können mit einem Sieg am Samstag jedoch den Klassenerhalt nahezu perfekt machen. Außer Abwehrregisseurin Stefanie Knoth steht dem Trainer dabei wieder der komplette Spielerkader zur Verfügung.

    Ebenfalls Bad Nauheim ist der Gegner der Rotenburger Männermannschaft im anschließenden Spiel der 2. Verbandsliga der Herren. Anders als bei den Damen stellt sich der Gast jedoch als Favorit vor. Eine deutliche 0:10-Niederlage in Nauheim steht aus dem Vorjahr für die SGKR zu Buche. Diese Scharte soll nun aber ausgewetzt werden. Rückenwind gibt den Rotenburgern dabei das Debüt der seit mehr als einem Jahr verletzungsbedingt ausgefallenen Abwehrspieler Torsten Schwarz und Thorben Weichgrebe. Beide hatten nicht unmaßgeblichen Anteil an der beeindruckenden Abwehrstatistik der SGKR in der Aufstiegssaison 2001/2002 und greifen nach langer Verletzungspause nunmehr erstmals seit dem Aufstiegsjahr wieder in das Geschehen ein. Neben der Freude über die Rückkehrer muss sich Traner Grunwald jedoch Sorgen um Goalgetter Oliver Schmidt machen, dessen Einsatz aufgrund eines Rückenleidens fraglich ist.

  • Spielbericht von den Auswärtsspielen am 13./14.12.2003

    Neben allem Zufälligen ist der Hockeysport eben doch ein sehr logischer Sport. Dies wurde den Männern der SGK Rotenburg bei der 4:9 (2:4)-Auswärtsniederlage am Samstag beim KSV Baunatal deutlich ins Gedächtnis zurückgerufen. Denn man wenn eben bereits in den ersten Spielminuten zu weit von den gegnerischen Angreifern entfernt steht und nahezu jeden Offensivzweikampf verliert, ergibt sich daraus früher oder später eine logische Konsequenz. Und an diesem Abend ergab sie sich bereits früh und spielentscheidend in Form von vier schnellen Baunataler Toren und einer deutlichen Feldüberlegenheit der Gastgeber in Halbzeit eins. In den ersten 30 Minuten ließen sich die Rotenburger ein ums andere Mal in Unterzahlsituationen zwängen und gingen folgerichtig nach Gegentoren von Schmidt und Jäger mit einem 2:4-Rückstand in die Kabine.

    "Bis wir uns auf die Spieltaktik des KSV eingestellt hatten, hatten die das Spiel schon fast entschieden", ärgerte sich Torwart Maik Krell. "Genau das, was wir vermeiden wollten ist eingetreten. Nämlich die Gegner sich durch frühe Tore selbstbewusst schießen zu lassen."

    Doch genau zu diesen Therapiezwecken bot sich die SGKR-Sechs immer wieder bereitwillig an. Nach dem Seitenwechsel gab es zwar immer noch leise Hoffnungen auf eine Wende im Spiel, die wurde aber nach einem KSV-Doppelschlag zum vorentscheidenden 6:2 ebenso schnell begraben wie die guten Vorsätze zum Spielbeginn. Ein ums andere Mal nutzten die Gastgeber Strafeckensituationen zur Erhöhung des Ergebnisses. Allein sieben der neun Baunataler Tore gingen auf Strafecken zurück. Immerhin konnte die SGKR nach dem Wechsel die miserable Zweikampfbilanz aufbessern und mehr Spielanteile erarbeiten, eine deutliche Steigerung indes gelang nicht mehr. So gingen nur noch zwei weitere Tore von Oliver Schmidt und Tobias Jäger in der zweiten Hälfte als Ergebniskosmetik in die Statistik ein.

    Die SGKR-Herren spielten mit: Krell - Möller, Ruck, Knoth - Zinkan, Grunwald - Schmidt (2), Liebau, Jäger (2), Siebert

    Eine durchschnittliche Leistung zweier gegeneinander antretender Mannschaften führt meistens zu einem durchschnittlichen Ergebnis. Das 3:16 (1:9) der SGKR-Frauen bei Eintracht Frankfurt am Sonntag ist jedoch alles andere als ein solch durchschnittliches Ergebnis. Grund dafür war einmal mehr die Tatsache, dass zwischen der Spitze und den Abstiegsrängen der 1. Hallenhockey-Verbandsliga der Damen zwei Welten liegen. Und dann reicht einer Mannschaft aus der Spitzengruppe eine durchschnittliche Leistung gegen eine ebenfalls nur durchschnittlich spielende SGKR zu einem Schützenfest. Allein Stürmerin Tina Rödling ragte mit einer guten Leistung aus der ansonsten blass agierenden Gästemannschaft heraus. Tore von Isabell Siebert (2) und Jenny Grunwald brachten die Aufstiegsfavoritinnen zu keiner Zeit ins Wanken.

    "Glücklicherweise haben wir jetzt über die Weihnachtspause Zeit, diese Packung zu verdauen und uns auf das Abstiegsendspiel in eigener Halle gegen Bad Nauheim vorzubereiten", schaute Abwehrspielerin Eva Bachmann unmittelbar nach dem Spiel bereits kommenden Aufgaben entgegen.

    Die SGKR-Damen spielten mit: Blömer - Lange, Heepe, Viereck, Bachmann - Grunwald (1), Schumacher - Siebert (2), Apel, Rödling